Leipziger Auwaldkran Forschung in 33 Metern Höhe

In den Wipfeln der Bäume pulsiert das Leben. Weil es sich so weit oben abspielt, war es lange Zeit wenig erforscht. 2001 nahm das Deutsche Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) einen in Europa einmaligen Kran in Betrieb, auf dem Wissenschaftler aus aller Welt untersuchen können, wer dort oben Unterschlupf, Nahrung oder Partner sucht und wie diese "Wohngemeinschaft", also das Ökosystem in den Baumkronen, funktioniert.

Kran und Schien
Der Auwaldkran kann auf 120 Metern Schiene bewegt werden. Sein Arm ist 45 Meter lang und dreht sich um bis zu 360°. Bildrechte: Tabea Turrini, iDiv
Kran vor blauem Himmel
Wer auf dem Leipziger Auwaldkran forschen will, muss schwindelfrei sein. Der Turmdrehkran ist 40 Meter hoch, die Wissenschaftler arbeiten allerdings "nur" in 33 Metern Höhe. Bildrechte: MDR/Tabea Turrini, iDiv
Forscher klettert auf Auwaldkran
Wer klettern kann, ist hier im Vorteil. Ein Stück zumindest geht es zu Fuß. Bildrechte: Tabea Turrini, iDiv
Forscher in einer Gondel
Nach einer Einweisung können die Wissenschaftler den Kran selbst steuern. Dazu navigieren sie eine Gondel, die am Kranhaken befestigt ist. Damit können sie eine Fläche von 1,6 ha detailliert erkunden. Bildrechte: Tabea Turrini, iDiv
Ein Kran im Auwald
Aus dieser Perspektive wurde ein Teil des Auwaldes auch inventarisiert. In einer Zeichnung ist festgehalten, welche Baumarten wo stehen. Bildrechte: MDR/Tabea Turrini, iDiv
Kran und Schien
Der Auwaldkran kann auf 120 Metern Schiene bewegt werden. Sein Arm ist 45 Meter lang und dreht sich um bis zu 360°. Bildrechte: Tabea Turrini, iDiv
Baumkronen
Damit der Kran nicht ganz so auffällt und die Tiere des Auwalds nicht unnötig stört, wurde er komplett grün gestrichen. Bildrechte: Stefan Bernhard, iDiv
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