Do 29.07. 2021 20:15Uhr 44:45 min

Lebensretter

Klinik in Äthiopien

Mit Sven Voss

Komplette Sendung

Zwei Schwarze und ein weißer Mann stehen neben einem weißen Wagen. 45 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
MDR FERNSEHEN Do, 29.07.2021 20:15 21:00

Entwicklungshelfer als Lebensretter in Afrika

Mehr zum Thema: DDR-Ärzte in Äthiopien

Mehr zum Thema: DDR-Ärzte in Äthiopien

Ende der 1970er-Jahre braucht Äthiopien dringend Lehrkräfte. Die DDR eilt ihrem sozialistischen Freund zu Hilfe und baut zusammen mit der Medizinisischen Fakultät der Karl-Marx-Universität ein einmaliges Projekt auf.

Mengistu Haile Mariam in Gondar
Im Dezember 1976 beauftragt die äthiopische Militärregierung unter Mengistu Haile Mariam (in der Mitte) die Addis Abeba Universität und das Ministerium für Gesundheit eine zweite Medizinische Fakultät im Norden des Landes, in Gondar, aufzubauen. Unterstützung für das sozialistische Land kommt aus der DDR – genauer gesagt von der Karl-Marx-Universität Leipzig. Bildrechte: Gerd Birkenmeier
Pratikumsräume für Biochemie und Physiologie.
Für den Biochemie- und Physiologie-Unterricht werden Pratikumsräume eingerichtet. Bildrechte: Gerd Birkenmeier
Vier Ärzte sitzen im Freien an einem Tisch mit Mikroskopen.
Auch eine Sammlung mit 4.000 histologischen Präparaten aus dem Fundus des Instituts für Anatomie in Leipzig findet ihren Weg nach Gondar. Bildrechte: Gerd Birkenmeier
Studenten während der Vorlesung
Die vorklinische Ausbildung startet im Oktober 1979: theoretisch... Bildrechte: Gerd Birkenmeier
Studenten beim biochemischen Praktikum.
und praktisch. Bildrechte: Gerd Birkenmeier
Studenten waährend der Prüfung
Mit der politischen Wende 1989 in Deutschland endet auch das Projekt in Gondar. Insgesamt sind dort in zehn Jahren (1979 bis 1989) 417 Ärzte von DDR-Dozenten ausgebildet worden. Bildrechte: Gerd Birkenmeier
Mengistu Haile Mariam in Gondar
Im Dezember 1976 beauftragt die äthiopische Militärregierung unter Mengistu Haile Mariam (in der Mitte) die Addis Abeba Universität und das Ministerium für Gesundheit eine zweite Medizinische Fakultät im Norden des Landes, in Gondar, aufzubauen. Unterstützung für das sozialistische Land kommt aus der DDR – genauer gesagt von der Karl-Marx-Universität Leipzig. Bildrechte: Gerd Birkenmeier
Vertragsunterzeichnung 1979
Es folgen gegenseitige Besuche. 1979 schließen die Universitäten Addis Abeba und Leipzig schließlich einen Vertrag. Im Vordergrund zu sehen sind Dr. Mallede Maru (Dekan in Gondar) und Prof. Müller (Dekan der Medizinischen Fakultät Leipzig). Bildrechte: Gerd Birkenmeier
Hospitaleingang (Leichentransport)
Die Karl-Marx-Universität verpflichtet sich, medizinische Ausrüstung sowie jährlich 20 bis 25 Dozenten für das deutsch-äthiopische Projekt zu stellen. Bildrechte: Gerd Birkenmeier
G. Birkenmeier, W. Kirmse, D. Reißig und k. Nissler in Gondar
Im Herbst 1979 kommen die ersten DDR-Lehrkräfte aus Leipzig in Gondar an: Dr. Gerd Birkenmeier (Biochemie), Dr. Wolfgang Kirmse (Physiologie), Dr. Dieter Reißig (Anatomie, Histologie, Embryologie) und Dr. Karl Nissler (Biochemie). Bildrechte: Gerd Birkenmeier
Anhänger eines Lkw mit Ausrüstung wird abgeladen.
Auch erste medizinische Ausrüstung aus der DDR erreicht Äthiopien via Flugzeug und Lkw. Bildrechte: Gerd Birkenmeier
24.12.79 Ankunft der Limex-Ausrüstung
Die Ärzte packen Kiste für Kiste aus: von der Spritze bis zum Stuhl. Bildrechte: Gerd Birkenmeier
Unsere Vorlesungs und Praktikumsräume im Bau
Die Histologie bekommt einen Mikroskopiersaal mit Arbeitsplätzen für 50 binokulare Mikroskope sowie Projektionsmöglichkeiten. Bildrechte: Gerd Birkenmeier
Ärzte bei einer Operation.
Neben den Vorlesungen operieren die deutschen Ärzte Hand in Hand mit ihren äthiopischen Kolleginnen und Kollegen. Bildrechte: Gerd Birkenmeier
Große Personengruppe posiert für ein Foto auf einer Treppe im Freien.
Am Ende des ersten Studienjahres haben 60 von 107 Studierenden die Prüfungen erfolgreich bestanden. 59 davon erhalten 1984 eine Approbation als Arzt. Bildrechte: Gerd Birkenmeier
Von links nach rechts Dr. Yared Wondmikun , Thomas Gerkmann, Dr. Bedri Yusuf, Ambassador Mulu Solomon Bezuneh
Die Freundschaften und der Austausch zwischen den DDR-Medizinern und den einstigen Studierenden aus Äthiopien sind geblieben. So haben Ärztinnen und Ärzte aus beiden Ländern in diesem Herbst 40 Jahre Partnerschaft Leipzig-Gondar gefeiert. Das Bild zeigt von links nach rechts: Arzt Dr. Yared Wondmikun, Thomas Gerkmann (Honorarkonsul für Äthiopien in Bremen), Arzt Dr. Bedri Yusuf, Mulu Solomon Bezuneh (Botschafterin Äthiopiens in Deutschland) sowie die Ärzte Dr. Elias Siraj und Dr. Gerd Birkenmeier. (Über dieses Thema berichtete der MDR im TV: 15.10.19 | 22:05 Uhr) Bildrechte: Gerd Birkenmeier
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Im Jahre 1987 werden die Hebamme Heidi Wolter gemeinsam mit den Ärzten Reinhard Wagemann und Christian Krause nach Äthiopien geschickt. Die DDR errichtet im Land am Horn von Afrika ein provisorisches Krankenhaus - mitten in der Savanne.

Die Hebamme und die beiden Ärzte werden Teil eines 25-köpfigen Teams von DDR-Medizinern, um die Versorgung von mehreren Zehntausend Menschen im Einzugsgebiet der Buschklinik aufrechtzuerhalten. Sechs Monate lang leben und arbeiten die Entwicklungshelfer in einem von Stacheldraht umzäunten Areal aus Strohhütten und Bauwagen.

Mitten im Rebellengebiet der Eritreischen Befreiungsfront werden sie von der äthiopischen Armee und NVA Soldaten bewacht. Die DDR-Bürger sehen sich mit ungewohnten Krankheiten konfrontiert, mit Hunger, Hitze und Krieg. Unter diesen schwierigen Umständen hat das DDR-Personal die Mission, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten und das Krankenhaus am Ende in äthiopische Hände zu legen.

Außerdem in Lebensretter:
Bereits drei Jahre zuvor leistet die DDR in Mosambik Entwicklungshilfe. Experten aus der DDR betreuen dort einen landwirtschaftlichen Großbetrieb. Am 6.12.1984 kommt es zu einem Anschlag, dem acht der DDR-Entwicklungshelfer zum Opfer fallen. Klaus Pohl ist der einzige, der das Gemetzel überlebt. Gemeinsam mit seiner Frau Karla und Edelgard Einecke, deren Mann Klaus bei dem Anschlag getötet wurde, erzählt er von diesem furchtbaren Tag.

Menschen & ihre Geschichten

Felsklippe mit Schloss bei Jalta auf der Halbinsel Krim
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Max bekommt eine Ratte. Dieser Stil ist angesagt in der Simsonszene. Tank und Seitendeckel sehen schäbig aus. Das Moped aber ist technisch perfekt. Bildrechte: MDR/WERKBLENDE
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Lebensretter

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Dr. Viola Hellmann arbeitete 30 Jahre als Gynäkologin in Dresden Bildrechte: MDR/Judith Heinze
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Dr. Viola Hellmann arbeitete 30 Jahre als Gynäkologin in Dresden Bildrechte: MDR/Judith Heinze
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