Windmühle Syrau
Windmühle Syrau Bildrechte: imago/Michael Handelmann

Unterwegs in Sachsen | MDR FERNSEHEN | 22.06.2019 | 18:15 Uhr Im Vogtländischen Mühlenviertel

Windmühle Syrau
Windmühle Syrau Bildrechte: imago/Michael Handelmann

"Glück zu!", sagt sich "Unterwegs in Sachsen"-Moderatorin Beate Werner und macht sich mit dem Spruch der Müller auf den Weg ins Vogtländische Mühlenviertel.   

Sie möchte zuschauen, wie sich Mühlenflügel im Wind drehen, wie Welle und Kammrad rotieren und hölzerne Zahnräder passgenau ineinander greifen. In der Windmühle von Syrau kann man exakt das miterleben.

Wandern von Mühle zu Mühle

Das Müllerhandwerk war einst im Vogtland stark verbreitet. Bis ins frühe Mittelalter lässt es sich zurückverfolgen. Es gab Papiermühlen, Forstmühlen, Weißmühlen und Teichmühlen. Sie alle haben ihre Spuren hinterlassen. Orts- und Straßennamen sowie liebevoll restaurierte Gebäude erinnern an vergangene Zeiten.

Beate Werner wandert in Begleitung eines zünftigen Müllergesellen so wie einst von Mühle zu Mühle. Sie erfährt, was der Müllerspruch bedeutet und warum der Müller mancherorts als Geizkragen galt.

Ihr Weg führt auch nach Pausa, wo einer alten Überlieferung zufolge der Erdachsenstumpf aus der Erde ragt. Und sie besucht eines der schönsten Herrenhäuser des Vogtlandes: Schloss Leubnitz mit seinem berühmten "Weißen Saal".  

Der Müllerburschenweg zwischen Syrau, Leubnitz und Pausa verspricht eine Wanderung durch eine reizvolle Landschaft und ein "Glück zu auf allen Wegen!"

Bilderstrecke

Bildergalerie Unterwegs in Sachsen ... im Vogtländischen Mühlenviertel

Beate Werner wandert mit dem Müllerburschen auf dem Müllerburschenweg durchs Vogtland.

Eine Frau und ein Mann stehen nebeneinander.
Beate Werner wandert mit dem Müllerburschen auf dem Müllerburschenweg durchs Vogtland. Physiotherapeut Ralf Schiller führt auf diese Weise viele Gäste durchs Mühlenviertel. Bildrechte: Heike Riedel
Eine Frau und ein Mann stehen nebeneinander.
Beate Werner wandert mit dem Müllerburschen auf dem Müllerburschenweg durchs Vogtland. Physiotherapeut Ralf Schiller führt auf diese Weise viele Gäste durchs Mühlenviertel. Bildrechte: Heike Riedel
Eine Frau steht in einer Mühle.
In der Windmühle auf dem Flurstück Finkenburg in Syrau wird die Moderatorin schon erwartet. Hier erfährt sie, welche Kräfte die Haube einer Turmwindmühle zum Drehen bringen. Als die Getreidemühle aufgegeben wurde, erwarb die Gemeinde 1934 das Gebäude als Schauanlage historischer Mühlentechnik. Bildrechte: Heike Riedel
Eine Gruppe Männer beim Modellbau.
Auch in Mühltroff steht alles im Zeichen der Getreidemühle. In einer ehemaligen Mühle haben die Jugendlichen Niklas Weiß, Tizian Weisflog, Ben Schlott und Tobias Fischer  ein Modell einer Wassermühle an der Wisenta im Maßstab 1:30 nachgebaut. Das Modell reichten sie als Projektarbeit an der Staatlichen Regelschule in Schleiz ein. Bildrechte: Heike Riedel
Eine Frau und ein Mann sitzen auf einer Bank.
Viele Müllerburschenbänke laden zum Verweilen ein. Bildrechte: Heike Riedel
Eine Wassermühle.
Auch die Teichmühle in Leubnitz ist ein Hingucker. Die Wassermühle mahlte Getreide und schnitt auch Holz. Heute ist sie ein beliebtes Ausflugslokal. Gastwirt Christian Freund hat das rückschlächtige Wasserrad zu Schauzwecken restauriert. Bildrechte: Heike Riedel
Eine Frau und ein Mann sitzen in einer Gaststube.
Mehrere liebevoll ausgestattete Gasträume erwarten die Spaziergänger und Ausflügler in der Teichmühle. Bildrechte: Heike Riedel
Eine Frau steht vor einem Gebäude.
Auf dem Müllerburschenweg erreicht die Moderatorin auch Pausa. Seit 1934 dreht sich ein drei Meter hoher gläserner Erdball auf dem Dach des Rathauses. Die Arbeit stammt von einem Lausitzer Handwerker. Bildrechte: Heike Riedel
Zwei Männer stehen auf einem Dach.
Wenn der Mond besonders hell leuchtet, steigen die Erdachsenschmierer dem Rathaus auf das Dach und polieren ihr Wahrzeichen - berichtet man den Besuchern. Bildrechte: Heike Riedel
Eine Gruppe Menschen stehen in einem Raum.
Beate Werner hat viel Freude, den Erdachsenschmierern von Pausa bei ihrer Arbeit zuzusehen. Bildrechte: Heike Riedel
Blick über ein Tal.
Die offene Landschaft im Wechsel von Wiesen, Feldern, Baumgruppen und Büschen beeindruckt Ausflügler immer wieder. Bildrechte: Heike Riedel
Eine Frau steht vor einem Haus.
In Krebes verbrachte Kunstmaler und Märchenillustrator Hermann Vogel viele Schaffensjahre. 1921 verstarb der gut betuchte Malerpoet des Vogtlandes und hinterließ diese Villa, die heute einen Teil seiner Arbeiten zeigt. Bildrechte: Heike Riedel
Blick über eine grüne Landschaft.
Die Wintergerste reift unter der vogtländischen Sonne prächtig. Abwechslungsvolle Landschaftseindrücke bietet der vogtländische Müllerburschenweg zwischen Syrau, Leubnitz und Pausa. Bildrechte: Heike Riedel
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Die Teichmühle am Müllerburschenweg – ein guter Ort für eine Rast
Die Teichmühle am Müllerburschenweg - ein guter Ort für eine Rast. Bildrechte: Manja Kionka
Die Teichmühle am Müllerburschenweg – ein guter Ort für eine Rast
Die Teichmühle am Müllerburschenweg - ein guter Ort für eine Rast. Bildrechte: Manja Kionka
So wie das Rad der Teichmühle drehten sich hier im Vogtland einst viele Mühlräder
So wie das Rad der Teichmühle drehten sich hier im Vogtland einst viele Mühlräder. Bildrechte: Manja Kionka
Das kleine Städtchen Pausa. Die Einwohner sagen, hier sei der Mittelpunkt der Welt
Das kleine Städtchen Pausa. Die Einwohner sagen, hier sei der Mittelpunkt der Welt. Bildrechte: Manja Kionka
Auf dem Rathausdach sorgt ein gigantischer Globus, der nachts sogar leuchtet, für Aufmerksamkeit
Auf dem Rathausdach sorgt ein gigantischer Globus, der nachts sogar leuchtet, für Aufmerksamkeit. Bildrechte: Manja Kionka
Damit nicht genug. Im Keller des Rathauses ragt ein Stumpf der Erdachse aus dem Boden
Damit nicht genug. Im Keller des Rathauses ragt ein Stumpf der Erdachse aus dem Boden Bildrechte: Manja Kionka
Beate Werner wandert mit Ralf Schiller auf dem Müllerburschenweg – ein touristischer Pfad zwischen Syrau, Leubnitz und Pausa, auf dem man zahlreiche Mühlen, aber vor allem auch großartige Landschaften entdecken kann
Beate Werner wandert mit Ralf Schiller auf dem Müllerburschenweg - ein touristischer Pfad zwischen Syrau, Leubnitz und Pausa, auf dem man zahlreiche Mühlen, aber vor allem auch großartige Landschaften entdecken kann. Bildrechte: Manja Kionka
Pause im weitläufigen Park von Schloss Leubnitz - das lauschige Bänkchen steht zwischen uralten Baumriesen
Pause im weitläufigen Park von Schloss Leubnitz - das lauschige Bänkchen steht zwischen uralten Baumriesen. Bildrechte: Manja Kionka
Die fein sanierten Räder der Windmühle von Syrau
Die fein sanierten Räder der Windmühle von Syrau. Bildrechte: Manja Kionka
Bei Gästeführerin Manuela Schindler erfährt man nicht nur vieles über das Müllerhandwerk, man kann sich auch selbst am Mahlstein ausprobieren
Bei Gästeführerin Manuela Schindler erfährt man nicht nur vieles über das Müllerhandwerk, man kann sich auch selbst am Mahlstein ausprobieren. Bildrechte: Manja Kionka
Im Burgsteingebiet kommen Romantiker auf ihre Kosten. In der märchenhaft anmutenden Villa lebte der Künstler Hermann Vogel. Er illustrierte viele Märchen der Brüder Grimm, auch das Märchen vom Müllerburschen
Im Burgsteingebiet kommen Romantiker auf ihre Kosten. In der märchenhaft anmutenden Villa lebte der Künstler Hermann Vogel. Er illustrierte viele Märchen der Brüder Grimm, auch das Märchen vom Müllerburschen. Bildrechte: Manja Kionka
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