Fr 02.10. 2020 20:15Uhr 89:30 min

30 Jahre Deutsche Einheit Wir Ostdeutsche

30 Jahre im vereinten Land

Film von Lutz Pehnert

Komplette Sendung

Wir Ostdeutsche 89 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
MDR FERNSEHEN Fr, 02.10.2020 20:15 21:45

Bilder zur Sendung

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Tina Arndt
Tina Arndt Bildrechte: rbb/Hoferichter & Jacobs
Tina Arndt
Tina Arndt Bildrechte: rbb/Hoferichter & Jacobs
Heidrun Katzorke
Heidrun Katzorke Bildrechte: rbb/Hoferichter & Jacobs
Angela Brockmann
Angela Brockmann Bildrechte: rbb/Hoferichter & Jacobs
Andreas Brohm.
Andreas Brohm. Bildrechte: rbb/Hoferichter & Jacobs
Marieke Reimann
Marieke Reimann Bildrechte: rbb/Hoferichter & Jacobs
Bernd Schmelzer
Bernd Schmelzer Bildrechte: rbb/Hoferichter & Jacobs
Helga Förster
Helga Förster Bildrechte: rbb/Hoferichter & Jacobs
Ralf Mucha
Ralf Mucha Bildrechte: rbb/Hoferichter & Jacobs
 Tina Arndt
Tina Arndt Bildrechte: rbb/Hoferichter & Jacobs
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"Ostdeutsche" - das klingt für die einen wie der eher ungeliebte Teil der wiedervereinten Deutschen, für die anderen wie Heimat und Identität. Was steckt dahinter? Selbstverständnis oder Fremdbestimmung, bloße Zuschreibung oder gar Klischee? Was heißt es Ostdeutsche/r zu sein im 30. Jahr der Deutschen Einheit, und was heißt das für das ganze Land?

Der Osten ist bis heute anders und die Ostdeutschen sind es auch. Wer verstehen will, wie der Osten heute tickt, muss verstehen, was die Menschen prägt, was sie erlebt, was sie gehofft und erfahren haben. Das Blühen ostdeutscher Landschaften folgt auf einen Sturm, der Spuren hinterlassen hat. Sich neu erfinden, neu beweisen ist zu einer kollektiven Erfahrung der Ostdeutschen geworden. 

rbb und MDR gehen mit ihrem gemeinsamen multimedialen Projekt der ostdeutschen Seele auf den Grund. Wer sind die Menschen zwischen Elbe und Oder? Welche Sozialisationserfahrungen prägen die Generationen? Aber vor allem: Wie sehen sie sich selbst?

Die Frage von Identität und Nicht-Identität hat bei der Frage "Wie steht es um die deutsche Einheit?" an neuer Komplexität gewonnen. Im 30. Jahr nach der Wiedervereinigung sind die Ostdeutschen noch immer ein Thema - fast könnte man sagen: mehr denn je. Sind die neuen Bundesländer AfD-Land, rettungslos verloren, abgesoffen in Ostalgie? Oder sind sie abgehängt zwar - aber rettbar? Oder sind sie ein Spielfeld der Möglichkeiten, der Zukunft zugewandt, mit großem "Vorsprung durch Resilienz"?

Der Film begibt sich auf eine doppelte Reise: durch die drei Jahrzehnte im vereinten Land und durch den Osten der Gegenwart, zwischen Rostock und Chemnitz, zwischen Tangerhütte und Eberswalde, zwischen Ribnitz-Damgarten und Bischofferode. Ostdeutsche erzählen von ihrem Leben im wiedervereinten Deutschland, von ihren Erwartungen und Enttäuschungen, von ihren Hoffnungen und Chancen.