So 18.10. 2020 13:50Uhr 66:57 min

Rotkäppchen (Blanche Kommerell, links) reicht dem Wolf (Werner Disse, rechtsl) eine Blume.
Rotkäppchen (Blanche Kommerell, links) reicht dem Wolf (Werner Disse, rechtsl) eine Blume. Bildrechte: MDR/Progress/Karin Blasig,
MDR FERNSEHEN So, 18.10.2020 13:50 15:00

Woche der Wölfe Rotkäppchen

Rotkäppchen

Märchenfilm DDR 1962

  • Audiodeskription
  • Mono
  • 16:9 Format
  • Untertitel
  • VideoOnDemand
Rotkäppchen wird von der Mutter in den Wald geschickt zur Großmutter, die krank im Bett liegt. "Aber pass auf und geh nicht vom Weg ab", hatte ihr die Mutter noch gesagt. Und folgsam wie immer hatte Rotkäppchen auch diesmal versprochen, sich genau an die Gebote der Mutter zu halten. Aber es war so schön im Wald, die Sonne schien, die Blumen dufteten. Wie würde sich die Großmutter über einen bunten Blumenstrauß freuen.

Einen ganzen Arm voll pflückt Rotkäppchen für die kranke Großmutter und beachtet dabei gar nicht mehr, was rund herum geschieht. Aber der Wolf lauert hinter dem Gebüsch und beobachtet genau, was Rotkäppchen macht. Schon lange hat er auf dieses kleine zarte Ding gewartet. Geschwind läuft er zur Großmutter, frisst sie und legt sich in ihr Bett.

Als nun Rotkäppchen kommt und sich voller Sorge nach dem Befinden der Großmutter erkundigen will, verschwindet es auch im Handumdrehen im Wolfsbauch. Vollgefressen und müde schläft der grausame Räuber im Bett der Großmutter ein, schnarcht, dass die Bäume wackeln. Der Jäger, der gerade vorbeigeht, wundert sich, dass die alte Frau ihn nicht freundlich begrüßt. Er sieht nach und findet den Wolf im Bett. Er befreit Rot­käppchen und die Großmutter aus dem Bauch den schnarchenden Wolfs.
Mitwirkende
Musik: Gerhard Wolgemuth
Kamera: Helmut Bergmann
Buch: Hans Rodenberg, Jewgeni Schwarz
Vorlage: nach dem gleichnamigen Märchen der Gebrüder Grimm
Regie: Götz Friedrich
Darsteller
Rotkäppchen: Blanche Kommerell
Mutter: Helga Raumer
Vater: Horst Kube
Großmutter: Friedel Nowak
Häschen: Jochen Bley
Wolf: Werner Dissel
Fuchs: Harald Engelmann
Bär: Ernst-Georg Schwill
und andere

Hier geht's zum Kinderangebot