Sa 07.11. 2020 11:45Uhr 29:35 min

Der Osten - Entdecke wo du lebst Das Wunder vom Göltzschtal

Komplette Sendung

Göltzschtalbrücke 30 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
MDR FERNSEHEN Sa, 07.11.2020 11:45 12:15

Das Wahrzeichen des Vogtlandes

Das Wahrzeichen des Vogtlandes

Göltzschtalbrücke
Eine Brücke um das Göltzschtal zu überspannen, in einer Höhe von 78 Metern und rund 600 Metern Länge? Vor rund 170 Jahren versuchten Baumeister und Arbeiter das scheinbar Unmögliche durch technischen Verstand und in Handarbeit! Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Göltzschtalbrücke
Eine Brücke um das Göltzschtal zu überspannen, in einer Höhe von 78 Metern und rund 600 Metern Länge? Vor rund 170 Jahren versuchten Baumeister und Arbeiter das scheinbar Unmögliche durch technischen Verstand und in Handarbeit! Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Bau einer Brücke
Damals mit dem Beginn des Baus der Göltzschtalbrücke 1846 wurde der Lauf der Göltzsch umverlegt. Bildrechte: Andreas Ketzel
das Wunder vom Göltzschtal
und vom Geheimrezept des Mörtels mit Alaunschieferschlacke, die für den ungeheuren Halt bis heute sorgen soll. Bildrechte: Der Osten - Entdecke wo du lebst / MDR FERNSEHEN
das Wunder vom Göltzschtal
Über die ganzen rund 170 Jahre mussten nur wenige tausend der 26 Millionen Ziegel ersetzt werden. Bildrechte: Der Osten - Entdecke wo du lebst / MDR FERNSEHEN
das Wunder vom Göltzschtal
An kalten Tagen ist gefrierendes Wasser der Brücke größter Feind. Zuletzt überstand sie auch die Elektrifizierung der Strecke im Jahr 2011. Bildrechte: Der Osten - Entdecke wo du lebst / MDR FERNSEHEN
das Wunder vom Göltzschtal
Für die Strommasten musste das Gleisbett verbreitert werden. Während nebenan die Züge rollten, wurde der alte Untergrund mit riesigen Sägen abgetragen. Bildrechte: Der Osten - Entdecke wo du lebst / MDR FERNSEHEN
das Wunder vom Göltzschtal
Schuberts Name findet sich nicht auf der Ehrentafel oberhalb der Brücke, wohl aber der von Bauleiter Ferdinand Dost. Bildrechte: Der Osten - Entdecke wo du lebst / MDR FERNSEHEN
Das Wunder vom Göltzschtal
Die Göltzschtalbrücke zieht bis heute und zu allen Jahreszeiten die Menschen in ihren Bann. 1851 eingeweiht, ist das Wahrzeichen des Vogtlandes nach wie vor die größte Ziegelsteinbrücke der Welt. Bildrechte: Der Osten - Entdecke wo du lebst / MDR FERNSEHEN
Das Wunder vom Göltzschtal
Eng verwoben mit dem Bau der Brücke ist auch das Schicksal der Müllersfamilie Ketzel, die im Tal der Göltzsch ansässig war. Bildrechte: Der Osten - Entdecke wo du lebst / MDR FERNSEHEN
Das Wunder vom Göltzschtal
Andreas Ketzel hält die Erinnerung an die Geschichte der Brücke und der Mühle in einem Museum wach. Bildrechte: Der Osten - Entdecke wo du lebst / MDR FERNSEHEN
Ein Kind auf einem alten Foto
Andreas Ketzel wuchs auf am Fuße des gigantischen Bauwerks. Wie sein Urururgroßvater lernte er das Müllershandwerk. Bildrechte: Andreas Ketzel
Alte Aufnahme von einem Mann
Für die Mühle der Ketzels bedeutete die Umverlegung des Flusses das Aus. Der Urururgroßvater lebte fortan von den Schaulustigen, die sich fortan bei ihm bei Speis und Trank stärken konnten. Bildrechte: Andreas Ketzel
Eine Frau, im Hintergrund eine Brücke
Ehrenamtlich gibt Christa Trommer ihre Begeisterung für die Göltzschtalbrücke an die Besucher weiter. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Schwarzweiss-Bild einer Schaffnerin
Einst war Christa Trommer Bahnerin in Reichenbach, mit der Wende verlor sie ihren Job, ein richtiger Arbeitsplatz wurde aus ihrer Tätigkeit als Fremdenführerin nie. Als Rentnerin macht sie trotzdem weiter, erzählt den Touristen die Geschichten rum um das "achte Weltwunder" aus 26 Millionen Ziegeln .... Bildrechte: Christa Trommer
Ein Zug fährt über eine Brücke
Erdbebensicher ist die Göltzschtalbrücke und befahren wird sie auch noch, die Züge verkehren bis ins böhmische Vogtland nach Karlsbad oder in bayerische Vogtland nach Hof. Und das zweigleisig und mit Lasten, die damals noch nicht vorauszusehen waren. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Ein Mann
Als Ingenieur hat Professor Jürgen Stritzke selbst etliche große Brücken gebaut. An der TU Dresden bildete er Generationen von Ingenieuren aus. Er bewundert die Leistung von Chefplaner Johann Andreas Schubert. Er gilt als einer der Gründungsväter der TU, in deren Archiv Stritzke auch Schuberts Originalzeichnungen entdeckte. Sie faszinieren ihn bis heute. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
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Es ist immer wieder ein ganz besonderer Moment, wenn Andreas Ketzel am Abend Licht ins dunkle Göltzschtal bringt. In der Winterzeit lässt er das Wahrzeichen des Vogtlands im hellen Lichterschein erstrahlen.
Die Göltzschtalbrücke zieht bis heute die Menschen in ihren Bann.

1851 eingeweiht, ist sie nach wie vor die größte Ziegelsteinbrücke der Welt. 26 Millionen Ziegelsteine wurden damals hier vor Ort gebrannt und verbaut. Viele fragen sich bis heute: Wie konnte dieses Wunder gelingen?
Andreas Ketzel gibt gern Auskunft, denn so nah wie er lebt niemand an der Göltzschtalbrücke. "Das Wunder vom der Göltzschtal" hat sein eigenes Leben – und das seiner Familie seit Generationen geprägt. Direkt am Fuße der gigantischen Brücke, in "Ketzels Mühle" können sich Besucher heute ein wenig stärken.

Schon der Ururgroßvater von Andreas Ketzel servierte hier Getränke und kleine Snacks - damals im Jahr 1846, als für die Eisenbahnlinie zwischen Leipzig und Hof die größte Lücke geschlossen werden soll. Das Göltzschtal soll von einer 578 Meter langen und 78 Meter hohen Brücke überspannt werden – eine riesige Baustelle entsteht.

Damals eine Sensation! Was hier geschieht, nennen viele das achte Weltwunder. Nicht nur mehr als 1.000 Bauleute arbeiten hier täglich - auch Schaulustige lassen sich dieses Spektakel nicht entgehen. 150.000 Ziegelsteine werden pro Tag verbaut. Auf Eisenbahnwaggons und Pferdewagen wird unaufhörlich Nachschub angekarrt.

Unterhalb der Brücke stehen riesige Mischstationen, in denen Arbeiter - nur mit Schaufeln ausgerüstet - gigantische Massen von Mörtel anrühren. Die Rezeptur dieses Mörtels stammt von einem Apotheker aus Leipzig.

Das, was damals entstanden ist, hält auch heutigen Anforderungen stand.

Nach nun bald 170 Jahren ist die Brücke nach wie vor ein Vorzeigeprojekt. An der TU Dresden ist das in Vorlesungen und Seminaren immer wieder Thema für künftige Bauingenieure. Im Jahre 2009 wird die Brücke von der Bundesingenieurkammer in die Liste der Ingenieurbaukunst aufgenommen. Es ein ganz besonderer Ort im Osten, für Besucher genauso, wie für die Menschen die hier leben und arbeiten.

Ein Film von Stephan Heise

Auf Entdeckungsreise in Mitteldeutschland

Der Domschatz von Merseburg: Versteckt – Verkauft – Verraten mit Video
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MDR FERNSEHEN Di, 28.09.2021 21:00 21:45

Der Osten - Entdecke wo du lebst Der Domschatz von Merseburg

Der Domschatz von Merseburg

Versteckt – Verkauft – Verraten

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MDR FERNSEHEN Mi, 29.09.2021 01:40 02:25

Der Osten - Entdecke wo du lebst Der Domschatz von Merseburg

Der Domschatz von Merseburg

Versteckt – Verkauft – Verraten

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Rotmilan mit Nachwuchs im Horst.
Rotmilan mit Nachwuchs im Horst. Bildrechte: MDR/LOOKS Film & TV GmbH
MDR FERNSEHEN Mi, 29.09.2021 02:50 03:20

Faszination Vögel Die "Roten" der Rhön

Die "Roten" der Rhön

Film von Frank Koschewski

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Wahturm, ohne Grenzbefestigung
Sie stehen plötzlich in der Landschaft. Mitten im Grabfeld. Zwischen Thüringen und fränkischem Bayern. Zeugnisse der deutschen Teilung, des kalten Krieges. Bildrechte: MDR/Steffi Peltzer-Büssow
MDR FERNSEHEN Do, 30.09.2021 15:15 16:00

Der Osten - Entdecke wo du lebst Miteinander grenzenlos in Thüringen und Franken

Miteinander grenzenlos in Thüringen und Franken

Film von Steffi Peltzer-Büssow

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Tino Böttcher (r.) im Gespräch mit Olaf Moeller hinter einigen Schafen.
Im Mittelpunkt der 45minütigen Dokumentation stehen die Erlebnisse und Herausforderungen der Menschen in einer Zeit voller Umbrüche. Darüber berichten die Protagonisten im Gespräch mit MDR-Moderator Tino Böttcher. Tino Böttcher (r.) im Gespräch mit Olaf Moeller Bildrechte: MDR/Katja Aischmann
MDR FERNSEHEN Fr, 01.10.2021 15:15 16:00
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Mann zeigt Gemälde
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MDR FERNSEHEN Sa, 02.10.2021 11:45 12:15

Echt

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Der Coup von Gotha

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Nach der langen Corona-Pause muss sich die Jugendfeuerwehr von Reumtengrün erst wieder an „ihr“ Feuerwehrauto gewöhnen.
Nach der langen Corona-Pause muss sich die Jugendfeuerwehr von Reumtengrün erst wieder an „ihr“ Feuerwehrauto gewöhnen. Bildrechte: MDR/Mathias Schaefer
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