So 28.02. 2021 00:35Uhr 112:53 min

Der Amerikaner Bill Tage alias "El Gringo" ist nicht leicht zu durchschauen.
Der Amerikaner Bill Tage alias "El Gringo" (Lou Castel) ist nicht leicht zu durchschauen. Bildrechte: MDR/ARD Degeto
MDR FERNSEHEN So, 28.02.2021 00:35 02:30

Töte Amigo

Töte Amigo

Spielfilm Italien 1966

  • Mono
  • 16:9 Format
  • Untertitel

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wird Mexiko von Revolutionskämpfen erschüttert. Nach einem Zugüberfall schließt sich der Amerikaner Bill Tate einer Gruppe Aufständischer an, die vom Banditen El Chuncho geleitet wird. Gemeinsam wollen sie ihre von der Armee erbeuteten Waffen an den Rebellenführer General Elias verkaufen.

Bilder zum Film

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Der Amerikaner Bill Tage alias "El Gringo" ist nicht leicht zu durchschauen.
Zwischen 1910 und 1920 tobt in Mexiko die Revolution. Nach einem Zugüberfall schließt sich der Amerikaner Bill Tate alias El Gringo (Lou Castel) einer Gruppe Aufständischer an, die vom Banditen El Chuncho geleitet wird. Bildrechte: MDR/ARD Degeto
Der Amerikaner Bill Tage alias "El Gringo" ist nicht leicht zu durchschauen.
Zwischen 1910 und 1920 tobt in Mexiko die Revolution. Nach einem Zugüberfall schließt sich der Amerikaner Bill Tate alias El Gringo (Lou Castel) einer Gruppe Aufständischer an, die vom Banditen El Chuncho geleitet wird. Bildrechte: MDR/ARD Degeto
El Chuncho ist der Anführer einer berüchtigten Räuberbande.
El Chuncho (Gian Maria Volonte) ist der Anführer einer berüchtigten Räuberbande. Eigentlich rebelliert diese gegen das Militärregime, doch der Banditenführer kämpft weniger für Gott, Vaterland und die Freiheit des Volkes als vielmehr für reiche Beute. Bildrechte: MDR/ARD Degeto
El Gringo und El Chuncho machen gemeinsame Sache.
El Gringo und El Chuncho machen gemeinsame Sache: Sie überfallen in der Wüste einen Zug, bei dessen Ladung es sich um eine beträchtliche Anzahl von Regierungswaffen handelt, die eigentlich an den Rebellenführer Genereal Elias verkauft werden sollen. Bildrechte: MDR/ARD Degeto
Der gottesfürchtige El Santo glaubt an die wahren Ziele der Revolution.
Auch Chunchos Bruder El Santo (Klaus Kinski) ist bei dem Überfall dabei, aber ahnt noch nichts von den Interessen seines blutsverwandten Anführers. Er ist gottesfürchtig und glaubt an die wahren Ziele der Revolution. Nach einem Massaker wird er über die Exekution seines Bruder entscheiden müssen ... Bildrechte: MDR/ARD Degeto
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Zwischen 1910 und 1920 tobt in Mexiko die Revolution. Aufständische Rebellen lehnen sich gegen das Militärregime auf, doch manche der marodierenden Banden kämpfen weniger für Gott, Vaterland und die Freiheit des Volkes als vielmehr für den schnöden Mammon. Auch Banditenführer El Chuncho (Gian Maria Volontè) ist vor allem auf reiche Beute aus, als er in der Wüste einem Zug auflauert, bei dessen Ladung es sich um eine beträchtliche Anzahl von Regierungswaffen handelt, die an den Rebellenführer General Elias (Jamie Fernandéz) verkauft werden sollen.

Unverhoffte Hilfe bei ihrem Überfall bekommen die Gesetzlosen durch einen der Zugpassagiere, den Amerikaner Bill Tate (Lou Castel). Der mysteriöse "Gringo" gibt sich als gesuchter Verbrecher aus und schließt sich El Chunchos Aufständischen an, von denen er fortan "El Niño" genannt wird. Unter ihnen befindet sich auch Chunchos Bruder El Santo (Klaus Kinski), ein religiöser Eiferer, der noch immer an die gerechte Sache der Revolution glaubt und von den eigentlichen Interessen des Anführers nichts ahnt. Die Bande beraubt weitere Militärstellungen, bevor El Chuncho sich in der Rebellenfestung San Miguel verschanzen und die dort ansässige Bevölkerung an der Waffe ausbilden will, um sich auf einen drohenden Gegenschlag der Armee vorzubereiten.

Doch Tate hat andere Pläne: Er überredet den anfangs noch widerstrebenden Chuncho, die erbeuteten Waffen zum Hauptquartier von General Elias zu bringen, damit die beiden mittlerweile zu Freunden gewordenen Männer die Belohnung unter sich aufteilen können. Als sie in Elias' Lager eintreffen, ereilt Chuncho die Nachricht, dass San Miguel inzwischen gestürmt wurde und es unter den Einwohnern keine Überlebenden gab. Als Strafe für seine vermeintliche Feigheit wird er von Elias zum Tode verurteilt. Ausgerechnet El Santo, der als Einziger dem Massaker entkommen konnte, soll die Exekution seines Bruders vornehmen.


"Töte Amigo" zählt heute zu den gelungensten Italo-Western überhaupt. 1966 gedreht, entstand der Film im Kontext des damals aufbrechenden Vietnam-Konflikts und kann zudem als Kommentar auf US-amerikanische Interventionen in Lateinamerika gelesen werden. So sah es jedenfalls Regisseur Damiano Damiani, der sich danach verstärkt sozialkritischen Stoffen zuwandte und stets dagegen wehrte, "Töte Amigo" als einen Western zu bezeichnen. Trotzdem setzte er populäre Genre-Akteure wie Gian Maria Volontè, Klaus Kinski und Lou Castel effektiv für seine Zwecke ein. Der in Kolumbien geborene Sohn eines Schweden und einer Irin schaffte seinen Durchbruch 1965 mit dem Drama "Mit der Faust in der Tasche". Danach arbeitete er mit einigen der bedeutendsten europäischen Regisseuren zusammen, u.a. Wim Wenders, Claude Chabrol und Michael Haneke. Castel unterstützte mit großen Teilen seiner Gage Befreiungsbewegungen in Lateinamerika.
Mitwirkende
Musik: Luis Enríquez Bacalov, Ennio Morricone
Kamera: Antonio Secchi
Buch: Salvatore Laurani
Regie: Damiano Damiani
Darsteller
El Chuncho: Gian Maria Volonté
El Santo: Klaus Kinski
Adelita: Martine Beswick
Bill Tate, "El Niño": Lou Castel
General Elías: Jaime Fernández
Don Felipe: Andrea Checchi
Eufemio: Spartaco Conversi
Picaro: Joaquín Parra
Teniente im Zug: Aldo Sambrell
Raimundo: José Manuel Martín
Guapo: Santiago Santos
Pepito: Guy Heron
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