Journalistenausbildung beim MDR Das Redaktionsvolontariat

Viele wollen es - nur wenige bekommen es: das Redaktionsvolontariat. Beim MDR bewerben sich jedes Jahr etwa 500 angehende Journalisten, die zum größten Teil schon praktische Erfahrungen in den Bereichen Print, Online, Hörfunk oder Fernsehen gesammelt haben. Eine solche Ausbildung ist der beste und oft auch der sicherste Weg, im Journalismus sicher Fuß zu fassen.

Eine junge Frau liegt telefonierend und von allerlei Arbeitsutensilien umgeben auf dem Boden.
Bildrechte: MDR/Johanne Bischoff

Traumberuf Journalist

Nein - ein Volontariat ist kein Praktikum. Die Begriffe "Volontariat" oder "Volontär" können schnell in die Irre führen. Denn entgegen der Erklärung aus dem Duden ist ein Volontär kein "Freiwilliger ohne Sold" und demzufolge auch kein Praktikant. Die seriösen Anbieter einer solchen Ausbildung, zu denen auch alle ARD-Sender und das ZDF gehören, entlohnen ihre Volontäre. Der entscheidende Vorteil gegenüber dem Praktikanten ist aber: Der Volontär lernt innerhalb seiner Ausbildung mehrere Redaktionen kennen und kann so seine persönlichen Stärken ausbauen. Ein Großteil der Absolventen erhält anschließend ein Angebot zur Freien Mitarbeit im MDR.

Ausbildungsverlauf

Zehn angehende Journalisten werden jedes Jahr aus den zahlreichen Bewerbern ausgewählt. Sie erwartet eine 24-monatige Ausbildung, gegliedert in Seminarphasen und Praxistationen. Dabei durchlaufen sie verschiedene Redaktionen in den drei Ländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, bei Hörfunk, Fernsehen und im Bereich Neue Medien.