Forschungsschiff Sonne Leipziger Forscher erreichen Great Pacific Garbage Patch

Die Forscher um die Leipziger Umweltchemikerin Annika Jahnke haben mit dem Forschungsschiff SONNE die ersten Ausläufer des "Great Pacific Garbage Patch" erreicht - den Müllteppich auf dem Pazifik, den viele sich fälschlicherweise als geschlossene Fläche vorstellen. Auf dem Schiff sorgt das indes für nächtliche Aktivitäten, damit möglichst viele Proben genommen werden können.

Frau mit Helm
Die Leipziger UFZ-Forscherin Dr. Annika Jahnke in voller Arbeitsmontur an Deck. Sicherheit ist natürlich wichtig, deshalb besteht an vielen Orten auf dem Forschungsschiff Helmpflicht. Die Umweltchemikerin leitet das Projekt MICRO-FATE, das sich mit Vorkommen, Verbleib und Abbau von Plastik im Meer befasst. Bildrechte: UFZ/ Roman Kroke
Frau mit Helm
Die Leipziger UFZ-Forscherin Dr. Annika Jahnke in voller Arbeitsmontur an Deck. Sicherheit ist natürlich wichtig, deshalb besteht an vielen Orten auf dem Forschungsschiff Helmpflicht. Die Umweltchemikerin leitet das Projekt MICRO-FATE, das sich mit Vorkommen, Verbleib und Abbau von Plastik im Meer befasst. Bildrechte: UFZ/ Roman Kroke
Menschen hantieren an Bord eines Schiffes mit Geräten
Nachteinsatz an Deck: Vorbereitungen zum Aussetzen eines Katamarans. Damit werden bei langsamer Fahrt über ein Maschennetz Plastik-Partikel >335 Mikrometer aus dem Oberflächenwasser gesammelt. Bildrechte: UFZ/ Roman Kroke
Katamaran neben Schiff
Und so sieht das dann aus - eingefangen von einer Drohne, die UFZ-Doktorand Philipp Klöckner mit an Bord hat. Der Pazifik meinte es bisher gut mit den Seefahrern: Er zeigte sich bisher eher von seiner ruhigen Seite - einige Mitfahrer haben trotzdem schon mit Seekrankheit zu kämpfen. Bildrechte: UFZ/ Philipp Klöckner
Frauen sortieren Müll
So viel Müll aus dem offenem Meer: Die Wissenschaftlerinnen sichten ihren "Plastik-Fang". Bildrechte: UFZ/ Roman Kroke
Menschen beobachten an Bord eines Schiffes ein Gerät, dass an einem Seil hängt
Nächtlicher Einsatz für den "Multicorer": Das Gerät soll aus mehr als 5.000 Metern Tiefe Sedimentproben aus dem Meeresboden "stanzen". Sie sollen den Forschern später im Labor verraten, ob sich wirklich Plastik im Meeresboden ablagert.  Bildrechte: UFZ/ Roman Kroke
Menschen hantieren an Bord eines Schiffes mit Geräten
Nachdem das Gerät aus der Tiefsee zurück ist, muss das Forscher-Team die Sedimentproben aber erstmal entnehmen, die der "Multicorer" gesammelt hat. Bildrechte: UFZ/ Roman Kroke
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