Die Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung in Wambierzyce, 2015
Bildrechte: imago/Westend61

Unterwegs bei Sachsens Nachbarn | MDR FERNSEHEN | 24.11.2018 | 18:15 Uhr ... im Schlesischen Schneegebirge

Die Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung in Wambierzyce, 2015
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Die Herbstzeit nutzt Moderatorin Beate Werner für eine Reise durch die Wojewodschaft Niederschlesien von Wrocław (Breslau) nach Kłodzko (Glatz). Bequem in der Eisenbahn, auf einem gemütlichen Fensterplatz, lässt sie die schönsten Bergketten an sich vorbeiziehen. 

Eine Prinzessin und ein Höhenluftkurort

Ihr Ziel ist das Glatzer Schneegebirge.  Auf der  Reise kommt ihr die bekannte Melodie des viel gesungenen Volksliedes „Und in dem Schneegebirge“ in den Sinn.  Nur wenige wissen, dass dieses populäre Lied das Glatzer Schneegebirge besingt. Bis heute ist die schöne alte Weise im Bergland um Kłodzko unvergessen.

Am geschützt liegenden Fuß des Gebirgsmassivs stellt die Moderatorin die Villenkolonie Międzygórze  (Wölfelsgrund)  mit ihrer traditionsreichen Geschichte vor. Prinzessin Marianne von Oranien-Nassau, Ehefrau des Prinzen Albrecht von Preußen, förderte die Entwicklung des Ortes zu einem Höhenluftkurort.

Besuch in einer "himmlisch schönen Gegend"

Ein Chor singt und wird dabei gefilmt
Sänger aus Kłodzko (Glatz)
und Wałbrzych (Waldenburg) singen das populäre Lied "Und in dem Schneegebirge" in der Sendung.
Bildrechte: Heike Riedel

Beate Werner reist auf der sogenannten Bäderstraße, denn anders als im Böhmischen Bäderdreieck reihen sich die schlesischen Kurorte wie auf einer Perlenschnur aneinander. In Duszniki-Zdrój (Bad Reinerz) genießen beispielsweise gynäkologische Heilverfahren einen exzellenten Ruf.

Das vielbesungene Schneegebirge lockt Ausflügler und Berg-Romantiker. Mit einem erfahrenen Helfer der Bergwacht an der Seite besucht Beate Werner den 1.425m hohen Śnieżnik (Schneeberg). Wie sie erfährt, geschieht es nicht selten, dass sich selbst konditionsstarke Wanderer in den Ostsudeten überschätzen, weshalb die Bergwacht an 365 Tagen im Jahr besetzt ist.

Das Glatzer Land wurde schon "Hergottsländle", "Erker Schlesiens" oder "Gesundbrunnen" genannt. Es ist auf jeden Fall eine himmlisch schöne Gegend.

Unser Vorgucker

Bilderstrecke

Bildergalerie Unterwegs ... im Schlesischen Schneegebirge

Das Schneegebirge
Die letzten warmen Tage des goldenen Herbstes erlebt Beate Werner im Glatzer Schneegebirge, welches mit dem 1.424 m hohen Glatzer Schneeberg zu den Ostsudeten zählt. Bildrechte: Heike Riedel
Das Schneegebirge
Die letzten warmen Tage des goldenen Herbstes erlebt Beate Werner im Glatzer Schneegebirge, welches mit dem 1.424 m hohen Glatzer Schneeberg zu den Ostsudeten zählt. Bildrechte: Heike Riedel
Eine kleine Kirche
Kapellen, Kirchen, Mariensäulen zieren das Glatzer Land, welches deshalb auch gern als Herrgottsländchen bezeichnet wird. Bildrechte: Heike Riedel
Ein Mann steht vor einem Haus
In die alte Heimat seiner Ahnen ist Horst Ulbrich wieder in das Glatzer Land zurückgekehrt. In Neusorge (heute Nova Ruda) lebte der streitbare Katholik und Volksschriftsteller Joseph Wittig. Heute informiert das Wittig-Museum über den Schlesischen Geistlichen. Bildrechte: Heike Riedel
Beate Werner sitzt in einem Zug
Zehnmal täglich fährt der Regiosprinter von Wrocław (Breslau) nach Kłodzko (Glatz). Die Fahrt dauert knapp 1,5 Stunden und das Urteil der Moderatorin fällt sehr gut aus. Bildrechte: Heike Riedel
Ein Chor singt und wird dabei gefilmt
Das populäre Volkslied „Und in dem Schneegebirge “ stammt aus dem Glatzer Schneegebirge und wurde 1842 von Hoffmann von Fallersleben in seiner Liedsammlung Schlesische Volkslieder mit Melodien veröffentlicht. Sänger aus Kłodzko (Glatz)
und Wałbrzych (Waldenburg) singen das populäre Lied in der Sendung.
Bildrechte: Heike Riedel
Łukasz Zukowski, der Chef der Bergwacht erwartet die Moderatorin und das Filmteam im Wölfelsgrund
Łukasz Zukowski, der Chef der Bergwacht, erwartet die Moderatorin und das Filmteam im Wölfelsgrund. Bildrechte: Heike Riedel
Beate Werner verabschiedet sich herzlich von ihrem Interviewpartner
Beate Werner verabschiedet sich herzlich von ihrem Interviewpartner Horst Ulbrich. Bildrechte: Heike Riedel
Direktor des Museum des Glatzer Landes Krzysztof Miszkiewicz zeigt Moderatorin Beate Werner die auserlesene Uhrenausstellung.
Der Direktor des Museum des Glatzer Landes, Krzysztof Miszkiewicz, zeigt Moderatorin Beate Werner die auserlesene Uhrenausstellung. Bildrechte: Heike Riedel
Zwei Männer begutachten ein Glas
Kristallglas aus den Hütten des Glatzer Landes genossen einen hervorragenden Ruf. Bleiglas ist besonderes Glas, welches feine Schliffe ermöglicht. In Stronie Śląskie, dem früheren Seitenberg arbeitet die letzte Bleiglashütte mit 200 Mitarbeitern. Die mundgeblasenen aber auch maschinell gefertigten Kelche, Karaffen, Vasen, Krüge und finden weltweit ihren Absatz. Bildrechte: Heike Riedel
Das Heuscheuergebirge
Die Gebirgswelt des Glatzer Berglandes ist voller Naturwunder. Das Heuscheuergebirge, aus der Ferne einem langestreckten Tafelberg ähnlich, lässt Wanderer immer wieder staunen. Bildrechte: Heike Riedel
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MDR FERNSEHEN Sa, 24.11.2018 18:15 18:45
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