Mi 03.03. 2021 12:20Uhr 96:42 min

Nach langer Suche findet Winnie (Aglaja Schmid) endlich den Mann, bei dem sie in ihrer Verzweiflung ihren Sohn Niki gelassen hatte: Hieronymus Spitz (Paul Hörbiger).
Nach langer Suche findet Winnie (Aglaja Schmid) endlich den Mann, bei dem sie in ihrer Verzweiflung ihren Sohn Niki gelassen hatte: Hieronymus Spitz (Paul Hörbiger). Bildrechte: MDR/Cine aktuell
MDR FERNSEHEN Mi, 03.03.2021 12:20 13:58

Ich heiße Niki

Ich heiße Niki

Spielfilm Deutschland 1952

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Nur kurz soll der alte Oberregierungsrat auf den kleinen Niki im Zugabteil aufpassen. Ein Zettel belehrt ihn eines besseren, die junge Mutter will den Sohn für immer bei ihm lassen. Der alte Herr und seine Haushälterin richten sich auf ihren neuen Hausgenossen ein. Doch dann kommt alles ganz anders.

Zum 40. Todestag von Paul Hörbiger (05.03.1981)

Winnie (Aglaja Schmid) steht kurz vor der Hochzeit mit ihrem Freund Paul (Hardy Krüger). Ihren unehelichen Sohn verschweigt sie ihm allerdings. Die junge Frau hat Angst, dass Paul sie verlässt, wenn er von dem 1 1/2-jährigen Niki (Claus Hollmann) erfährt. Verzweifelt versucht sie, ihr Problem zu lösen, hat aber nicht mehr viel Zeit, da Paul unmittelbar nach der Hochzeit mit ihr nach Amerika auswandern will.

Schon sitzt sie mit Niki im Zug. Mit ihr im Abteil reist der knorrige Oberregierungsrat Hieronymus Spitz (Paul Hörbiger), der sich mit seinem Hund Tobby auf der Heimfahrt nach München befindet. Winnie beobachtet ihn schon die ganze Fahrt und ist sehr angetan, wie Hieronymus seinen kleinen Hund behandelt. Obwohl er ärgerlich auf ihre Fragen reagiert, ist Winnie überzeugt, dass er ein guter Mensch ist. Da kommt ihr die rettende Idee aus ihrer bis dahin scheinbar ausweglosen Situation. Sie schreibt den Namen ihres Kindes auf einen Zettel, den sie in den Koffer zu Nikis Windeln steckt, und bittet Hieronymus, kurz auf den Jungen aufzupassen. Als der Zug hält, steigt sie aus und fährt zurück, um ihre gemeinsame Zukunft mit Paul zu beginnen - ohne den kleinen Niki.

Als Hieronymus bemerkt, dass er nicht nur kurz auf den Jungen aufpassen soll, sondern für immer, ist er schockiert. Niemand kann ihm helfen. Er nimmt das Kind mit nach Hause, um es am nächsten Tag im Waisenhaus abzugeben. Doch der kleine Niki bringt so viel Freude in sein Leben und das seiner Haushälterin Jette (Erika von Thellmann), dass Hieronymus sich bald sogar mit dem Gedanken trägt, Niki zu adoptieren.

In der Zwischenzeit hat Winnie ihren Paul geheiratet, doch sie bringt es nicht fertig, ihn nach Amerika zu begleiten. Kurz vor der Abfahrt verlässt sie das Schiff und lässt ihren ahnungslosen Mann allein. Die junge Mutter möchte nur noch eines - ihren Sohn zurück. Die Suche stellt sich als fast unmöglich heraus, da Winnie weder den Namen des Mannes kennt, dem sie Niki überlassen hat, noch seine Adresse. Sie hat nur den Hund und die Eisenbahn als Anhaltspunkt.

Doch auch der verzweifelte Paul kehrt zurück und sucht seine Frau. Von ihrer Vermieterin Frau Altmann (Lina Carstens) erfährt er den Grund für Winnies Flucht. Tatsächlich findet er die schwer erkrankte Winnie und beweist ihr einmal mehr seine Liebe, indem er ihr bei der Suche hilft. Doch als sie Niki endlich ausfindig machen, tut sich die größte Hürde für das junge Paar auf: Hieronymus will das Kind nicht mehr hergeben, denn schließlich liebt er den kleinen Niki.

Rudolf Jugert inszenierte diese sehr anrührend-heitere Familiengeschichte mit Aglaja Schmid, Hardy Krüger und Paul Hörbiger.
Mitwirkende
Musik: Werner Eisbrenner
Kamera: Josef Illig, Franz Koch, Conrad Storgmeier
Buch: Erna Fentsch
Regie: Rudolf Jugert
Darsteller
Hieronymus Spitz: Paul Hörbiger
Paul: Hardy Krüger
Winnie: Aglaja Schmid
Jette: Erika von Thellmann
Frau Altmann: Lina Carstens
Stangl: Heini Göbel
Redakteur: Charles Regnier
Regierungsdirektor: Bruno Hübner
Bahnhofsvorstand: Hans Pössenbacher
Guste: Hedwig Wangel
Junge Magd: Carsta Löck
Kommissar: Harry Hertzsch
Schaffner: Ewald Wenck
Niki: Claus Hollmann
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