Diversity-Tag 2021 MDR bekennt sich zu Vielfalt

Der MDR bekennt sich sich zu Vielfalt, Teilhabe, Geschlechtergerechtigkeit und Barrierefreiheit. Dafür setzt er mit seinen Angeboten seit Jahren maßgebliche Impulse und treibt die Förderung der audiovisuellen Diversität weiter voran.

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Das Engagement des MDR zum Diversity-Tag ist Teil des ARD-Schwerpunkts "Gemeinsam sind wir Vielfalt". Bildrechte: ARD

Am 18. Mai ist in Deutschland Diversity-Tag. Der MDR ist dabei, denn Vielfalt heißt Wertschätzung und Gleichstellung unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft, Religion, Weltanschauung. Dafür setzt der MDR mit seinen erfolgreichen Formaten "Nah dran", "Selbstbestimmt" und dem LGBTQ+ Podcast "SPUTNIK PRIDE" seit Jahren maßgebliche Impulse.

Wachsender Anteil an Expertinnen im MDR

In den Programmen nimmt der Anteil an Expertinnen stetig zu. Während der aktuellen Corona-Berichterstattung wuchs er von 22 Prozent auf 25,7 Prozent. Bei den Radiowellen erreichten die Expertinnen mittlerweile einen Anteil von 38,5 Prozent. Die aktuellen Daten, die gemeinsam mit der Universität Leipzig erhoben wurden, zeigen aber auch, dass weiter Handlungsbedarf in Bezug auf die Repräsentanz von Expertinnen besteht.

Der MDR wird daher die Maßnahmen zur Förderung der audiovisuellen Diversität konsequent vorantreiben und zusätzliche Anstrengungen unternehmen. Ein Erfolgsformat der vergangenen Monate war die Webserie "2 Minuten", die von der Idee bis zur Umsetzung über Redaktion, Drehbuch, Produktion und Regie fast ausschließlich in Frauenhand lag.

Erster Polizeiruf mit Gebärdenfassung

Erstmals hat der MDR den "Polizeiruf 110" in Gebärdensprache übersetzt. Ausgewählt wurde dafür die neue Folge aus Halle "An der Saale hellem Strande", die zum 50-jährigen Bestehen der Krimireihe produziert wurde.

Erster Polizeiruf mit Gebärdenfassung: Erstmals hat der MDR den „Polizeiruf 110“ in Gebärdensprache übersetzt. Ausgewählt wurde dafür die neue Folge aus Halle „An der Saale hellem Strande".
Erstmals hat der MDR den "Polizeiruf 110" in Gebärdensprache übersetzt. Bildrechte: MDR/Stephan Flad

Zwei Dolmetscherinnen, darunter erstmals auch eine gehörlose Gebärdendolmetscherin, übertragen den ersten Fall der Kommissare Michael Lehmann (Peter Schneider) und Henry Koitzsch (Peter Kurth) für hörgeschädigte und gehörlose Zuschauer. Der Film wird am 30. Mai, um 20.15 Uhr im Ersten gezeigt.

Barrierefreiheit ermöglicht Zugang zu Programm

Bereits im letzten Jahr hatte der MDR für die ARD rund 50 Märchenfilme erstmals mit Deutscher Gebärdensprache ausgestattet. Mit seinen barrierefreien Angeboten ermöglicht der MDR Menschen mit Behinderung und kognitiver Einschränkung den Zugang zu seinen Programmen: 90 Prozent des MDR-Fernsehens werden untertitelt.

Für mehr als vier Stunden TV-Programm werden täglich Hörfassungen angeboten. Dazu kommen jährlich mehr als 32.000 Sendeminuten mit Gebärdensprache. Zudem gibt es montags bis freitags Nachrichten in Leichter Sprache. Alle barrierefreien Angebote bündelt der MDR im Web unter mdr.de/barrierefreiheit.

MDR bekennt sich zu den Zielen der Charta der Vielfalt

Der Diversity-Tag wird jedes Jahr von der "Charta der Vielfalt" initiiert, die bereits von mehr als 3.600 Unternehmen und Organisationen unterzeichnet worden ist. Alle Sender im ARD-Verbund bekennen sich ebenfalls zu den Zielen der Charta der Vielfalt. Der MDR hatte die Charta 2019 unterschrieben. Das Engagement des MDR zum Diversity-Tag ist Teil des ARD-Schwerpunkts "Gemeinsam sind wir Vielfalt".

Am Diversity-Tag machen Unternehmen und Institutionen dieses Engagement in internen oder externen Aktionen öffentlich. Ziele sind ein von Vorurteilen freies Arbeitsumfeld und Wertschätzung der Mitarbeiter unabhängig von Geschlecht, geschlechtlicher Identität, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität.

Alle Angebote des MDR werden unter mdr.de/diversity gebündelt und sind zudem in der ARD-Mediathek abrufbar.