Sa 27.02. 2021 00:00Uhr 114:15 min

Gregor Hecker (Jaecki Schwarz, li.) schwenkt eine weiße Fahne. Neben ihm:  Wadim (Wassili Liwanow).
In der Uniform eines Leutnants der Sowjetarmee kommt der neunzehnjährige Gregor Hecker (Jaecki Schwarz, li.) im April 1945 nach Deutschland zurück - dem Land, aus dem er mit seinen Eltern emigrieren musste. Mit seinem Freund Wadim (Wassili Liwanow) fordert er die deutschen Soldaten auf, sich zu ergeben. Bildrechte: MDR/DREFA
MDR FERNSEHEN Sa, 27.02.2021 00:00 01:55

Zum 75. Geburtstag von Jaecki Schwarz Ich war neunzehn

Ich war neunzehn

Spielfilm DDR 1968

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Mit einer Aufklärungseinheit der Roten Armee kommt der 19-jährige Gregor Hecker im April 1945 nach Deutschland. Er war 8, als seine Eltern mit ihm nach Moskau emigrierten. Wie ein Fremder fühlt er sich in der einstigen Heimat. Zwiespältig sind seine ersten Begegnungen mit den Deutschen, die er über Lautsprecher aufruft, sich zu ergeben.

Ein alter Lautsprecherwagen zuckelt durch das Brandenburger Land. "Deutsche Soldaten! Kämpfen ist sinnlos", dröhnt eine junge deutsche Stimme. "Ergebt euch, rettet euer Leben ...!". Der, der da ruft, ist Gregor Hecker (Jaecki Schwarz). In der Uniform eines russischen Leutnants der Roten Armee kommt der 19-Jährige in seine Heimat zurück, aus der er vor 13 Jahren mit seinen Eltern emigrieren musste. Mit seinem kleinen Agitationstrupp ist er auf dem Weg von der Oder über Bernau, Sachsenhausen, Schloss Sanssouci nach Berlin. Der Frieden ist greifbar nahe, aber der Krieg noch nicht beendet - unsinnige letzte Gefechte, Chaos, Angst. Seine Ankunft in der alten Heimat ist schwer. Gregor möchte verstehen, vermitteln und steht doch zwischen den Fronten.

Zwiespältig sind seine ersten Begegnungen mit den Deutschen. Er trifft einfache Leute, Mitläufer, Rückversicherer, Überläufer, eingefleischte Faschisten, Antifaschisten. Nur allmählich begreift Gregor, dass es "die Deutschen" ebenso wenig gibt wie "die Russen". Als sein Freund Sascha (Alexej Ejboshenko) beim letzten Kampfeinsatz ums Leben kommt, steht für Gregor fest, dass er hier bleiben und am Aufbau eines neuen Deutschland mitwirken wird.

Die Idee zu diesem Film kam Konrad Wolf nach dem berüchtigten 11. Plenum im Dezember 1965, das u.a. alle Kunst- und Kulturschaffenden der DDR zu einer stets positiven gesellschaftlichen Aussage ihrer Werke zwang. Er überlegte, wie man dennoch mit Anstand einen Film machen könne und griff auf seine Tagebuchaufzeichnungen aus den letzten Kriegstagen zurück. Konrad Wolf (1925-1982) emigrierte 1933 mit seinen Eltern und Geschwistern nach Moskau. Auch er war damals acht Jahre alt. Dreizehn Jahre später stand er wie Gregor als Leutnant der Roten Armee zwischen Besiegten und Siegern. Reportagenhaft geschildert, ergibt sich aus Details, Episoden und Einzelschicksalen ein eindrucksvolles und differenziertes Abbild des Jahres 1945, in dem Tragik, Komik und Poesie eng miteinander verflochten sind.
Mitwirkende
Kamera: Werner Bergmann
Interpret/Interpretin: Ernst Busch singt das Lied "Am Rio Jarama"
Regie: Konrad Wolf
Buch: Wolfgang Kohlhaase, Konrad Wolf
Darsteller
Gregor Hecker: Jaecki Schwarz
Wadim: Wassili Liwanow
Sascha: Alexej Ejboshenko
Sowjetisches Mädchen: Galina Polskich
Deutsches Mädchen: Jenny Gröllmann
General: Michail Glusski
Starschina: Anatoli Solowjow
Dsingis: Kalmursa Rachmanow
Etappenmajor: Rolf Hoppe
Landschaftsgestalter: Wolfgang Greese
Festungskommandant: Johannes Wieke
Adjutant: Jürgen Hentsch
Sturmbannführer: Kurt Böwe
Blinder Soldat: Klaus Manchen
Unteroffizier: Dieter Mann
und andere

DEFA 75 und zum 75. Geburtstag von Jaecki Schwarz (26.02.1946).

Filmklassiker

Nach 17 Jahren wird ein lebenslänglich Verurteilter begnadigt. Er findet Arbeit und eine Partnerin. Ein Neuanfang scheint möglich - da trifft der Mann durch Zufall seinen ehemaligen Kumpel und Mittäter wieder, der damals untergetaucht war. Er hat inzwischen Karriere gemacht, Erfolg und Ansehen errungen, während der Häftling allein für die gemeinsam begangene Tat gebüßt hat. Nun fordert er "Vergeltung". Uwe Zerbe als Eberhard Gantzer (li), Reimar J. Baur als Gunter Söhnl.
Nach 17 Jahren wird ein lebenslänglich Verurteilter begnadigt. Er findet Arbeit und eine Partnerin. Ein Neuanfang scheint möglich - da trifft der Mann durch Zufall seinen ehemaligen Kumpel und Mittäter wieder, der damals untergetaucht war. Er hat inzwischen Karriere gemacht, Erfolg und Ansehen errungen, während der Häftling allein für die gemeinsam begangene Tat gebüßt hat. Nun fordert er "Vergeltung". Uwe Zerbe als Eberhard Gantzer (li), Reimar J. Baur als Gunter Söhnl. Bildrechte: mdr/rbb/DRA/Herbert Schulze
MDR FERNSEHEN Di, 13.04.2021 22:55 00:15
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Frühjahr 1945 in einem kleinen Ort an der Ostsee. Während Günter (Gert Krause-Melzer) immer noch an den Endsieg glaubt, kommen bei seiner Freundin Christine (Dorothea Meissner) Zweifel auf.
Frühjahr 1945 in einem kleinen Ort an der Ostsee. Während Günter (Gert Krause-Melzer) immer noch an den Endsieg glaubt, kommen bei seiner Freundin Christine (Dorothea Meissner) Zweifel auf. Bildrechte: MDR/DEFA-Stiftung/Eberhard Daßdorf
MDR FERNSEHEN Sa, 17.04.2021 00:00 01:25

Die Russen kommen

Die Russen kommen

Spielfilm DDR 1968/1987

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Szenen aus dem Film "Die Spur des Falken"
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MDR FERNSEHEN So, 18.04.2021 10:15 12:05

DEFA 75 Spur des Falken

Spur des Falken

Spielfilm DDR 1968

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Der Jäger (Harry Hindemith) hat Mitleid mit Schneewittchen (Doris Weikow) und widersetzt sich dem Befehl der bösen Schwiegermutter, das Mädchen zu töten und lässt es leben.
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MDR FERNSEHEN So, 18.04.2021 15:40 16:40

Schneewittchen

Schneewittchen

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Frei nach dem bekannten Märchen der Brüder Grimm

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Gruppe junger Leute sitzt um einen deeckten Holztisch im Freien. Ein älterer Mann steht am Tisch und spricht.
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MDR FERNSEHEN Do, 22.04.2021 23:40 00:55

Zum 100. Geburtstag von Horst Schulze Altes Herz geht auf die Reise

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Fernsehfilm DDR 1987

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In Belorussland gerät der Soldat Hartung (Manfred Krug, r.) in sowjetische Gefangenschaft.
In Belorussland gerät der Soldat Hartung (Manfred Krug, r.) in sowjetische Gefangenschaft. Bildrechte: MDR/Defa/Klaus Zähler
MDR FERNSEHEN Sa, 24.04.2021 00:05 01:35
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In Belorussland gerät der Soldat Hartung (Manfred Krug, r.) in sowjetische Gefangenschaft.
In Belorussland gerät der Soldat Hartung (Manfred Krug, r.) in sowjetische Gefangenschaft. Bildrechte: MDR/Defa/Klaus Zähler
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