Sa 08.08. 2020 18:15Uhr 29:30 min

Unterwegs in Sachsen

… am blumenreichen Bieleboh

Komplette Sendung

Die Moderatorin. 29 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
MDR FERNSEHEN Sa, 08.08.2020 18:15 18:45

Bilder zur Sendung

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Beate Werner wandert den Oberlausitzer Bergweg entlang, über Wiesen und Felder. Ihr Blick richtet sich zum 499 Meter hohen Bieleboh.

Beate Werner
Die frischen Bergwiesen und Wildkräuter stimmen die Moderatorin Beate Werner auf ihre Wanderung entlang des Oberlausitzer Bergweges ein. Ihr Blick richtet sich zum 499 Meter hohen Bieleboh. Bildrechte: Heike Riedel
Beate Werner
Die frischen Bergwiesen und Wildkräuter stimmen die Moderatorin Beate Werner auf ihre Wanderung entlang des Oberlausitzer Bergweges ein. Ihr Blick richtet sich zum 499 Meter hohen Bieleboh. Bildrechte: Heike Riedel
Landschaft mit Kran
Seit der Zeit der Romantik sprechen Heimatschriftsteller von den beiden Lausitzer Götterbergen, dem Bieleboh und dem Czorneboh. Aufmerksamen Wanderern entgeht nicht, dass sich hier ein hoher Kran dreht. Bildrechte: Heike Riedel
Anna Starke befüllt Blumenvasen
Anna Starke ist Gastwirtin auf dem Bieleboh. Im Oktober will sie auf der Bergkuppe  über den Baumwipfeln ihren Ball- und Festsaal eröffnen. Sie bewirtschaftet als erste Frau den Berg. Bildrechte: Heike Riedel
Bielebohturm
Der 18 Meter hohe Bielebohturm steht unter der Obhut des Bieleboh-Vereins. Als nach der Wende eine Sanierung bevorstand, entschloss man sich, den Turm um sechs Meter zu erhöhen. Bildrechte: Heike Riedel
Dörfer
Die Aussicht vom Bielebohturm ist in alle vier Himmelsrichtungen möglich. Der Besucher blickt auf Cunewalde aber auch bis zum Jeschken. Bildrechte: Heike Riedel
Beate Werner vor Umgebinde-Haus
Beate Werner besucht einstige Weberdörfer, wie Schönbach. Mitte der fünfziger Jahre entdeckt der Feriendienst das in einer Wiesenmulde gelegene Dorf mit den Umgebinde-Häusern. Bildrechte: Heike Riedel
Schönbach
Durch die engen Straßen von Schönbach rollten in den Jahren von 1955 bis 1958 vier Blumenfeste. Dieses Ereignis mit bis zu 50 geschmückten Blumenwagen zog bis zu 130.000 Zuschauer an. Bildrechte: Heike Riedel
Joachim Lehmann an seiner Erika-Schreibmaschine
Ortschronist Joachim Lehmann lief als Blumenjunge bei den Blumenumzügen mit. Auf seiner Erika-Schreibmaschine hat er viele Erlebnisberichte zu den Blumenfesten, aber auch Wissenswertes zur Ortsgeschichte von Schönbach, verfasst. Bildrechte: Heike Riedel
Hagen Schäfer
Konditormeister Hagen Schäfer berichtet über das beliebte Halbgefrorene der Ende der fünfziger Jahre eröffneten Eis- und Milchbar in Schönbach. Bildrechte: Heike Riedel
Beate Werner und Arnd Säuberlich vor Kleinbahn
Ausflügler kamen vor allem mit der Kleinbahn nach Oppach und wanderten von da zum Bieleboh. Der Oppacher Bauunternehmer Arnd Säuberlich hat mit der Schauanlage   Kleinbahn “Klimperch“ ein Stück Eisenbahngeschichte lebendig gemacht. Bildrechte: Heike Riedel
Kameramann, Beate Werner und Uwe Starke vor Faktorenhof in Schönbach
Am Faktorenhof in Schönbach ist Beate Werner mit dem Tischler und Architekten Uwe Starke verabredet. Zentrale Anlaufstelle  für die vielen Hausweber war um 1730 der Faktorenhof.  Das mehrstöckige Umgebindehaus aus der Zeit von 1735 wurde aufwendig restauriert. Bildrechte: Heike Riedel
Sascha Recke, Beate Werner und Uwe Starke in einer Küche
Eventkoch Sascha Recke gibt Beate Werner und Firmenchef Uwe Starke praxistaugliche Tipps bei der Zubereitung von Zanderfilet. Bildrechte: Heike Riedel
Bernd Dressler und Beate Werner an der Bockwindmühle
Passendes Müllerburschenwetter stellt sich bei dem Treffen mit Bernd Dressler vom Natur- und Heimatverein Kottmarsdorf an der Bockwindmühle ein. Bildrechte: Heike Riedel
Kegelberge des Lausitzer Gebirges auf tschechischer Seite
Die Kottmarsdorfer Bockwindmühle gibt den Blick frei zu den Kegelbergen des Lausitzer Gebirges auf tschechischer Seite. Bildrechte: Heike Riedel
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"Lasst Blumen sprechen", unter diesem Motto lockten in den fünfziger Jahren die "Schönbacher Blumenfeste" bis zu 130.0000 Gäste in das nur 275 Häuser zählende Dorf in der Oberlausitz. Dutzende farbenfrohe Blumenbilder rollten bei den Festumzügen auf Wagen durch Schönbach. Es gab Platzkonzerte, Tanz im Kretscham, Lampionumzüge und ein nächtliches Feuerwerk. Die Deutsche Reichsbahn schickte Sonderzüge und sogar die DEFA drehte auf Agfa Color einen kleinen Streifen. All das inspiriert Moderatorin Beate Werner, rund um den Bieleboh in den Farben der sommerlichen Pracht zu schwelgen und Zeitzeuginnen und Zeitzeugen zu befragen.

Der Berg mit dem slawischen Namen Bieleboh hebt sich gut sichtbar aus der Bieleboh-Kette ab. Sommerfrische und Fremdenverkehr sind mit dem Gipfel eng verbunden. Der als Genossenschaft eingetragene Bieleboh-Verein finanzierte schon um 1880 ein Gasthaus und auch einen Aussichtsturm. In Scharen kamen die Ausflügler aus Beiersdorf, Neusalza und Schönbach auf den Berg. In der DDR wurde das Gasthaus als Betriebsferienheim genutzt. Inzwischen ist die junge Wirtin Anna Starke aus Schönbach hier Chefin und empfängt ihre Gäste nicht nur mit Köstlichkeiten aus Topf und Pfanne. Wie sie der Moderatorin verrät, kann man künftig auf dem Bieleboh auch den Bund der Ehe schließen.

Beate Werner steigt auch in den Klimperch, der auf nur 750 mm schmaler Spur die Textildörfer Oppach, Schönbach und Dürrhennersdorf miteinander verband. Sie trifft die Schönbacher Konfirmanden-Jugend, die jeden Abend von Hand die Glocken der Kirche läutet. Und im restaurierten Faktorenhof in Schönbach darf sie in der Event-Küche kochen.

Am Ende ihrer Wanderung kommt die Moderatorin zum Kottmar, wo sich die Flügel der bildschönen Bockwindmühle drehen und sie noch einmal einen letzten Blick auf den blumenreichen Bieleboh werfen kann.

Auf Entdeckungsreise in Mitteldeutschland

Blick durch die Schulgasse auf den Zwickauer Dom St. Marien. Rechter Hand sind die ehemaligen Priesterhäuser zu sehen, die heute - in saniertem Zustand - das Stadtgeschichtliche Museum beherbergen.
Blick durch die Schulgasse auf den Zwickauer Dom St. Marien. Rechter Hand sind die ehemaligen Priesterhäuser zu sehen, die heute - in saniertem Zustand - das Stadtgeschichtliche Museum beherbergen. Bildrechte: MDR/Stadtarchiv Zwickau
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 Elisa und Elias mit Tandem auf dem früheren Grenzstreifen
Elisa und Elias auf dem früheren Grenzstreifen Bildrechte: MDR/414 Films/Kristina Tschesch
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Hüben & Drüben

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Ortschronist Frieder Strobel an seinem Lieblingsplatz oberhalb seines Hauses (Pirkmühle) schaut er gern auf die Brücke.
Ortschronist Frieder Strobel an seinem Lieblingsplatz oberhalb seines Hauses (Pirkmühle) schaut er gern auf die Brücke. Bildrechte: MDR/Ina Klempnow
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30 Jahre Deutsche Einheit Mitteldeutschland von oben - Neue Landschaften

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Die Brücke der Einheit in Vacha Bildrechte: MDR/Kathleen Dorsch
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30 Jahre Deutsche Einheit Die Brücke der Einheit in Vacha

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Dirk Bräuer & Thomas Haase Bildrechte: MDR/Dokfilm/Birte Rauschenberg
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Wolfgang Stumph auf Spurensuche

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Ortseingangsschild von Walbeck - im Hintergrund das Walbecker Schloss
Das "Sonnenschloss" in Walbeck verdankt seinen Namen den Sonnenkollektoren auf der riesigen Dachfläche Bildrechte: MDR/Heike Opitz
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