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Gewinner! Das Männer-Team der HTWK Leipzig. Bildrechte: Sascha Steinbach

Betonbau im PraxistestLeipziger Betonboote sind am schnellsten

Stand: 03. Juli 2019, 13:49 Uhr

Es ist Imagepflege für einen Baustoff, aber auch Spaß und eine Möglichkeit zu zeigen, dass Beton mehr kann als Wand oder Straße – die Betonboot-Regatta, die alle zwei Jahre ausgetragen wird. In diesem Jahr mit großem Erfolg für Mitteldeutschland. Die Männer der HTWK Leipzig paddelten der Konkurrenz davon, die HTWK-Frauen auf Platz 2. Die Studis der Bauhaus-Uni gestalteten das formvollendetste Boot, die Dresdner TU überzeugte mit dem leichtesten Betongefährt.

Beton, der schwimmt? Da stutzt man, wenn man das liest. Ist aber technisch möglich und beim Wettkampf der Betonkanus zeigen Studierende alle zwei Jahre, was sie drauf haben in Sachen Betonbau. Welches Boot fährt am schnellsten, ist am leichtesten, am schönsten gestaltet? Das wurde jetzt bei der Betonboot-Regatta in Heilbronn ausgetragen. Und die Leipziger Männer der HTWK haben dabei den ersten Platz gemacht. Die Leipziger HTWK-Frauen ruderten auf Platz zwei.

Aber auch einige andere Teams aus Mitteldeutschland gingen nicht leer aus: Nach Weimar an die Bauhaus-Uni ging der Titel für die beste Gestaltung, die TU Dresden sicherte sich mit ihrem Betonboot Platz eins für das leichteste Boot des Wettbewerbs, die Staatliche Studienakademie Glauchau holte den Nachwuchspreis.

Ein Balance-Akt auf dem Wasser: 2019 lud Heilbronn zur Beton-Kanu-Regatta Bildrechte: Sascha Steinbach
Bevor es ins Wasser geht, müssen alle Konstruktionen erst mal fahrtüchtig gemacht werden,... Bildrechte: Sascha Steinbach
...denn die Jury prüft die Betonbauten auf Herz und Nieren: Punkte gibts für Baupläne, Gewicht, Konstruktion, Gestaltung und Form. Bildrechte: Sascha Steinbach
Gestaltung Platz 1: Das Weimarer Betonkanu "inForm" der Bauhaus-Uni war zwar nicht das schnellste, dabei gestalterisch unschlagbar. Bildrechte: Sascha Steinbach
Das Team der Hochschule Magdeburg Stendal ist ernsthaft bei der Sache. Bildrechte: Sascha Steinbach
Die Männer der Staatlichen Akademie Glauchau glänzen mit sächsischem Namen. Bildrechte: Sascha Steinbach
Die Frauen aus Glauchau setzten dagegen auf Stärke und tauften ihr Boot "Hulk". Bildrechte: Sascha Steinbach
Die Teams der THW Dresden wurden fotografiert - die Kollegen der TU Dresden waren zu schnell, das leichteste Boot war schneller als der Fotograf. Bildrechte: Sascha Steinbach
Ganz anders die Beton-Teams in der Schweiz: Die pfiffen einfach mal das Regelwerk und den Ernst der Veranstaltung: Wer will schon schnell und leicht sein, wenn man einfach schön sein kann? Bildrechte: Sascha Steinbach
Das Team der HTWK in Leipzig strahlt: Ihre Boote waren zwar nicht die schönsten... Bildrechte: Sascha Steinbach
...aber dafür die schnellsten! Die Herren paddelten im Männer-Finale als Erste ins Ziel. Bildrechte: Sascha Steinbach
Und die Leipziger Frauen legen sich ebenfalls kräftig ins Zeug... Bildrechte: Sascha Steinbach
...und rudern sich immerhin auf den stolzen zweiten Platz. Bildrechte: Sascha Steinbach
Das war nicht bei allen Booten so: manchmal hat wohl der Teufel persönlich die Finger im Spiel gehabt und gezeigt, dass man mit Betonbooten auch baden gehen kann. Bildrechte: Sascha Steinbach

Insgesamt hatten sich 64 Wettkampfkanus angemeldet, 51 Frauen- und 59 Männerteams.

Dieses Thema im Programm:MDR THÜRINGEN - Das Radio | Ramm am Nachmittag | 19. Juni 2019 | 16:40 Uhr