Do 15.04. 2021 22:40Uhr 29:30 min

Entscheidungen am Limit

Eine Region kämpft gegen Corona

Film von Tom Fugmann

Komplette Sendung

Medizinisches Personal auf Intensivstation 29 min
Bildrechte: Carsten Sand
MDR FERNSEHEN Do, 15.04.2021 22:40 23:10

Bilder zur Sendung

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Chefarzt Dr. Jens Kraßler vor dem Fachkrankenhaus Coswig
Dr. Jens Kraßler ist Chefarzt des Zentrums für Pneumologie und Beatmungsmedizin am Fachkrankenhaus Coswig. Er hat die Corona-Patienten als Intensivmediziner betreut - und nicht alle retten können. Bildrechte: MDR
Chefarzt Dr. Jens Kraßler vor dem Fachkrankenhaus Coswig
Dr. Jens Kraßler ist Chefarzt des Zentrums für Pneumologie und Beatmungsmedizin am Fachkrankenhaus Coswig. Er hat die Corona-Patienten als Intensivmediziner betreut - und nicht alle retten können. Bildrechte: MDR
Chefarzt Dr. Jens Kraßler bei der Behandlung eines an Corona erkrankten Patienten
Dr. Kraßler hat als Arzt schon viel gesehen, doch die Zerstörungswut des Virus hat auch ihn überrascht. Die Intensivbetten sind ständig belegt. Wie vielen Ärzten und Pflegern geht es auch Dr. Jens Kraßler: Er kann nach dem Dienst nur schwer abschalten. Bildrechte: MDR
Schaltkonferenz der sächsischen Krankenhäuser zur Coronalage mit Dr. Jens Kraßler, Prof. Dr. Dirk Koschel und Geschäftsführer Viktor Helmers
Die Entwicklung überschlägt sich. Politik und Medizin vermengen sich. Um auf dem neusten Stand zu bleiben und um sich auszutauschen, gibt es nun Schaltkonferenzen der sächsischen Krankenhäuser zur Coronalage. Dr. Jens Kraßler, Prof. Dr. Dirk Koschel und Geschäftsführer Viktor Helmers nehmen regelmäßig daran teil. Bildrechte: MDR
Pfleger Jan Günzel vom Fachkrankenhaus Coswig an der Elbe
Pfleger Jan Günzel vom Fachkrankenhaus Coswig geht auf der Covid-Station über seine Grenzen. Eine geregelte Arbeitszeit mit Dienstschluss gibt nicht, alle Pflegerinnen und Pfleger machen Überstunden. Die Erholungsphase reicht dann oft nicht aus. Bildrechte: MDR
Impfen im Heim Wiesengrund in Meißen
Alle Hoffnungen liegen nun darin, so schnell wie möglich impfen zu können. Doch auch im Landkreis Meißen fehlen Ende Januar Impfstoffe. Im Heim Wiesengrund in Meißen können die Bewohner zum Glück geimpft werden. Bildrechte: MDR
Rentner Ingo Thöring(76) hilft im Krematorium Meißen aus
Die zweite Welle der Pandemie führt dazu, dass sich im Krematorium Meißen die Särge stapeln. Die Toten werden im Drei-Schicht-System verbrannt. Rentner Ingo Thöring (76) hilft deshalb im Krematorium Meißen aus. Bildrechte: MDR
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Anfang Januar meldete das Robert-Koch-Institut im Landkreis Meißen die bundesweit höchste Sieben-Tages-Inzidenz. Nirgendwo wütet die Pandemie zum Jahreswechsel so wie hier. Im örtlichen Fachkrankenhaus, dem Lungenzentrum Coswig, arbeiten Ärzte und Pflegepersonal in Vollschutzmonturen, um sich nicht anzustecken. Neue Hoffnung wecken die Impfungen. Doch auch unter dem medizinischen Personal gibt es Skeptiker.

Außerhalb kontrollieren Polizisten die Einhaltung der sächsischen Corona-Verordnung auf der Straße, ein Krisenstab müht sich mit der Nachverfolgung von Kontakten, ein mobiles Team des Arbeiter-Samariter-Bundes startet mit den ersten Impfungen in einem Pflegeheim. Das Corona-Virus verschärft aber auch die soziale Ungleichheit, wie die Helfer der mobilen Tafel in Coswig es erleben. Und im Krematorium schieben die Bestatter Sonderschichten.

Der Film erzählt vom Kampf gegen das Corona-Virus und begleitet Ärzte, Krankenschwestern und Pfleger am Fachkrankenhaus in Coswig über mehrere Wochen. Er beobachtet, wie sich die Menschen in einer ganzen Region mit der Ausnahmesituation auseinandersetzen: die, die in der Klinik oder im Krisenstab versuchen, die Situation im Griff zu behalten und möglichst viele Leben zu retten, und die, die mit ihren Ängsten, ihrer Ohnmacht und Überforderung zu Rande kommen müssen.

Was bleibt von den Erfahrungen, was lässt sich für unser Gesundheitssystem, aber auch für das gesellschaftliche Miteinander lernen? Müssen Pfleger und Pflegerinnen ständige Überforderung akzeptieren? Gibt es eine Pflicht sich impfen zu lassen? Und wo bleibt die Solidarität in der Krise?

Dokus und Reportagen

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Diese Dresdner Familie tauschte am 01.07.1990 in einer Sparkasse in Dresden Ostmark gegen 2000 D-Mark.
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