Unterm Mikroskop: Plastik im Arktis-Eis?

Forscher des Alfred-Wegener-Institutes in Bremerhaven haben bei Untersuchungen von arktischem Eis mehr als 12.000 Mikroplastikteilchen pro Liter Meereis gefunden.

Untersuchung einer eingefrorenen Bohrkernprobe durch Julia Gütermann.
Was enthält dieses Eisblock-Stück außer Wasser? Bildrechte: Alfred Wegener Institut/Tristan Vankann
Schmelztümpel auf einer Eisscholle. Im Bildhintergrund erkennt man den deutschen Forschungseisbrecher Polarstern.
Unterwegs im "ewigen Eis": Vorne im Bild, Schmelztümpel auf einer Eisscholle, weiter weg der Forschungseisbrecher "Polarstern". Bildrechte: Alfred Wegener Institut/Stefanie Arndt
Vogelperspektive: Blick auf Eislandschaft, durchschnitten von einem Wasserlauf, durch den ein Schiff fährt.
Der deutsche Forschungseisbrecher "Polarstern" treibt für Forschungsarbeiten über dem Bereich der 'Aurora' Hydrothermalquellen am Westlichen Gakkel Rücken. Bildrechte: Alfred Wegener Institut/Stefanie Arndt
Das deutsche Forschungsschiff Polarstern bei seiner Fahrt über den Lomonossow-Rücken im zentralen Arktischen Ozean.
Oberflächlich gesehen präsentiert sich der Arktische Ozean hier am Lomonossow-Rücken als scheinbar von menschlichen Einflüssen unberührte, saubere Idylle. Bildrechte: Alfred Wegener Institut/Rüdiger Stein
Schmelztümpel auf arktischem Meereis
Die schneeweiße Idylle trügt. So sauber die vereiste Landschaft auf den ersten Blick wirkt, sie enthält mehr als nur Wasser. Bildrechte: Alfred Wegener Institut/Stefan Hendricks
Menschen in orangefarbenen Schutzanzügen in einer Eis- und Schneelandschaft vor einem Wasserloch.
Um mögliche Verschmutzunge nachzuweisen, nehmen Forschungsteams an Eisstationen Proben aus Schmelztümpeln sowie von Eis. Die Proben werden später akribisch nach Hinweisen auf Pflanzen, Tiere und Mikroorganismen durchsucht. Bildrechte: Alfred-Wegener-Institut/Mar Fernandez
Auf einer Eisscholle in der Arktis nehmen Wissenschaftler Meereisproben, um sie anschlieߟend im Heimatlabor auf Mikroplastik-Partikel zu untersuchen.
Behälter und Forschungsausrüstung für das Material, das nach der Expedition in Laboren unter die Lupe genommen wird. Bildrechte: Alfred Wegener Institut/Ilka Peeken
Eine Eisprobe
Wirklich so durchsichtig sauber? Ein Stück Eisscholle aus der Arktis wird für die Untersuchungen im Labor präpariert. Bildrechte: Alfred Wegener Institut/Tristan Vankann
Grundlagenforschung zu Plastikmüll im Meer, Untersuchung einer eingefrorenen Bohrkernprobe durch Julia Gütermann.
Eine eingefrorene Bohrkernprobe wird für die Untersuchung präpariert. Bildrechte: Alfred Wegener Institut/Tristan Vankann
Untersuchung einer eingefrorenen Bohrkernprobe durch Julia Gütermann.
Was enthält dieses Eisblock-Stück außer Wasser? Bildrechte: Alfred Wegener Institut/Tristan Vankann
Claudia Lorenz und Dr. Sebastian Primpke mikroskopieren im Labor am Alfred-Wegner-Institut (AWI) auf der Insel Helgoland eine Meerwasserprobe und untersuchen sie nach Mikroplastikpartikeln.
Erst Untersuchungen unter dem Labormikroskop offenbaren auf den Bildschirmen im Alfred-Wegener-Institut auf Helgoland, welche "Zusatzstoffe" sich in Eisschollen befinden. Bildrechte: Alfred Wegener Institut/Tristan Vankann
Julia Gütermann untersucht im Labor am AWI Helgoland eine Meerwasserprobe nach Mikroplastikpartikel.
Wissenschaftlerin Julia Gütermann untersucht eine Meerwasserprobe nach Mikroplastikpartikeln. Bildrechte: Alfred Wegener Institut/Tristan Vankann
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Menschen in orangefarbenen Schutzanzügen in einer Eis- und Schneelandschaft vor einem Wasserloch.
Um mögliche Verschmutzunge nachzuweisen, nehmen Forschungsteams an Eisstationen Proben aus Schmelztümpeln sowie von Eis. Die Proben werden später akribisch nach Hinweisen auf Pflanzen, Tiere und Mikroorganismen durchsucht. Bildrechte: Alfred-Wegener-Institut/Mar Fernandez