Winterfreuden Auf dem Schneekopf

Der Aussichtsturm macht aus dem Berg Schneekopf bei Gehlberg Thüringens einzigen "Tausender". Man kann sogar außen hinaufklettern. In Gehlberg locken auch ein Postamt-, ein Glas- und Wilderermuseum.

Verschneite Tannen und Felder auf dem Thüringer Berg Schneekopf.
Der Schneekopf ist wild und mystisch... Bildrechte: MDR/Steffi Peltzer-Büssow
Verschneite Tannen und Felder auf dem Thüringer Berg Schneekopf.
Der Schneekopf ist wild und mystisch... Bildrechte: MDR/Steffi Peltzer-Büssow
Verschneite Tannen und Felder auf dem Thüringer Berg Schneekopf.
... und wenn sich das Wetter ändert, wird aus strahlend-blauem Himmel eine "Caspar David Friedrich-Landschaft". Bildrechte: MDR/Steffi Peltzer-Büssow
Der Aussichtsturm auf dem Berg Schneekopf bei Gehlberg. Ein grauer eckiger Turm mit einer speziell präparierten Fassade für Kletterer.
Der Schneekopfturm macht den Berg zum Tausender. Wer hinauf zur Aussichtsplattform steigt schaut aus 1.001 Metern Höhe in die Landschaft. Man kann die Treppen hinauf steigen … Bildrechte: MDR/Sophia Hebel
Kletter an der Außenfassade auf dem Aussichtsturm auf dem Berg Schneekopf bei Gehlberg.
... oder außen hinaufklettern. Im Winter z.B. mit Eispickeln wie beim Eisklettern. Das ist anstrengend aber spannend. Bildrechte: MDR/Sophia Hebel
Ein Kameramann versinkt lachend mit einem Bein im tiefen Schnee.
Auf dem Schneekopf befindet sich auch das Teufelsmoor. - UNESCO-Biosphärenreservat mit seltenen Pflanzen und Tieren. Man darf es nur vom Rand bestaunen, aber auch da fordert es seine „Opfer“. Kameramann Falk Fleischer wäre fast versunken. Es kann aber auch am Schnee gelegen haben. Bildrechte: MDR/Steffi Peltzer-Büssow
Ein altes Postamt mit hölzernem Schalter und vielen Postkarten in einem gelben Schuber.
In Gehlberg, am Fuß des Schneekopfs, gibt es ein Postamt-Museum. Hier kann man auf Zeitreise gehen. DDR-Geborene werden sich garantiert an die normierten Schalterhallen erinnern. Auch die Post hatte Typenmöbel. Bildrechte: MDR/Steffi Peltzer-Büssow
Graue Postsäcke in einem hölzernen Gestell. Aus einem der Säcke hängen blaue Siegel an Schnüren heraus.
Anders als andere Postmuseen zeigt das Gehlberger Postamt-Museum nicht nur schöne Einzelstücke, sondern den Arbeitsablauf im Amt. Zum Beispiel wie man Briefbunde mit Schnürösen schnürt. Bildrechte: MDR/Steffi Peltzer-Büssow
Ein sehr altes schwarzes Gabeltelefon. Darüber ein Schild mit der Aufschrift Nimm Rücksicht auf Wartende. Fasse dich kurz.
Und hier gibt es noch eine gute alte Telefonzelle. Den Slogan sollte man beim Telefonieren heute vielleicht auch beherzigen… Wieviel Zeit man dann hätte… Bildrechte: MDR/Steffi Peltzer-Büssow
Eine kleine Stube mit alten hölzernen Möbeln, kariterten Gardinen an den Fenstern, Hirschgeweihen an den Wänden und einem alten Herd.
So könnte es in der Stube eines Wilderers ausgesehen haben. Im Gehlberger Glas- und Wilderermuseum geht es aber nicht nur um "Wilderer-Romantik" , sondern auch um Hintergründe und Folgen der Wilderei. Bildrechte: MDR/Steffi Peltzer-Büssow
Das Geweih eines Zechzehnenders hängt an einer Wand.
Und natürlich gibt es Wilderer-Geschichten. Die vom Maishirsch zum Beispiel, der extra für den Herzog gefüttert wurde, damit er ein prächtiges Geweih ausbildet und dann von einem Gehlberger Wilderer geschossen wurde. Bildrechte: MDR/Steffi Peltzer-Büssow
Drei Frauen und zwei Männer in roten und blauen Schürzen stehen in einer Metzgerei und lächeln in die Kamera.
Eine ganze Familie packt an, drei Generationen. Die Fleischerei Heyder-Burmeister ist ein Familienunternehmen seit 1928 und eine Instanz in Gehlberg. Bei Heyder-Burmeisters trifft man sich – im Geschäft oder mittwochs 18.00 Uhr zum Bratwurststammtisch. Bildrechte: MDR/Steffi Peltzer-Büssow
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