Union und SPD bilden neue GroKo

Der schwierige Weg zur Groko

Die neue Regierung steht: Das sind die Gesichter

Volker Kauder, Unions-Fraktionsvorsitzender, gratuliert Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nach der Wahl der Bundeskanzlerin im Reichstagsgebäude.
Angela Merkel: Bundeskanzlerin Bundeskanzlerin Angela Merkel ist am 14. März wiedergewählt worden. Das Amt hat die CDU-Chefin seit 2005 inne. Für sie ist es die vierte Amtsperiode. Bildrechte: dpa
Volker Kauder, Unions-Fraktionsvorsitzender, gratuliert Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nach der Wahl der Bundeskanzlerin im Reichstagsgebäude.
Angela Merkel: Bundeskanzlerin Bundeskanzlerin Angela Merkel ist am 14. März wiedergewählt worden. Das Amt hat die CDU-Chefin seit 2005 inne. Für sie ist es die vierte Amtsperiode. Bildrechte: dpa
Olaf Scholz (SPD), Erster Bürgermeister von Hamburg, verlässt nach einer Landespressekonferenz winkend den Raum.
Olaf Scholz: Finanzminister & Vizekanzler Der bisherige Erste Bürgermeister von Hamburg, Olaf Scholz (SPD), wechselt als Finanzminister und Vizekanzler nach Berlin. Der studierte Jurist gehörte bereits von 2007 bis 2009 als Bundesminister für Arbeit und Soziales dem Kabinett Merkel I an. Scholz gilt als Finanzexperte. So hat er maßgeblich am neuen Länderfinanzausgleich mitgearbeitet. Bildrechte: dpa
Heiko Maas
Heiko Maas: Außenminister Der bisherige Justizminister Heiko Maas (SPD) wird der neue Außenminister und löst Sigmar Gabriel ab, der dem neuen Kabinett nicht mehr angehört. Nicht nur die angespannte Weltlage wird eine Herausforderung für den Juristen sein, er hat bisher wenig mit außenpolitischen Themen zu tun gehabt. Bildrechte: dpa
Hubertus Heil beim beim SPD Parteitag
Hubertus Heil: Arbeitsminister Hubertus Heil übernimmt das Ministerium für Arbeit und Soziales, das zuletzt kommissarisch Katarina Barley geleitet hatte. Heil kommt aus der niedersächsischen SPD und war von 2005 bis 2009 und von Juni bis September 2017 zweimal Generalsekretär der Bundespartei. Bildrechte: IMAGO
Bundesfamilienministerin Katarina Barley (SPD) spricht am 14.06.2017 in Berlin in der Bundespressekonferenz bei der Vorstellung des Nationalen Aktionsplans gegen Rassismus und zum Bericht zur Extremismusprävention zu den Medienvertretern.
Katarina Barley: Justizministerin Katarina Barley (SPD) wird neue Bundesjustizministerin. Sie kennt sich in verschiedenen Ministerien bestens aus: Seit Juni 2017 ist sie bereits Familienministerin, als Nachfolgerin von Mecklenburgs Ministerpräsidentin Manuela Schwesig. Im September übernahm sie zudem kommissarisch das Ministerium für Arbeit und Soziales. Die deutsch-britische Juristin und Politikerin war 2015 mit großer Mehrheit zur SPD-Generalsekretärin gewählt worden. Bildrechte: dpa
Franziska Giffey
Franziska Giffey: Familienministerin Die Berlin-Neuköllner Bezirksbürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) folgt Barley als Ministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Die 39-Jährige stammt aus Frankfurt (Oder). Die ostdeutschen SPD-Landesverbände hatten nachdrücklich eine Person aus Ostdeutschland auf einem Ministerposten gefordert. Bildrechte: dpa
Svenja Schulze (SPD)
Svenja Schulze: Umweltministerin Die SPD-Generalsekretärin in Nordrhein-Westfalen, Svenja Schulze, wird Umweltministerin. Die 49-Jährige folgt Barbara Hendricks, die ebenfalls aus NRW stammt. Schulze war von 2010 bis 2017 Wissenschaftsministerin des Landes. Bildrechte: dpa
Ursula von der Leyen spricht vor dem Reservistenverband.
Ursula von der Leyen: Verteidigungsministerin Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen bleibt im Amt, das sie am 17. Dezember 2013 übernommen hat. Die CDU-Politikerin war bereits Bundesfamilienministerin und Arbeitsministerin. Bildrechte: imago/ZUMA Press
Peter Altmaier, Chef des Bundeskanzleramtes (CDU)
Peter Altmaier: Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) wird neuer Wirtschaftsminister. Seit Ende 2013 war er Bundesminister für besondere Aufgaben und Chef des Kanzleramts. Zuvor war er Bundesumweltminister. Seit Oktober 2017 führte er die Geschäfte des Finanzministers. In einem ersten Ausblick auf seine Wirtschaftspolitik kündigte er an, sich besonders um die Belange Ostdeutschlands kümmern zu wollen. Bildrechte: dpa
Helge Braun (CDU), Staatsminister im Bundeskanzleramt, kommt am 10.01.2018 zur Fortsetzung der Sondierungen von Union und SPD im Konrad-Adenauer-Haus in Berlin. Die Spitzen der bisherigen Regierungspartner Union und Sozialdemokraten wollen bis Freitag ausloten, ob sie ihren Parteigremien Koalitionsverhandlungen über eine Neuauflage von Schwarz-Rot empfehlen können.
Helge Braun: Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) wird Nachfolger von Peter Altmaier als Chef des Kanzleramts. Der studierte Mediziner aus Gießen twitterte nach der Unterschrift unter dem Koalitionsvertrag am 7. Februar: "In den Zukunftsthemen Bildung, Forschung, Digitalisierung steht echt Großes drin. Also: Uns an den Taten messen!" Bildrechte: dpa
Jens Spahn
Jens Spahn: Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) wird der neue Gesundheitsminister. Erfahrung sammelte er bereits als gesundheitspolitischer Sprecher der Unionfraktion. Seit 2015 ist er Finanzstaatssekretär. Der 37-Jährige gilt als großes CDU-Nachwuchstalent und als Merkel-Kritiker. So ging er in der Flüchtlingsdebatte auf Distanz zur Kanzlerin. Bildrechte: dpa
Anja Karliczek
Anja Karliczek: Bildungsministerin Wie aus dem Nichts hat Merkel ihre neue Bildungs- und Forschungsministerin, Anja Karliczek (CDU), hervor geholt. Die Hotelmanagerin aus NRW soll sich vor allem um die berufliche Bildung kümmern. Bisher hat sich die 46-Jährige mehr mit Finanzthemen befasst. Bildrechte: dpa
Julia Klöckner, CDU-Vize
Julia Klöckner: Landwirtschaftsministerin Die CDU-Chefin von Rheinland-Pfalz, Julia Klöckner, wird die neue Agrarministerin. Sie war bereits von 2009 bis 2011 Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. In den Koalitionsverhandlungen hatte sie die Arbeitsgruppe Agrar geleitet. Bildrechte: dpa
Seehofer kommt aus Vorstandssitzung in der CSU-Landesleitung
Horst Seehofer: Innenminister CSU-Parteichef Horst Seehofer hat sich eine Art Superministerium gesichert: Sein künftiges Innenministerium wird um die Bereiche "Heimat" und Wohnungsbau ergänzt. Seehofer kündigte an, er werde sich neben der Kriminalitätsbekämpfung auch um die Gleichwertigkeit der Lebensbedingungen im ganzen Land kümmern. Seehofer war von 1992 bis 1998 Bundesgesundheitsminister und von 2005 bis 2008 Agrarminister. Bildrechte: dpa
Andreas Scheuer im Interview
Andreas Scheuer: Verkehrsminister Andreas Scheuer ist derzeit CSU-Generalsekretär. Der Passauer wird neuer Verkehrsminister. Das Ressort kennt er bereits: Zwischen 2009 und 2013 war er dort Staatssekretär. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Gerd Müller
Gerd Müller: Entwicklungsminister Der Schwabe Gerd Müller (CSU) bleibt an der Spitze des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. In seiner bisherigen Amtszeit hat er sich parteiübergreifend Anerkennung erarbeitet. Ein von ihm oft zitierter Satz lautet: "Eine Welt ohne Hunger ist möglich".

Dieses Thema im Programm:
MDR AKTUELL RADIO | 09. März 2018 | 10:30 Uhr
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