Di 01.12. 2020 21:00Uhr 44:30 min

Entstehung eines Pfefferkuchenhäuschens
Entstehung eines Pfefferkuchenhäuschens Bildrechte: MDR/Dunja Engelbrecht
MDR FERNSEHEN Di, 01.12.2020 21:00 21:45

Der Osten - Entdecke wo du lebst Die Pulsnitzer Pfefferküchler und ihr Geheimrezept

Die Pulsnitzer Pfefferküchler und ihr Geheimrezept

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Bilder zur Sendung

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Pfefferkuchenmännchen wird verziert
Die Tradition des Pulsnitzer Pfefferkuchens reicht 450 Jahre zurück. In der sächsischen Kleinstadt wurden die Rezepte über Generationen weitergegeben und gehütet. Bildrechte: MDR/Jan Mammey
Pfefferkuchenmännchen wird verziert
Die Tradition des Pulsnitzer Pfefferkuchens reicht 450 Jahre zurück. In der sächsischen Kleinstadt wurden die Rezepte über Generationen weitergegeben und gehütet. Bildrechte: MDR/Jan Mammey
Pfefferküchler-Familie Kotzsch
Familie Kotzsch führt in sechster Generation die älteste noch existierende Pfefferkuchen-Bäckerei. Ihr Sohn Martin ist mit 22 Jahren der jüngste Pfefferküchlermeister Deutschlands. Bildrechte: MDR/Jan Mammey
Martin Kotzsch beim Verzieren
Während Martin Kotzsch in der Vorweihnachtszeit durchgehend in der Backstube steht, übernimmt seine Frau Gabriele den Verkauf im kleinen Laden. In der familiären Manufaktur zählt jede Hand. Bildrechte: MDR/Dunja Engelbrecht
Ines Frentzel, Pulsnitzer Lebkuchenfabrik
Auch Ines Frentzel von der Pulsnitzer Lebkuchenfabrik ist es zu verdanken, dass der Pulsnitzer Pfefferkuchen auch nach dem Ende der DDR weit über Landesgrenzen hinaus bekannt ist. Bildrechte: MDR/Jan Mammey
Entstehung eines Pfefferkuchenhäuschens
Denn wären einige Pulsnitzerinnen und Pulsznitzer nicht so einfallsreich gewesen, hätte der in der DDR noch konkurrenzlose Pfefferkuchen in der Nachwendezeit vielleicht seine Bedeutung verloren. Bildrechte: MDR/Dunja Engelbrecht
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Spitzen, Alpenbrot und Pflastersteine - mehr als 450 Jahre reicht die Tradition der Pulsnitzer Pfefferkuchen zurück. In der sächsischen Kleinstadt haben die Pfefferküchler ihre streng gehüteten Rezepturen über Generationen weitergegeben und waren mit ihren Produkten lange Zeit konkurrenzlos. Ab 1990 wurde das anders. Nun standen die Pulsnitzer im Wettbewerb mit Lebkuchenfabrikanten aus Nürnberg und Aachen. Und der einzigartige Lehrberuf des Pfefferküchlers kam in der Handwerksordnung der BRD nicht mehr vor. Wer weiß, ob man die "Pulsnitzer Pfefferkuchen" und andere Spezialitäten heute noch weit über die Landesgrenzen kennen würde, wären einige Pulsnitzer in der Nachwendezeit nicht so einfallsreich gewesen.

Gabriele und Peter Kotzsch führen in der sechsten Generation die älteste noch existierende Pfefferkuchen-Bäckerei in Pulsnitz. Gegründet wurde sie im Jahre 1813. In der Vorweihnachtszeit steht der Pfefferküchlermeister fast durchgehend in der Backstube. Seine Frau Gabriele übernimmt den Verkauf im kleinen Laden. Sie ist eigentlich gelernte Krankenschwester, doch mit der Verlobung kam alles anders: "Mein Mann hat mich, nachdem wir uns gerade mal sechs Wochen kannten, gefragt, ob ich meinen Beruf aufgeben würde und mit in der Küchlerei arbeite. Da habe ich Ja gesagt." Denn in den kleinen familiären Manufakturen hilft und zählt jede Hand. Nachwuchssorgen haben die Kotzschs zum Glück nicht. Sohn Martin ist mit 22 Jahren der jüngste Pfefferküchlermeister Deutschlands und steht neben dem Vater in der Backstube: "Ich wusste schon mit fünf Jahren, dass ich die Pfefferküchlerei übernehmen möchte."

Zu DDR-Zeiten waren Pulsnitzer Pfefferkuchen, wenn man sie bekam, buchstäblich in aller Munde und konkurrenzlos. Und sie haben bei so manchem Geschäft nachgeholfen. Gabriele Kotzsch vergleicht die Pfefferkuchen hinsichtlich ihres Tauschwerts mit Plauener Spitze.

Mit den richtigen Rezepten gelang es den Pulsnitzern, ihre Handwerkstraditionen bis heute am Leben zu halten. Ihre Geschichten erzählt dieser Film aus der Sendereihe "Der Osten - Entdecke wo du lebst".

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"Emma", der neue Star in Magdeburgerforth. Bahnenthusiasten wissen, die alte Dame ist mehrfach umbenannt worden. Bei der Deutschen Reichsbahn erhielt sie 1956 ihre jetzige Nummer 994721. mit Video
"Emma", der neue Star in Magdeburgerforth. Bahnenthusiasten wissen, die alte Dame ist mehrfach umbenannt worden. Bei der Deutschen Reichsbahn erhielt sie 1956 ihre jetzige Nummer 994721. Bildrechte: MDR/Savidas-Film
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"Emma", der neue Star in Magdeburgerforth. Bahnenthusiasten wissen, die alte Dame ist mehrfach umbenannt worden. Bei der Deutschen Reichsbahn erhielt sie 1956 ihre jetzige Nummer 994721.
"Emma", der neue Star in Magdeburgerforth. Bahnenthusiasten wissen, die alte Dame ist mehrfach umbenannt worden. Bei der Deutschen Reichsbahn erhielt sie 1956 ihre jetzige Nummer 994721. Bildrechte: MDR/Savidas-Film
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Erhard Beuelcke, auf Spurensuche am verschwundenen Rasthof Börde Bildrechte: MDR/Rita Kundt/Mia Media
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