So 25.04. 2021 05:55Uhr 91:15 min

In Belorussland gerät der Soldat Hartung (Manfred Krug, r.) in sowjetische Gefangenschaft.
In Belorussland gerät der Soldat Hartung (Manfred Krug, r.) in sowjetische Gefangenschaft. Bildrechte: MDR/Defa/Klaus Zähler
MDR FERNSEHEN So, 25.04.2021 05:55 07:25

Meine Stunde Null

Meine Stunde Null

Spielfilm DDR 1970

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DEFA 75
Für den Gefreiten der Wehrmacht Kurt Hartung schlägt seine "Stunde Null", als er 1943 in sowjetische Kriegsgefangenschaft gerät. Dort gewinnt er nicht nur neue Freunde, sondern auch neue Einsichten.

Bilder zur Sendung

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Major Steckbeck (Kurt Jung-Alsen, r.) lässt den unerfahrenen Soldaten Kurt "Kutte" Hartung (Manfred Krug) einen Blindgänger entschärfen.
1943, irgendwo an der Ostfront. Der Berliner Arbeiter Kurt "Kutte" Hartung (Manfred Krug, li.) ist Soldat der Wehrmacht. Weil er den Krieg kritisiert, ist er unter seinen Vorgesetzten unbeliebt. Deshalb wählt Major Steckbeck (Kurt Jung-Alsen, r.) auch ausgerechnet ihn aus, um einen Blindgänger entschärfen. Obwohl Kurt keine Erfahrung hat, übersteht er diesen Auftrag. Bildrechte: MDR/Defa/Klaus Zähler
Major Steckbeck (Kurt Jung-Alsen, r.) lässt den unerfahrenen Soldaten Kurt "Kutte" Hartung (Manfred Krug) einen Blindgänger entschärfen.
1943, irgendwo an der Ostfront. Der Berliner Arbeiter Kurt "Kutte" Hartung (Manfred Krug, li.) ist Soldat der Wehrmacht. Weil er den Krieg kritisiert, ist er unter seinen Vorgesetzten unbeliebt. Deshalb wählt Major Steckbeck (Kurt Jung-Alsen, r.) auch ausgerechnet ihn aus, um einen Blindgänger entschärfen. Obwohl Kurt keine Erfahrung hat, übersteht er diesen Auftrag. Bildrechte: MDR/Defa/Klaus Zähler
In Belorussland gerät der Soldat Hartung (Manfred Krug, r.) in sowjetische Gefangenschaft.
Doch dann wird er als Späher von sowjetischen Soldaten aufgegriffen und gerät in Kriegsgefangenschaft. Hier lernt er den sowjetischen Oberleutnant Netrebin kennen und freundet sich mit ihm an. Durch die Freundschaft zu Netrebin versteht Kurt endlich die furchtbare Tragweite des deutschen Angriffskriegs. Bildrechte: MDR/Defa/Klaus Zähler
Als falscher Oberleutnant geht Hartung (Manfred Krug, r.) zusammen mit Oberleutnant Gornin (Anatoli Kusnezow) hinter die deutsche Frontlinie zurück, um einen deutschen Offizier entführen.
So lässt er sich überreden, als falscher Oberleutnant zusammen mit Oberleutnant Gornin (Anatoli Kusnezow, li.) hinter die deutsche Frontlinie zurückzugehen, um einen deutschen Offizier entführen. Ein riskanter Auftrag, der das Leben von Kurt Hartung prägen wird. Bildrechte: MDR/Defa/Klaus Zähler
Manfred Krug
Der 1970 entstandene DEFA-Film zeigt, dass ein Film mit ernstem politischen Hintergrund durchaus augenzwinkernde Unterhaltung sein kann. Dass dieser Versuch auch geglückt ist, ist vor allem Verdienst des Hauptdarstellers Manfred Krug. Als "Hoppla-jetzt-komm-ich-Typ" schlägt er sich durch die Fronten und überlebt mit Glück und Schlagfertigkeit. Bildrechte: IMAGO
Manfred Krug
Manfred Krug war einer der populärsten und beliebtesten Schauspieler der DDR. Auch als aus dem "Liebling Pankow" "Liebling Kreuzberg" wurde, blieben ihm seine Verehrer im Osten treu. Bildrechte: imago stock&people
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"Wissen Sie, was ein 'Blindgänger' ist? Mein Major hatte diese Meinung von mir. Das wäre nicht so tragisch, wenn es nicht eines Tages einen echten gegeben hätte. Eine 'Mähmaschine'- so nannten wir die russischen Doppeldecker - hatte ihn mitten auf die Dorfstraße gepfeffert.

Und da mein Major der Ansicht war, ein 'Blindgänger' soll Blindgänger entschärfen, war ich in seinen Augen der richtige Mann dafür. Dabei hatte ich noch nie eine Bombe entschärft... Ich hab‘s überstanden. Der Dank: Ab zur Strafkompanie! Gleich zum ersten Abendbrot gab‘s... Spähtrupp. Ich hab‘s überstanden. Obwohl ich für eine Zeitlang weggetreten war. Ursache dafür: Der Schaft einer russischen Maschinenpistole, die meinen Schädel traf. Gewissermaßen: 'EINE STUNDE NULL'. Ich hab`s überstanden."

Der diese Geschichte nach vielen Jahren erzählt, ist der einstige Gefreite der Wehrmacht Kurt Hartung (Manfred Krug). Doch er wurde nach diesem Schlag mit der Kalaschnikow nicht nach Sibirien geschickt, wie es ihm sein Major (Kurt Jung-Alsen) immer prophezeite, sondern Hartung fand im sogenannten Feindesland neue Freunde, hatte gewissermaßen eine zweite "Stunde Null".

Dass ein Film mit einem ernsten politischen Hintergrund durchaus augenzwinkernde Unterhaltung sein kann, zeigt der 1970 entstandene DEFA-Film "Meine Stunde Null". Und dass dieser Versuch auch geglückt ist, ist nicht so sehr das Verdienst von Regisseur Joachim Hasler und Drehbuchautor Jurek Becker, sondern vielmehr das des Hauptdarstellers Manfred Krug.

Als "Hoppla-jetzt-komm-ich-Typ" schlägt er sich durch die Fronten und überlebt mit Glück und Mutterwitz. Manfred Krug war einer der populärsten und beliebtesten Schauspieler der DDR. Auch als aus dem "Liebling Pankow" "Liebling Kreuzberg" wurde, blieben ihm seine Verehrer im Osten treu.
Mitwirkende
Musik: Roman Ledenjow
Kamera: Joachim Hasler, Rolf Schrade
Buch: Joachim Hasler, Jurek Becker
Regie: Joachim Hasler
Darsteller
Gefreiter Kurt Hartung: Manfred Krug
Oberleutnant Gornin: Anatoli Kusnezow
Sergeant Mitja: Lew Prygunow
Major Steckbeck: Kurt Jung-Alsen
Oberleutnant Netrebin: Gleb Strychenow
Blumhagen: Alfred Müller
Blank: Friedo Solter
Scheffler: Harry Hindemith
Schäfer: Wolfgang Greese
Diegenhardt: Thomas Weisgerber
Meyer: Karl Sturm
Wilhelmi: Edwin Marian
Frei: Dietmar Richter-Reinick
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