Sa 06.03. 2021 00:05Uhr 127:15 min

Jürgen Hentsch (Kaspar) im Wasser; auf Bootssteg liegt Jutta Hoffmann (Karla) mit Kopf auf Hand gestützt; er schaut sie an; Mimik Hoffmann ernst, traurig, nachdenklich
Jürgen Hentsch (Kaspar) im Wasser; auf Bootssteg liegt Jutta Hoffmann (Karla) mit Kopf auf Hand gestützt; er schaut sie an; Mimik Hoffmann ernst, traurig, nachdenklich Bildrechte: MDR/PROGRESS/Eberhard Daßdorf
MDR FERNSEHEN Sa, 06.03.2021 00:05 02:10

Starke Frauen - Starke Geschichten Karla

Karla

Spielfilm DDR 1965

  • Mono
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100 Jahre Frauentag
DEFA 75
Zum 80. Geburtstag von Jutta Hoffmann (03.03.1941)

Bilder zur Sendung

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Karla Blum (Jutta Hoffmann) geht als frisch gebackene Lehrerin an eine Schule in den Norden der DDR. Sie will ihren Schülern unbedingt den Mut zur eigenen Meinung beibringen.
Die junge Lehrerin Karla Blum (Jutta Hoffmann) kommt mit guten Zensuren von der Universität und tritt voller Begeisterung für ihren Beruf in einer Schule im Norden der DDR an. Karla tritt stets für ihre eigene Meinung ein und gibt sich nicht mit pauschalen Lösungen zufrieden. So will sie ihre Schüler nicht dazu erziehen, alles nachzuplappern und ihre Indiviualität zu unterdrücken, sondern ihnen den Mut zur eigenen Meinung beibringen. Bildrechte: MDR/Progress
Karla Blum (Jutta Hoffmann) geht als frisch gebackene Lehrerin an eine Schule in den Norden der DDR. Sie will ihren Schülern unbedingt den Mut zur eigenen Meinung beibringen.
Die junge Lehrerin Karla Blum (Jutta Hoffmann) kommt mit guten Zensuren von der Universität und tritt voller Begeisterung für ihren Beruf in einer Schule im Norden der DDR an. Karla tritt stets für ihre eigene Meinung ein und gibt sich nicht mit pauschalen Lösungen zufrieden. So will sie ihre Schüler nicht dazu erziehen, alles nachzuplappern und ihre Indiviualität zu unterdrücken, sondern ihnen den Mut zur eigenen Meinung beibringen. Bildrechte: MDR/Progress
Jutta Hoffmann (Karla) und Hans Hardt-Hardtloff (Direktor Hirte) gehend nebeneinander; er sieht sie an.
Aber viele Schüler ihrer 12 A haben gerade das schon verlernt: Fragen zu stellen, Widerspruch anzumelden, selbst nach Lösungen zu suchen. Der Direktor (Hans Hardt-Hardtloff, re.), Ende fünfzig, vom Krieg und den bitteren Erfahrungen der Nachkriegszeit geprägt, setzt auf Klarheit durch Vereinfachung. Karla und er mögen sich durchaus, aber ihre unterschiedlichen Auffassungen über Autorität und Wahrheit müssen sich nun auch in der Praxis behaupten. Bildrechte: MDR/PROGRESS/Eberhard Daßdorf
Jutta Hoffmann (Karla, Lehrerin) steht seitlich vor Schulklasse; ein Gast (Journalist, von hinten) ist der Klasse zugewandt; eine Schülerin stehend (redend)
Zum einen vor der Schulrätin (Inge Keller), die ein sehr fragwürdiges System der Versetzung bzw. Nichtversetzung von Schülern verfolgt, zum anderen vor den Schülern selbst. Karla gibt langsam, fast unmerklich ihre Ideale und ihre eigene unbequeme Haltung auf. Bildrechte: MDR/PROGRESS/Eberhard Daßdorf
Jutta Hoffmann (Karla)
Nun sind alle - Lehrer wie Schüler - zufrieden. Alles plätschert in gewohnten, bequemen Bahnen. Aber plötzlich wird der jungen Lehrerin klar, wohin diese Bequemlichkeit und Angepasstheit letztlich führen. Sie findet zu ihrer Widersetzlichkeit und damit zu ihrer Persönlichkeit zurück. Bildrechte: MDR/PROGRESS/Eberhard Daßdorf
Karla Blum (Jutta Hoffmann) geht als frisch gebackene Lehrerin an eine Schule in den Norden der DDR. Sie will ihren Schülern unbedingt den Mut zur eigenen Meinung beibringen.
Nicht nur die junge, unkonventionelle Lehrerin Klara Blum, auch der Film hat Mitte der1960er-Jahre in der DDR keine Chance. Das Aus für den Film kam - nachdem er schon mehrfach umgeschnitten wurde - in den ersten Synchrontagen. Ihm wurde eine pessimistische und skeptizistische Grundhaltung vorgeworfen, verbunden mit einer teilweise falschen Geschichtsbetrachtung. 1990 stellte der Kameramann Günter Ost wieder die ursprüngliche Fassung her und der Film konnte endlich seine Premiere erleben.
Jutta Hoffmann als Karla prägt diesen Film, macht ihn zum Erlebnis: "Sie strahlt eine reine, kristallklare menschliche Kraft aus. Glauben an die Möglichkeit, aufrecht, nicht anpasserisch durchs Leben zu gehen, Vertrauen in die jungen Leute. Zugleich gibt es viele intime, spontane kleine Reaktionen in Sprache und Gestus, durch die man das Gefühl einer Begegnung mit einem Zauberwesen hat", schreibt die Filmrezensentin Erika Richter.
Bildrechte: MDR/Progress
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Die junge Lehrerin Karla Blum (Jutta Hoffmann) kommt mit guten Zensuren von der Universität und tritt voller Begeisterung für ihren Beruf in einer Schule im Norden der DDR an. Karla ist ein Mensch, dem eine eigene Meinung zu haben, sich nicht mit pauschalen Lösungen zufrieden zu geben, wichtiger ist, als nachplappernde, wenig individuell ausgeprägte Schüler zu unterrichten.

Aber viele Schüler ihrer 12 A haben gerade das schon verlernt: Fragen zu stellen, Widerspruch anzumelden, selbst nach Lösungen zu suchen. Der Direktor (Hans Hardt-Hardtloff), Ende Fünfzig, vom Krieg und den bitteren Erfahrungen der Nachkriegszeit geprägt, setzt auf Klarheit durch Vereinfachung. Karla und er mögen sich durchaus, aber ihre unterschiedlichen Auffassungen über Autorität, Wahrheit usw. müssen sich nun auch in der Praxis behaupten.

Zum einen vor der Schulrätin (Inge Keller), die ein sehr fragwürdiges System der Versetzung bzw. Nichtversetzung von Schülern verfolgt, zum anderen vor den Schülern selbst. Karla gibt langsam, fast unmerklich ihre Ideale und ihre eigene unbequeme Haltung auf.

Nun sind alle - Lehrer wie Schüler - zufrieden. Alles plätschert in gewohnten, bequemen Bahnen. Aber plötzlich wird der jungen Lehrerin klar, wohin diese Bequemlichkeit und Angepasstheit letztlich führen. Sie findet zu ihrer Widersetzlichkeit und damit zu ihrer Persönlichkeit zurück.

Nicht nur die junge, unkonventionelle Lehrerin Klara Blum, auch der Film hat Mitte der1960erJahre in der DDR keine Chance. Das Aus für den Film kam - nachdem er schon mehrfach umgeschnitten wurde - in den ersten Synchrontagen. Ihm wurde eine pessimistische und skeptizistische Grundhaltung vorgeworfen, verbunden mit einer teilweise falschen Geschichtsbetrachtung.

Die Hauptfigur kämpfe unablässig um Ehrlichkeit und Wahrheit und käme damit in Widerspruch zu den Vertretern der Staatsmacht, Grundprinzipien des sozialistischen Realismus würden aufgegeben werden.

1990 stellte der Kameramann Günter Ost wieder die ursprüngliche Fassung her und der Film konnte endlich seine Premiere erleben.

Jutta Hoffmann als Karla prägt diesen Film, macht ihn zum Erlebnis: "Sie strahlt eine reine, kristallklare menschliche Kraft aus. Glauben an die Möglichkeit, aufrecht, nicht anpasserisch durchs Leben zu gehen, Vertrauen in die jungen Leute ...

Zugleich gibt es viele intime, spontane kleine Reaktionen in Sprache und Gestus, durch die man das Gefühl einer Begegnung mit einem Zauberwesen hat", schreibt die Filmrezensentin Erika Richter.
Mitwirkende
Musik: Karl-Ernst Sasse
Kamera: Günter Ost
Buch: Ulrich Plenzdorf, Herrmann Zschoche
Regie: Herrmann Zschoche
Darsteller
Karla Blum: Jutta Hoffmann
Kaspar Stein: Jürgen Hentsch
Alfred Hirte: Hans Hardt-Hardtloff
Frau Janson: Inge Keller
Frau Wenndorf: Gisela Morgen
Herr Jott: Herwart Grosse
Herr Eifler: Rolf Hoppe
Rudi Schimmelpfennig: Jörg Knochee
Uwe Wenndorf: Peter Pleßow
Klaus: Jürgen Krumrey
Erna Kleinschmidt: Heidemarie Schneider
Der Hausmeister: Fred Delmare
Herr Lenke: Dieter Wien
Herr Hartmann: Peter Sturm
und andere

Filmklassiker

Frühjahr 1945 in einem kleinen Ort an der Ostsee. Während Günter (Gert Krause-Melzer) immer noch an den Endsieg glaubt, kommen bei seiner Freundin Christine (Dorothea Meissner) Zweifel auf.
Frühjahr 1945 in einem kleinen Ort an der Ostsee. Während Günter (Gert Krause-Melzer) immer noch an den Endsieg glaubt, kommen bei seiner Freundin Christine (Dorothea Meissner) Zweifel auf. Bildrechte: MDR/DEFA-Stiftung/Eberhard Daßdorf
MDR FERNSEHEN Sa, 17.04.2021 00:00 01:25

Die Russen kommen

Die Russen kommen

Spielfilm DDR 1968/1987

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Szenen aus dem Film "Die Spur des Falken"
Bildrechte: MDR/PROGRESS Film-Verleih/ Waltraut Pathenheimer
MDR FERNSEHEN So, 18.04.2021 10:15 12:05

DEFA 75 Spur des Falken

Spur des Falken

Spielfilm DDR 1968

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MDR FERNSEHEN So, 18.04.2021 15:40 16:40

Schneewittchen

Schneewittchen

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Frachterkapitän Wilhelm Ebbs (Heinz Rühmann) auf einem Schiff  - im Hintergrund ist ein Hafen zu erkennen.
Frachterkapitän Wilhelm Ebbs (Heinz Rühmann) wird überraschend zum Kommandanten eines Kreuxfahrtschiffes befördert. Bildrechte: MDR/Degeto
MDR FERNSEHEN Mi, 21.04.2021 12:30 13:58

Der Kapitän

Der Kapitän

Spielfilm Deutschland 1971

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Gruppe junger Leute sitzt um einen deeckten Holztisch im Freien. Ein älterer Mann steht am Tisch und spricht.
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MDR FERNSEHEN Do, 22.04.2021 23:40 00:55

Zum 100. Geburtstag von Horst Schulze Altes Herz geht auf die Reise

Altes Herz geht auf die Reise

Fernsehfilm DDR 1987

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In Belorussland gerät der Soldat Hartung (Manfred Krug, r.) in sowjetische Gefangenschaft.
In Belorussland gerät der Soldat Hartung (Manfred Krug, r.) in sowjetische Gefangenschaft. Bildrechte: MDR/Defa/Klaus Zähler
MDR FERNSEHEN Sa, 24.04.2021 00:05 01:35
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In Belorussland gerät der Soldat Hartung (Manfred Krug, r.) in sowjetische Gefangenschaft.
In Belorussland gerät der Soldat Hartung (Manfred Krug, r.) in sowjetische Gefangenschaft. Bildrechte: MDR/Defa/Klaus Zähler
MDR FERNSEHEN So, 25.04.2021 05:55 07:25
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Dakotahäuptling Weitspähender Falke (Gojko Mitic) schwört Rache als seine Squaw Blauhaar ermordet wird
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MDR FERNSEHEN So, 25.04.2021 10:15 11:50

Weiße Wölfe

Weiße Wölfe

Spielfilm DDR/Jugoslawien 1969

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