Di 17.11. 2020 22:10Uhr 45:00 min

Kommt die D-Mark, sterben wir!

Film von Udo Müller

Komplette Sendung

Renate Lang 44 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
MDR FERNSEHEN Di, 17.11.2020 22:10 22:55

Bildergalerie Kommt die D-Mark, sterben wir!

Bildergalerie Kommt die D-Mark, sterben wir!

Investoren West inspizieren Dresden Frühjahr 1990.
Die DDR ist ein Eldorado für Glücksritter: Denn Immobilien und Firmen stehen auf dem Einkaufszettel westdeutscher Geschäftsleute. Wie hier in Dresden im Frühjahr 1990 inspizieren Investoren die DDR nach Firmen-Schnäppchen. Bildrechte: MDR/Spiegel-TV
Investoren West inspizieren Dresden Frühjahr 1990.
Die DDR ist ein Eldorado für Glücksritter: Denn Immobilien und Firmen stehen auf dem Einkaufszettel westdeutscher Geschäftsleute. Wie hier in Dresden im Frühjahr 1990 inspizieren Investoren die DDR nach Firmen-Schnäppchen. Bildrechte: MDR/Spiegel-TV
Miederwaren Zwickau - letzter Versuch 1990.
Die Mieder des VEB Sanitas waren jahrelang der Verkaufsrenner in der DDR und auch im sozialistischen Ausland. Nach der Wende wollte der Betrieb nochmal so richtig durchstarten. Bildrechte: MDR/Spiegel-TV
Montage Trabant 1990
Der Trabi, die Wartezeit betrug 13 Jahre, wurde zum Auslaufmodell. Die Bürger lechzten nach West-Auots. Der VEB Sachsenring musste die Tranbant-Produktion einstellen. Bildrechte: MDR/Spiegel-TV
Pentaconmitarbeiter fürchten um Arbeitsplätze, Frühjahr 1990
Schon im Frühjahr 1990 fürchten Pentacon-Mitarbeiter um ihr Arbeitsplätze. Ihre in Dresden produzierten Praktica-Fotoapparate waren für die DDR so legendär wie Rotkäppchen-Sekt oder Spee-Waschmittel. Bildrechte: MDR/Spiegel-TV
Demo Pentaconmitarbeiter 1990.
Am 2. Oktober 1990 liquidierte die Treuhand den traditionsreichen Betrieb Pentacon. Die Reportage geht zurück in eine Zeit zwischen Ungewissheit und Aufbruch - denn wider alle Wahrscheinlichkeit ging es für manch einen VEB nach der deutschen Einheit weiter. Bildrechte: Bild: MDR/Spiegel-TV
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Zu völlig neuen Ufern brechen im Januar 1990 die LIMEX-Außenhandelsmanager auf: Die Modrow-Regierung hat sie im Dezember 1989 beauftragt, die Berliner Mauer zu verkaufen. Der Gewinn soll in die Modernisierung von Krankenhäusern und Baudenkmälern fließen.

Zur gleichen Zeit zeigt sich ein neues Bild in ostdeutschen Städten: Herren im feinen Zwirn mit dicken Brieftaschen, wie etwa die Delegation von Managern der Dresdener Bank und rund 100 bundesdeutschen Unternehmern - nach Dresden entsandt von der Partnerstadt Hamburg. Denn es gibt etwas zu kaufen und viel Geld zu verdienen: Immobilien und Firmen stehen auf dem Einkaufszettel!

Währenddessen schaut der VEB Silberhütte im Harz mit Sorge in die Zukunft: Böller und Silvesterraketen für die gesamte DDR waren immer ein Erfolg, doch jetzt bangt die Betriebsleitung um den Marktzugang: Denn wurde zum Jahreswechsel 1989/90 noch mit den Harzer Produkten "Power-Cracker", "Blizzard", "Blitzschlag" und Co. das Ende der DDR gefeiert, stehen einer Zukunft der Ost-Böller nun die westdeutschen DIN-Standards entgegen. Und auch beim VEB Erdmöbel Dresden stehen die Zeichen auf Schließung: Nicht mal für den letzten aller Wege kann die DDR ihren Menschen Material bieten, das mit der Konkurrenz aus dem Westen mithalten könnte.

"Kommt die D-Mark, sterben wir!" geht zurück in eine Zeit zwischen Ungewissheit und Aufbruch - denn wider alle Wahrscheinlichkeit ging es für manch einen, wie etwa auch für die Harzer Pyrotechniker, doch weiter.

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Die Krankenaufnahme um 1910, hier werden Kassenmitglieder und Selbstzahler getrennt. Bildrechte: MDR/rbb/Institut für Geschichte der Medizin und Ethik in der Medizin - Charité
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