Saturn und Mond in Konjunktion im Oktober

Der Mond wird am Abend des 14. Oktober in Konjunktion mit Saturn stehen. Beide Himmelskörper werden dafür ganz eng beieinander stehen – zumindest wirkt es von der Erde aus gesehen so_:

Eine Collage aus Mond und Saturn
Eine Collage aus Mond und Saturn. Bildrechte: MDR / NASA

Bereits am Abend des 13. Oktobers standen Mond und Saturn eng beieinander. Am Abend des 14. Oktobers können Sie den Ringplanet Saturn noch näher am Mond stehend am Nachthimmel beobachten. Sie beide befinden sich nah beieinander und stehen somit in Konjunktion.

Wo befindet sich die Konjunktion?

Damit Sie dies nicht verpassen, sollten sie am frühen Abend in den Himmel schauen. Die Sonne wird bereits kurz nach 18 Uhr (mitteleuropäischer Sommerzeit) untergegangen sein. Das sind ideale Bedingungen um den Gasriesen Saturn zu beobachten. Dieser wird nämlich gemeinsam mit dem Mond ungefähr zur selben Zeit am südöstlichen Horizont aufgehen. Dann wird es zwar noch zu hell sein, damit sie den Ringplaneten beobachten können. Bis kurz nach acht Uhr wird er aber in seinem südlichen Zenit stehen. 

Eine schematische Darstellung des Nachthimmels im Oktober
Eine schematische Darstellung des Nachthimmels im Oktober Bildrechte: MDR, Stellarium

So hoch wie in den Vormonaten werden sie zwar nicht mehr am Nachthimmel stehen, solange sie aber freie Sicht gen Horizont haben, sollten Sie die Konjunktion von Saturn und Mond gut erkennen können. Keine hohen Gebäude oder Berger sollten sich dabei im Weg befinden. Bis Mitternacht werden beide Himmelskörper gen Südwesten wandern  und dort am Horizont verschwinden.

Beobachtungstipps

Um Sterne, Planeten und sonstige Himmelskörper zu beobachten, sollte es dunkel sein. Das heißt, wer in der Stadt in den Himmel schaut, hat beispielsweise eine schlechtere Sicht auf den Nachthimmel als jemand auf dem Dorf. Der Grund dafür ist die Lichtverschmutzung, die durch dicht besiedelte Gebiete entsteht. Außerdem sollten Sie eine freie Sicht auf den Horizont haben. Berge, Wälder, Gebäude könnten Sie beim Beobachten stören. Bis kurz nach Mitternacht haben Sie die besten Voraussetzungen, die drei Himmelskörper zu erblicken. Vorausgesetzt, das Wetter spielt an diesem Abend mit.

Übrigens: Am Abend des 15. Oktobers stehen Jupiter und der Mond in Konjunktion. Der Mond wird in beiden Nächsten als zunehmender Halbmond am Nachthimmel stehen, denn am 20. Oktober wird Vollmond sein.

Um Sterne, Planeten und sonstige Himmelskörper zu beobachten, sollte es dunkel sein. Das heißt, wer in der Stadt in den Himmel schaut, hat beispielsweise eine schlechtere Sicht auf den Nachthimmel als jemand auf dem Dorf. Der Grund dafür ist die Lichtverschmutzung, die durch dicht besiedelte Gebiete entsteht. Außerdem sollten Sie eine freie Sicht auf den Horizont haben. Berge, Wälder, Gebäude könnten Sie beim Beobachten stören. Bis kurz nach Mitternacht haben Sie die besten Voraussetzungen, die drei Himmelskörper zu erblicken. Vorausgesetzt, das Wetter spielt an diesem Abend mit.

0 Kommentare