MDR TWEENS Info #corona - Wie informiere ich mich richtig?

Momentan sollen uns häufig sogenannte "Kettenbriefe" Informationen zum Coronavirus geben. Das meiste davon sind jedoch Fake News. Aber wie informiere ich mich denn richtig über das Thema? Hier ein paar Tipps!

Playmobil-Figur Arzt mit Mundschutz und ein Fieberthermometer hinter dem Schriftzug Corona
Bildrechte: Karina Heßland-Wissel

Was sind Fake News?

"Fake News" ist ein englischer Begriff und heißt übersetzt „falsche Nachrichten“. Das sind also Falschmeldungen, welche über verschiedene Medien in Umlauf gebracht werden. Vor allem auf sozialen Netzwerken sind sie weit verbreitet.

Welche Fake News sind momentan im Umlauf?

Zum Beispiel:

  • "Alle Supermärkte schließen, es gibt bald kein Bargeld mehr."
  • In Indien wird rumgeschickt, dass Kuhpipi oder in anderen Ländern auch Knoblauch gegen Corona hilft.
  • Manche Formulierungen in den Fake News können uns auch richtig Angst machen, wie zum Beispiel "Wir sind im Krieg".

Was mache ich mit vermeintlichen Fake News?

Ganz wichtig: Am besten erstmal die Person, die es euch geschickt hat, nach der Quelle fragen, also woher sie die Information hat.

In der Zeit bis zur Antwort, könnt ihr aber auch selbst schon mal im Internet schauen, ob es bereits Informationen von verlässlichen Quellen* dazu gibt.

Wenn man zum Beispiel im Internet eingibt "Banken schließen", findet man heraus, dass die Bankfilialen zwar teilweise zu machen, aber man trotzdem noch überall Bargeld abheben kann. Außerdem bleiben alle lebensnotwendigen Geschäfte, wie zum Beispiel Supermärkte, Tankstellen, Drogerien, etc. offen.

Falls ihr die Nachricht als Falschmeldung, am besten mit Hilfe eurer Eltern, einschätzen könnt, leitet sie auf keinen Fall weiter und informiert die Person, die euch das geschickt hat, über die richtigen Fakten.

*Wie finde ich verlässliche Quellen?

Wenn ihr Fakten prüfen wollt, gibt es ein paar Internetseiten, bei denen ihr euch sicher sein könnt, dass die Informationen auch stimmen.

Zuverlässige Internetseiten sind zum Beispiel das Bundesministerium für Gesundheit, das Robert-Koch-Institut und die Seite der Weltgesundheitsorganisation.

Und natürlich auch die öffentlich rechtlichen Medien, also zum Beispiel KIKA oder logo!.

Am besten schaut ihr euch die Seiten mit euren Eltern an, denn manche davon sind auch für Erwachsene.

Also: Quelle prüfen, auf sicherer Internetseite nachschauen und nicht weiterleiten, wenn es nicht stimmt oder ihr euch nicht sicher seid!