So 20.06. 2021 22:35Uhr 45:00 min

Gojko Mitić in "Signale - Ein Weltraumabenteuer".
Die DEFA drehte einige Science-Fiction-Filme, die heute kaum noch bekannt sind. Dabei zeigen diese Produktionen, in der DDR „utopische Filme“ genannt, erstaunliche technische Leistungen. Eine Dokumentation von Knut Elstermann, Filmexperte und „Kino King“ von radioeins. - Gojko Mitić in "Signale - Ein Weltraumabenteuer". Bildrechte: MDR/rbb/DEFA-Stiftung, honorarfrei
MDR FERNSEHEN So, 20.06.2021 22:35 23:20

MDR DOK Utopia in Babelsberg - Science Fiction aus der DDR

Utopia in Babelsberg - Science Fiction aus der DDR

Film von Knut Elstermann

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Bilder zur Sendung

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Plakat des Films "Eolomea".
Die DEFA drehte einige Science-Fiction-Filme, die heute kaum noch bekannt sind. Dabei zeigen diese Produktionen, in der DDR "utopische Filme" genannt, erstaunliche technische Leistungen. Für den Film "Der schweigende Stern" schuf der spätere Chefszenenbildner der DEFA, Alfred Hirschmeier, faszinierende, surreale Welten.  Die Tricks in "Signale - Ein Weltraumabenteuer" und "Eolomea" (Bild) erreichten damaliges Weltniveau, sie konnten sich mit Filmen wie Kubricks "2001 - Odyssee im Weltraum" messen. Bildrechte: MDR/rbb/DEFA-Stiftung/El Labbad
Plakat des Films "Eolomea".
Die DEFA drehte einige Science-Fiction-Filme, die heute kaum noch bekannt sind. Dabei zeigen diese Produktionen, in der DDR "utopische Filme" genannt, erstaunliche technische Leistungen. Für den Film "Der schweigende Stern" schuf der spätere Chefszenenbildner der DEFA, Alfred Hirschmeier, faszinierende, surreale Welten.  Die Tricks in "Signale - Ein Weltraumabenteuer" und "Eolomea" (Bild) erreichten damaliges Weltniveau, sie konnten sich mit Filmen wie Kubricks "2001 - Odyssee im Weltraum" messen. Bildrechte: MDR/rbb/DEFA-Stiftung/El Labbad
Plakat des Films "Signale - Ein Weltraumabenteuer".
Doch inhaltlich standen diese Filme vor einem Dilemma. Die marxistische Weltanschauung sah eine gesetzmäßig eintretende Zukunft voraus, den Kommunismus. Sie hatte friedlich und weitestgehend problemfrei zu sein. Doch wie sollte man in einer solchen Welt spannende Geschichten erzählen? In jedem utopischen Film musste diese Herausforderung neu gelöst werden, mit unterschiedlichem künstlerischem Erfolg. Bildrechte: MDR/rbb/DEFA-Stiftung/Spörl
Gojko Mitić in "Signale - Ein Weltraumabenteuer".
Regisseur und Schauspieler Gojko Mitić verkörpert als Kosmonaut Terry (Bild) den Protagonisten des Films "Signale - Ein Weltraumabenteuer". Der Film, in dem eine kleine Gruppe Kosmonauten auf der Suche nach dem verschollenen Forschungsraumschiff „Ikaros“ geheimnisvolle Signale empfängt, feierte 1970 Premiere. Bildrechte: MDR/rbb/DEFA-Stiftung, honorarfrei
Regisseur und Schauspieler Gojko Mitić.
Science Fiction bei der DEFA war nie ein Krieg der Sterne, keine Alien-Invasion, sondern in den meisten Fällen eine Kontaktaufnahme mit dem Fremden über Signale, ein immer wiederkehrendes Handlungsmotiv. Kommunikation statt Konfrontation. Diese Filme geben Auskunft über das Bild einer kommenden sozialistischen Gesellschaft, über die Erwartungen und Hoffnungen und sie waren Gegenbilder zur offiziell verurteilten westlichen Science-Fiction-Kunst. Bei der Dokumentation kommt auch Regisseur und Schauspieler Gojko Mitić zu Wort und erzählt aus eigener Erfahrung unter anderem von den utopischen Film-Sets der DEFA. Bildrechte: MDR/rbb/Media Park GmbH
Regisseur und Schauspieler Gojko Mitić mit Knut Elstermann.
Die Dokumentation vom Filmexperten Knut Elstermann (re.) gibt einen Einblick in die Idee, Entwicklung, Umsetzung und politische Dimension des "utopischen" DEFA-Films in der DDR. Bildrechte: MDR/rbb/Media Park GmbH
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Die DEFA drehte einige Science-Fiction-Filme, die heute kaum noch bekannt sind. Dabei zeigen diese Produktionen, in der DDR "utopische Filme" genannt, erstaunliche technische Leistungen. Für den Film "Der schweigende Stern" schuf der spätere Chefszenenbildner der DEFA, Alfred Hirschmeier, faszinierende, surreale Welten. Die Tricks in "Signale - Ein Weltraumabenteuer" und "Eolomea" erreichten damaliges Weltniveau, sie konnten sich mit Filmen wie Kubricks "2001 - Odyssee im Weltraum" messen.

Doch inhaltlich standen diese Filme vor einem Dilemma. Die marxistische Weltanschauung sah eine gesetzmäßig eintretende Zukunft voraus, den Kommunismus. Sie hatte friedlich und weitestgehend problemfrei zu sein. Doch wie sollte man in einer solchen Welt spannende Geschichten erzählen? In jedem utopischen Film musste diese Herausforderung neu gelöst werden, mit unterschiedlichem künstlerischem Erfolg.

Science Fiction bei der DEFA war nie ein Krieg der Sterne, keine Alien-Invasion, sondern in den meisten Fällen eine Kontaktaufnahme mit dem Fremden über Signale, ein immer wiederkehrendes Handlungsmotiv. Kommunikation statt Konfrontation. Diese Filme geben Auskunft über das Bild einer kommenden sozialistischen Gesellschaft, über die Erwartungen und Hoffnungen und sie waren Gegenbilder zur offiziell verurteilten westlichen Science-Fiction-Kunst.

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Im Februar 1960 kam es zu dem folgenschwersten Grubenunglück in der Geschichte der DDR, bei dem 123 Bergleute den Tod fanden. Bildrechte: MDR
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Der Film zeigt, wie amerikanische Musik nach 1945 zwischen die Fronten des Kalten Krieges gerät. Heftige Debatten entzünden sich am Jazz, er wird lange Jahre als "Sirenengesang des Klassenfeinds" verteufelt. Die Stimme des fortschrittlichen, anderen Amerika entdeckt die Propaganda hingegen in schwarzen Volksliedtraditionen. - Etta Cameron
Der Film zeigt, wie amerikanische Musik nach 1945 zwischen die Fronten des Kalten Krieges gerät. Heftige Debatten entzünden sich am Jazz, er wird lange Jahre als "Sirenengesang des Klassenfeinds" verteufelt. Die Stimme des fortschrittlichen, anderen Amerika entdeckt die Propaganda hingegen in schwarzen Volksliedtraditionen. - Etta Cameron Bildrechte: mdr/rbb/Hannes Zerbe
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