Do 14.01. 2021 19:50Uhr 24:30 min

Wir aus der Platte - Wolfen-Nord im Wandel

Folge 2 von 4

Komplette Sendung

Wohnhaus in Wolfen 24 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
MDR FERNSEHEN Do, 14.01.2021 19:50 20:15

Bildergalerie Wir aus der Platte – Wolfen-Nord im Wandel

Bildergalerie Wir aus der Platte – Wolfen-Nord im Wandel

Plattenbaublock
Wolfen-Nord - eine der größten Plattenbausiedlungen der DDR, gebaut in den 1960ern als Wohnstadt für die Chemiearbeiter der Region. Nach der Wende wanderten rund 30.000 Menschen ab. Zurück blieben verwaiste Plattenbauten, die in den letzten Jahrzehnten nach und nach abgerissen wurden. Bildrechte: MDR/Mia Media/Leo Hingst
Plattenbaublock
Wolfen-Nord - eine der größten Plattenbausiedlungen der DDR, gebaut in den 1960ern als Wohnstadt für die Chemiearbeiter der Region. Nach der Wende wanderten rund 30.000 Menschen ab. Zurück blieben verwaiste Plattenbauten, die in den letzten Jahrzehnten nach und nach abgerissen wurden. Bildrechte: MDR/Mia Media/Leo Hingst
Hans-Joachim Lösche
Doch davon ließen sich die alteingesessenen Wolfener nicht entmutigen. In der Plattensiedlung leben und arbeiten Urgesteine wie Harald Brüchle, der seit 36 Jahren Wolfen-Nords erstes und einziges Fahrradgeschäft führt. Der Fotograf Achim Lösche (Bild) arbeitet hier seit fünfzig Jahren als Ortschronist. Bildrechte: MDR/Mia Media/Leo Hingst
Restaurant Stadt Wolfen
Der Ort hat sich in den letzten Jahrzehnten sehr verädert: Sanierung und Wohnungsrückbau haben aus der grauen Betonwüste eine grüne Siedlung gemacht.  Bildrechte: MDR/Mia Media/Leo Hingst
Familie Pahlke mit ihrem jüngsten Nachwuchs
Die Lebensqualität im Viertel gefällt auch Familie Pahlke. Romy, ihr Mann Stephan und ihre drei Kinder sind vor zwei Jahren hierher gezogen. Ein Herzenswunsch: "Das ist genau das, was wir wollten - alle Vorteile einer Stadt und dazu unheimlich schöne Natur!" Für den jüngsten Spross der Familie, den 3-jährigen Miko, beginnt nun ein neuer Lebensabschnitt in Wolfen-Nord. Bildrechte: MDR/Mia Media/Leo Hingst
Familie Pahlke
Der MDR hat sie und andere anderthalb Jahre lang begleitet und dabei hinter grauen Fassaden Menschen entdeckt, die ihr Wolfen - Nord lieben und sich hier zuhause fühlen. Die vierteilige Reihe "WIR AUS DER PLATTE - Wolfen-Nord im Wandel" zeigt nicht nur das "Heute", sondern in außergewöhnlichen Bildern auch das "Damals", bis zurück zur Grundsteinlegung 1960. Bildrechte: MDR/Mia Media/Daniel Berg
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Genau 96 Schritte sind es, die Harald Brüchle jeden Morgen von seinem Wohnblock bis zum "Zweiradgeschäft Brüchle" zurück legen muss. "Hundert schaffe ich eben nicht mehr!", meint er lachend. Aber wer den rüstigen 75-Jährigen in seinem Fahrradladen erlebt, sieht, wie er mit viel Herzblut und Energie bei der Sache ist. Vor allem heute. Denn Harald bekommt Besuch seines alten Freundes, Radsportlegende Täve Schur. "Uns verbindet eine Seelenverwandtschaft! Das ist unter Radfreunden so."

Positive und negative Erinnerungen wechseln sich in Haralds Geschichte ab, sie ist geprägt vom Wandel Wolfen-Nords. Er und seine Familie mussten dreimal umziehen, weil die Häuser weggerissen wurden. Aber er lässt sich nicht unterkriegen. "Ich und mein Laden sind genau am richtigen Ort! Wegziehen? Niemals?"

Menschen & Geschichten

Heute im Osten - Logo
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MDR FERNSEHEN Sa, 16.01.2021 18:00 18:15
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Stefan Mertenskötter
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MDR FERNSEHEN Sa, 16.01.2021 18:45 18:50
Glaubwürdig - Stefan Mertenskötter
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MDR FERNSEHEN So, 17.01.2021 07:25 07:30
Katrin Müller mit ihrer Tochter Nora (re.). Sie leidet seit über zehn Jahren an Magersucht. Wenn ihr Zustand in den vergangenen Jahren lebensbedrohlich wurde, erfolgte eine Zwangseinweisung. Die erzwungenen Klinikaufenthalte und Therapien hat die heute 26-jährige Nora als "lebensrettend, aber auch als traumatischen Eingriff" wahrgenommen. Ihre Mutter weiß wie freiheitsliebend ihre Tochter ist, aber sie muss auch immer wieder um ihr Leben bangen.
Katrin Müller mit ihrer Tochter Nora (re.). Sie leidet seit über zehn Jahren an Magersucht. Wenn ihr Zustand in den vergangenen Jahren lebensbedrohlich wurde, erfolgte eine Zwangseinweisung. Die erzwungenen Klinikaufenthalte und Therapien hat die heute 26-jährige Nora als "lebensrettend, aber auch als traumatischen Eingriff" wahrgenommen. Ihre Mutter weiß wie freiheitsliebend ihre Tochter ist, aber sie muss auch immer wieder um ihr Leben bangen. Bildrechte: MDR/Schulz & Wendelmann Film
MDR FERNSEHEN So, 17.01.2021 07:30 08:00

Zwangseinweisungen in die Psychiatrie

Zwangseinweisungen in die Psychiatrie

Fürsorge oder Freiheitsberaubung?

Film von Ulli Wendelmann

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Selbstbestimmt-Reportage: Zukunft für Emma und Clara
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MDR FERNSEHEN So, 17.01.2021 08:00 08:30

Selbstbestimmt - Die Reportage Zukunft für Emma und Clara

Zukunft für Emma und Clara

Wie neue Forschung helfen kann

Film von Thomas Bernd

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Vor 25 Jahren, am 2.Mai 1995, ist sie still aus dieser Welt gegangen, doch bis heute ist Agnes Kraus als Volksschauspielerin unvergessen. Ob als Schwester Agnes, als Zimmervermieterin Klucke in „Florentiner 73“ oder als schrullige Tierarztwitwe Alma - immer hat sich Agnes Kraus mit Berliner Schnauze in die Herzen der Zuschauer gespielt. Sie war die Mutter der Nation und wurde mit ihren komischen Rollen unzählige Male zum Fernsehliebling der DDR. Agnes Kraus als Schwester Agnes
Vor 25 Jahren, am 2.Mai 1995, ist sie still aus dieser Welt gegangen, doch bis heute ist Agnes Kraus als Volksschauspielerin unvergessen. Ob als Schwester Agnes, als Zimmervermieterin Klucke in „Florentiner 73“ oder als schrullige Tierarztwitwe Alma - immer hat sich Agnes Kraus mit Berliner Schnauze in die Herzen der Zuschauer gespielt. Sie war die Mutter der Nation und wurde mit ihren komischen Rollen unzählige Male zum Fernsehliebling der DDR. Agnes Kraus als Schwester Agnes Bildrechte: MDR
MDR FERNSEHEN So, 17.01.2021 13:45 15:15
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Heinz Florian Oertel mit Video
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MDR FERNSEHEN So, 17.01.2021 20:15 21:45
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Katrin Müller mit ihrer Tochter Nora (re.). Sie leidet seit über zehn Jahren an Magersucht. Wenn ihr Zustand in den vergangenen Jahren lebensbedrohlich wurde, erfolgte eine Zwangseinweisung. Die erzwungenen Klinikaufenthalte und Therapien hat die heute 26-jährige Nora als "lebensrettend, aber auch als traumatischen Eingriff" wahrgenommen. Ihre Mutter weiß wie freiheitsliebend ihre Tochter ist, aber sie muss auch immer wieder um ihr Leben bangen.
Katrin Müller mit ihrer Tochter Nora (re.). Sie leidet seit über zehn Jahren an Magersucht. Wenn ihr Zustand in den vergangenen Jahren lebensbedrohlich wurde, erfolgte eine Zwangseinweisung. Die erzwungenen Klinikaufenthalte und Therapien hat die heute 26-jährige Nora als "lebensrettend, aber auch als traumatischen Eingriff" wahrgenommen. Ihre Mutter weiß wie freiheitsliebend ihre Tochter ist, aber sie muss auch immer wieder um ihr Leben bangen. Bildrechte: MDR/Schulz & Wendelmann Film
MDR FERNSEHEN Mo, 18.01.2021 02:15 02:45

Zwangseinweisungen in die Psychiatrie

Zwangseinweisungen in die Psychiatrie

Fürsorge oder Freiheitsberaubung?

Film von Ulli Wendelmann

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