Die größten Gefahren für Radfahrer

Radfahrer sind im Straßenverkehr kaum geschützt. Entsprechend wichtig ist es, zu wissen, wo die größten Risiken lauern. Der ADFC zeigt die fünf größten Gefahrenquellen.

Radfahrer an einer befahrenen Kreuzung
Einmündungen/Einfahrten: Sowohl an Einmündungen als auch an Ausfahrten besteht die Gefahr, dass Radfahrer übersehen werden. Unfälle von rechtsabbiegenden Autos mit Radfahrern sind leider sehr häufig. Der vorgeschriebene Schulterblick wird von Autofahrern oft unterlassen. Für Radfahrende gilt daher, dass sie den Kfz-Verkehr immer im Auge behalten sollten und damit rechnen, dass Rechtsabbieger die Vorfahrt des Rades missachten. Bildrechte: IMAGO
Radfahrer an einer befahrenen Kreuzung
Einmündungen/Einfahrten: Sowohl an Einmündungen als auch an Ausfahrten besteht die Gefahr, dass Radfahrer übersehen werden. Unfälle von rechtsabbiegenden Autos mit Radfahrern sind leider sehr häufig. Der vorgeschriebene Schulterblick wird von Autofahrern oft unterlassen. Für Radfahrende gilt daher, dass sie den Kfz-Verkehr immer im Auge behalten sollten und damit rechnen, dass Rechtsabbieger die Vorfahrt des Rades missachten. Bildrechte: IMAGO
Radfahrer fahren auf dem Radweg neben Lkws
Ähnliches gilt für Lkw oder Busse. Theoretisch müssen Radfahrende im Toter-Winkel-Spiegel zu sehen sein. Doch entweder sind die Spiegel falsch eingestellt, werden nicht benutzt oder Radfahrende erscheinen darin so schmal, dass sie übersehen werden. Daher gilt: An einer Ampel am besten hinter einem Lkw bleiben, oder, wenn man genug Zeit hat, ihn bei Rot zu passieren, so weit vor dem Lkw zum Stehen kommen, dass man den Fahrer oder die Fahrerin sehen kann. Bildrechte: IMAGO
Ein Radweg-Zeichen spiegelt sich in der Lackierung eines Autos
Radstreifen auf der Fahrbahn sind generell zu begrüßen, haben aber einen großen Nachteil: Sie können leicht von Kfz als Kurzzeitparkplatz missbraucht werden. Die Bequemlichkeit einzelner führt dann dazu, dass sich Radfahrende in den Fließverkehr einordnen müssen, um das parkende Kfz zu umfahren. Hierbei ist größte Vorsicht gefordert, besonders, wenn das Tempolimit mehr als 30 km/h zulässt. Bildrechte: IMAGO
Ein Radfahrer weicht einer sich öffnenden Autotür aus
Parkende Autos können Radfahrenden gefährlich werden, wenn Autotüren plötzlich geöffnet werden. Kommt es zur Kollision, führt das meist zu schweren Verletzungen. Daher sollte immer ein Mindestabstand von einem Meter oder mehr zu parkenden Autos eingehalten werden, da man meist nicht zuverlässig erkennen kann, ob jemand im Auto sitzt. Leider sind viele Radstreifen so nah am Parkstreifen entlang geführt, dass man sich automatisch in der "Dooring-Zone" befindet. Den Mindestabstand sollte man dennoch einhalten, auch wenn man dann am äußersten linken Rand des Streifens fährt. Bildrechte: IMAGO
Fahrradfahrer an der Straßenbahnhaltestelle auf dem Leipziger Augustusplatz
Straßenbahnschienen sind heikle Hindernisse für Radfahrende. Werden sie nicht möglichst rechtwinklig überfahren, können schmalere Reifen in die Gleise geraten und zum Sturz führen. Bei Nässe werden sie rutschig und somit ebenfalls zur Sturzgefahr. Bildrechte: IMAGO
Alle (5) Bilder anzeigen

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Umschau | 08. Mai 2018 | 20:15 Uhr