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Sa, 22.05. 01:45 Uhr 25:40 min

Die besonderen Fähigkeiten des Herrn Mahler

Kurzfilm Deutschland 2017

Bilder zum Film

Berlin-Köpenick, DDR, 1987. Sonderermittler Mahler (André Hennicke, li.) werden übersinnliche Fähigkeiten nachgesagt. Als der sechsjährige Henry Kiefer spurlos verschwindet und die Suche der Volkspolizei wochenlang ergebnislos bleibt, wird Mahler damit beauftragt, den Fall zu klären. Bildrechte: MDR/SWR/Zum Goldenen Lamm GmbH
Mit der Lösung des Falls soll Mahler auch politische Spannungen abwenden - die verzweifelten Eltern (Jasmin Schwiers, li; Matthias Lier) haben nämlich verwandtschaftliche Beziehungen in den Westen. Bildrechte: MDR/SWR/Zum Goldenen Lamm GmbH
Mahler stattet den Eltern einen Besuch ab und setzt seine besonderen Fähigkeiten ein, um dem Jungen nachzuspüren. Durch raffinierte Schlussfolgerungen aus seinen besonderen Einsichten kann Mahler den Fall neu aufrollen, was diese Familientragödie aber erst recht politisch werden lässt – und schließlich sogar Mahler selbst betrifft … Bildrechte: MDR/SWR/Zum Goldenen Lamm GmbH
André Hennecke lässt die Figur des Herrn Mahler zwischen Anteilnahme und Zynismus, zwischen mystischer Rätselhaftigkeit und blankem Rationalismus oszillieren und zeichnet damit ein grandioses Portrait einer Figur, die zwar eigenwillige Mittel anwendet, sich dann aber ebenso überraschend wie konsequent als ideologischer Hardliner entpuppt. Nach seiner Premiere auf dem Max-Ophüls-Festival gewann "Die besonderen Fähigkeiten des Herrn Mahler"national und international viele Preise - an den Film, den Autor, den Regisseur, die Musik, eingespielt vom Babelsberger Filmorchester, und immer wieder an André Hennicke. Bildrechte: MDR/SWR/Zum Goldenen Lamm GmbH


Berlin-Köpenick, DDR, 1987. Sonderermittler Mahler werden übersinnliche Fähigkeiten nachgesagt. Als der sechsjährige Henry Kiefer spurlos verschwindet und die Suche der Volkspolizei wochenlang ergebnislos bleibt, wird Mahler damit beauftragt, den Fall zu klären - vor allem um politische Spannungen abzuwenden. Die verzweifelten Eltern haben nämlich verwandtschaftliche Beziehungen in den Westen. Mahler stattet den Eltern einen Besuch ab und setzt seine besonderen Fähigkeiten ein, um dem Jungen nachzuspüren. Durch raffinierte Schlussfolgerungen aus seinen besonderen Einsichten kann Mahler den Fall neu aufrollen, was diese Familientragödie aber erst recht politisch werden lässt - und schließlich sogar Mahler selbst betrifft.

Nach seiner Premiere auf dem Max-Ophüls-Festival gewann "Die besonderen Fähigkeiten des Herrn Mahler" national und international viele Preise. Die Preise gingen an den Film, den Autor, den Regisseur, die Musik, eingespielt vom Babelsberger Filmorchester, und immer wieder an André Hennicke. Er lässt die Figur des Herrn Mahler zwischen Anteilnahme und Zynismus, zwischen mystischer Rätselhaftigkeit und blankem Rationalismus oszillieren und zeichnet damit ein grandioses Portrait einer Figur, die zwar eigenwillige Mittel anwendet, sich dann aber ebenso überraschend wie konsequent als ideologischer Hardliner entpuppt.


Mitwirkende

Musik: Daniel Elias Brenner
Kamera: Jann Doeppert
Buch: Belo Schwarz
Regie: Paul Philipp

Darsteller

Herr Mahler: André M. Hennicke
Ulrich Kiefer: Matthias Lier
Henry Kiefer: Dante Gutierrez Janssen
Gabriele Kiefer: Jasmin Schwiers
Brischko: Bernd Stegemann
Fahrer Brischko: Mario Erbherr
Double Brischko: Klaus Hermann
Martin Below: Peter Mundus
und andere

Anschrift

  • MDR-Fernsehen
    04360 Leipzig