Von wegen lästig: Die Ameise

Ameisen polarisieren: Wer sich mit ihnen freiwillig befasst, liebt sie und greift zur Lupe, wenn er sie in der Küche trifft. Alle anderen begeben sich in einen kräftezehrenden Kampf gegen gewaltige Heere.

Mikrofoto einer Ameise
Je näher man den Ameisen kommt, Bildrechte: IMAGO
Portrait einer Rossameise
Der Biss der Rossameise Camponotus ligniperda schmerzt ganz schön. Normalerweise leben sie dort, wo es Laubgehölze gibt - aber sie nisten sich auch gern in Häusern ein. Bildrechte: IMAGO/blickwinkel
Kopf einer Braunschwarzen Rossameise in Aufsicht
Bis zehn Jahre werden die Arbeiterinnen dieser Art alt. Bildrechte: IMAGO/blickwinkel
Mikrofoto einer Ameise
Je näher man den Ameisen kommt, Bildrechte: IMAGO
Kopf einer Ameise
...um so menschlicher werden ihre Gesichtszüge. Ähnlich wie wir wohnen sie in hochkomplexen Staaten- und Organisationsgebilden. Bildrechte: imago/blickwinkel
Ameisenhaufen im Wald
Hier sehen sehen wir die eine Hälfte eines Ameisenbaus - die andere ist mindestens genauso groß und liegt unter der Erde. In einem Nest der Roten Waldameise leben beispielsweise zwischen 100.000 und einer Million Ameisen. Bildrechte: imago/blickwinkel
Arbeiter der Blattschneiderameisen (Atta cephalotes) transportieren Blattstücke in ihr Nest
Blattschneiderameisen sammeln Blätter, morsches Holz und Blüten, zerkauen und versetzten den Brei mit Kot und züchten sich so einen Pilz als Nahrung. Bildrechte: imago/imagebroker
Schwarze Bohnenläuse werden von Wegameisen als Sklaven gehalten
Andere Arten sind regelrecht bäuerlich unterwegs: Wegameisen halten sich für die Nahrungsproduktion Helfer - Bohnenläuse, die sie melken. Tropische Wanderhirtenameisen tragen Wolläuse zu deren "Weidegründen". Bildrechte: imago/blickwinkel
Honigtopfameise
Bei den Honigtopf-Ameisen in Nordamerika werden einzelne Arbeiterinnen als "Honigtöpfe" genutzt. Sie werden gefüttert und sind mit erbsengroßen Hinterleibern voller Futtersaft bewegungsunfähig. In der Trockenzeit ernähren sie ihre Artgenossen, indem sie die Flüssigkeit aus dem Kropf würgen. Bildrechte: imago/All Canada Photos
Ein Ameisenkopf, makrofotografiert
Mit ihren Fühlern können Ameisen Duftspuren verfolgen. Ameisenexperte Hölldobler sagt: "Ein Milligramm einer Substanz ist genug, um eine effktive Spur dreimal um den Erdball zu legen. Ein Tausendstel Gramm = 120.000 Kilometer." Bildrechte: IMAGO/blickwinkel
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