So 13.09. 2020 23:15Uhr 75:19 min

Fünf Freundinnen in Paris (v. li.): Claudia, Vera, Veruscha, Sabine und Claudi
Die Dokumentarfilmerin Sabine Michel erzählt in "Zonenmädchen" ihre eigene Geschichte und die ihrer Freundinnen Claudi, Vera, Claudia und Veruscha. 1990 brechen die fünf - 18-jährig und für den Sozialismus erzogen - aus dem Dresdener "Tal der Ahnungslosen" in eine unerwartete Freiheit, ins ehemalige "Feindesland" auf. Wo sind sie heute angekommen? Wie viel "Zone" steckt noch in ihnen? - Fünf Freundinnen in Paris (v. li.): Claudia, Vera, Veruscha, Sabine und Claudi Bildrechte: mdr/rbb/Susanne Schüle
MDR FERNSEHEN So, 13.09.2020 23:15 00:30

30 Jahre Deutsche Einheit Zonenmädchen

Zonenmädchen

Film von Sabine Michel

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Bilder zur Sendung

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Dokumentarfilmerin Sabine Michel
"Ich erinnere mich gern an meine Kindheit. Das kleine Land erschien mir damals groß und weit. Ich wachse wohlbehütet in einer sozialistischen Bilderbuchfamilie auf - doch dann fällt die Mauer. ... Über Nacht finden wir uns in einem Gesellschaftssystem wieder, für das wir nicht erzogen wurden. Wir sind achtzehn Jahre alt."

Dokumentarfilmerin Sabine Michel
Bildrechte: mdr/rbb/Kathrin Eckert
Dokumentarfilmerin Sabine Michel
"Ich erinnere mich gern an meine Kindheit. Das kleine Land erschien mir damals groß und weit. Ich wachse wohlbehütet in einer sozialistischen Bilderbuchfamilie auf - doch dann fällt die Mauer. ... Über Nacht finden wir uns in einem Gesellschaftssystem wieder, für das wir nicht erzogen wurden. Wir sind achtzehn Jahre alt."

Dokumentarfilmerin Sabine Michel
Bildrechte: mdr/rbb/Kathrin Eckert
Fünf Freundinnen auf Reisen (v. li.): Sabine, Veruscha, Claudi, Vera und Claudia
Sabine Michel (links) erzählt ihre eigene Geschichte und die ihrer Freundinnen (Veruscha, Claudi, Vera und Claudia, v.l.n.r.). Sie gehören zum letzten Jahrgang, der in der DDR sein Abitur macht. 1990 sind sie 18 Jahre alt, als sie aus ihrer Heimatstadt Dresden, dem "Tal der Ahnungslosen", in den Westen aufbrechen.

Mehr als 20 Jahre später geht sie mit ihnen noch einmal auf die Reise.
Bildrechte: mdr/rbb/Susanne Schüle
Vera an der Seine in Paris
Sie alle verlassen nach dem Mauerfall ihre Heimat und gehen nach und nach in ihre Traumstadt Paris. Die Metropole an der Seine wird zum Ausgangspunkt ihres neuen Lebens.

Auf dem Foto: Vera an der Seine in Paris
Bildrechte: mdr/rbb/Susanne Schüle
Claudi in Paris
Mehr als zwei Jahrzehnte später ziehen sie nun Bilanz. Es sind fünf völlig verschiedene Leben geworden, die sich in Weltsicht und Anspruch auseinanderbewegt haben.

Auf dem Foto: Claudi in Paris
Bildrechte: mdr/rbb/Susanne Schüle
Veruscha auf dem Motorrad in Dresden
So kommen auch Spannungen und Konflikte zum Vorschein. Fünf Freundinnen, fünf Lebenswege: von Karrierefrau bis Studiumsabbrecherin, Mutter, Ehefrau, Alleinerziehende, Männer- und Frauenliebende – alles da.

Auf dem Foto: Veruscha auf dem Motorrad in Dresden
Bildrechte: mdr/rbb/Martin Langner
 Claudia im Park
Ihr Wohnort ist heute Berlin, Dresden und Paris.

Auf dem Foto: Sabine im Park
Bildrechte: mdr/rbb/Martin Langner
Fünf Freundinnen schauen auf Dresden.
Die fünf Freundinnen schauen heute auf Dresden, die Heimat ihrer Kindheit. Wo sind sie heute angekommen? Was ist aus ihrer Freundschaft geworden? Und wieviel Osten steckt noch in ihnen? Wie stark prägen ihre Erfahrungen der Kindheit in der DDR ihre Lebenshaltung und ihre Sicht auf die Gesellschaft? Bildrechte: mdr/rbb/Susanne Schüle
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Die Dokumentarfilmerin Sabine Michel erzählt in "ZONENMÄDCHEN" ihre eigene Geschichte und die ihrer Freundinnen. 1990 brechen die fünf - 18-jährig und für den Sozialismus erzogen - aus dem Dresdener "Tal der Ahnungslosen" in eine unerwartete Freiheit, ins ehemalige "Feindesland" auf. Wo sind sie heute angekommen? Wie viel "Zone" steckt noch in ihnen? Und was ist aus ihrer Freundschaft geworden?

Sabine, Claudi, Vera, Claudia und Veruscha gehören zum letzten Jahrgang, der in der DDR sein Abitur macht. Gemeinsam erleben sie die neue Freiheit nach dem Mauerfall. Nach und nach verlassen sie ihre Heimatstadt Dresden und gehen nach Paris. Die Stadt ihrer Träume wird zum Ausgangspunkt für ihr neues Leben. Heute sind die Frauen in Berlin, Dresden und Paris zu Hause. Sie sind Karrierefrau, Studiumsabbrecherin, Mutter, Ehefrau, Alleinerziehende, Kinderlose, Frauen- und Männerliebende.

Mehr als zwei Jahrzehnte später geht die Dokumentarfilmerin Sabine Michel mit ihren Freundinnen noch einmal auf die Reise. Gemeinsam ziehen die fünf Frauen eine Bilanz des eigenen Lebens und fragen sich, wie stark die Erfahrungen der Kindheit ihre Lebenshaltung und ihre Sicht auf die Gesellschaft prägen. Wie viel Zone steckt noch in den einstigen "Zonenmädchen"? Spielt es noch eine Rolle, wo die fünf aufgewachsen sind? Wer sind sie heute? Und wohin könnte es noch gehen mit ihnen?

Es sind fünf völlig verschiedene Leben geworden, die sich in Weltsicht und Anspruch auseinander bewegt haben. Und so entladen sich im ungewohnten Zusammensein der Frauen auch Spannungen und Konflikte.
"ZONENMÄDCHEN" - ein Film über Lebensträume und das Vermögen, sie umzusetzen, ein Film über Gewinn und Verlust in lang währenden Freundschaften und über das beherzte Älterwerden von Frauen.

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