So 01.08. 2021 23:15Uhr 110:00 min

Luftaufnahme der Kegelhalden in Paitzdorf bei Ronneburg, 2005.
Das Bergbauunternehmen Wismut AG (inzwischen Wismut GmbH) steht exemplarisch für die hohen wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Kosten des Uranerzabbaus von 1946-1990. Bis heute gibt es offene Fragen bei der Aufarbeitung dieser Zeit.   Bildrechte: dpa
MDR FERNSEHEN So, 01.08.2021 23:15 01:05

Bergbau in Mitteldeutschland Die Wismut

Die Wismut

Film von Volker Koepp

  • Mono
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Der Name war eine Tarnung. Es ging nicht um Wismut, es ging um Uran für die Sowjetunion, zutage gefördert im sächsisch-thüringischem Erzgebirge. 1946 gegründet, hatte die Wismut AG Leben und Aussehen einer ganzen Region bestimmt. Hunderttausende haben dort gearbeitet, viele unfreiwillig. Die Wismut-Region war ein Staat im Staate, stalinistischer als die DDR, mit viel Geheimhaltung.

Über Jahrzehnte wurden die Menschen und die Natur gnadenlos ausgebeutet. Inzwischen ist die Förderung eingestellt. Geblieben ist eine beispiellose Umweltkatastrophe. Der Film porträtiert diese geschundene Landschaft. Menschen kommen zu Wort, die mit Würde, Stolz und Trauer auf ihr Arbeitsleben zurückblicken.

Sie erzählen Unglaubliches, Tragisches, Komisches. "Ich bin Bergmann - wer ist mehr?" war die Losung. Die Gefahren, die von der Strahlung ausgingen, waren bekannt. Sie wurden für Geld und Sondervergütungen in Kauf genommen.

Der Film "Die Wismut" hat ein lebhaftes Echo in der Presse gefunden und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Preis der deutschen Filmkritik und dem Hessischen Filmpreis für die Arbeit des Kameramannes Thomas Plenert.

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Müll an der B189 bei Dolle in der Altmark. Auch hier suchen LKW-Fahrer nach einem Stellplatz und hinterlassen oftmals riesiege Müllberge. mit Video
Müll an der B189 bei Dolle in der Altmark. Auch hier suchen LKW-Fahrer nach einem Stellplatz und hinterlassen oftmals riesiege Müllberge. Bildrechte: MDR/André Strobel
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NSA-Mitarbeiter Jeffrey Carney in seiner West-Berliner Unterkunft in Tempelhof. Bildrechte: MDR/Ast Film/BStU
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Gegner von einst

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Im Mittelpunkt der 45minütigen Dokumentation stehen die Erlebnisse und Herausforderungen der Menschen in einer Zeit voller Umbrüche. Darüber berichten die Protagonisten im Gespräch mit MDR-Moderator Tino Böttcher. Tino Böttcher (r.) im Gespräch mit Olaf Moeller Bildrechte: MDR/Katja Aischmann
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