Eine Laser-Show anlässlich der Wissenschaftsnacht in Jena
Bildrechte: LNDW Jena / Mathias Moxter

Lange Nacht der Wissenschaften in Jena Mit Robotern, Lasern und Game of Thrones durch die Nacht

Bei der Langen Nacht der Wissenschaften in Jena präsentierten Wissenschaftler an drei Standorten Highlights ihrer Forschung: Von Robotern über Game of Thrones bis zum Simultanfräsen.

Eine Laser-Show anlässlich der Wissenschaftsnacht in Jena
Bildrechte: LNDW Jena / Mathias Moxter

Roboterfrau Roberta und zahlreiche ihrer menschlichen Wissenschaftskollegen laden am 24.11.2017 zur "Langen Nacht der Wissenschaften" nach Jena ein. Eingeleitet wird sie ab 17 Uhr mit einer Laternenparade in Lobeda-West, begleitet von der französischen Künstlergruppe "Les Poussiéres". Offziell beginnt die Wissenschaftsnacht um 18:00 Uhr am Jenaer Uniklinikum.

Neben dem Uniklinikum lassen die Friedrich-Schiller-Universität, die Ernst-Abbe-Hochschule, die Institute am Beutenberg-Campus sowie zahlreiche wissenschaftsnahe Unternehmen wie Carl Zeiss, Jenoptik und Schott hinter die Kulissen blicken. An den drei Standorten Lobeda, dem Beutenberg-Campus und dem Stadtzentrum gibt es insgesamt über 50 Stationen.

Unter anderem kann man den Forscher über die Schulter schauen, die die größte Batterie der Welt bauen wollen. Die Jenoptik lädt beispielsweise ein, eigene Laserbotschaften in die Nacht zu schicken.

Am Institut für Anorganische und Analytische Chemie der Universität Jena können Besucherinnen und Besucher ihr eigenes Parfüm kreieren und das Frauenhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik lädt ein zu einem Vortrag über "Science Fiction in der Gegenwart."

Um die positiven Effekte des Lachens geht es beim Vortrag "Humor als Bindeglied der zwischenmenschlichen Kommunikation" von Martin Geißler, Professor für Kultur und Medien an der Ernst-Abbe-Hochschule. Auch Zukunftstechnologien wie Simultanfräsen und 3D-Druck werden präsentiert.

Persönlichkeitsforschung mit Game of Thrones

Kein gemeinsames Serienschauen: Prof. Kristin Mitte veranstaltet an der Ernst-Abbe-Hochschule einen "Game of Thrones"-Abend. Anhand der Charaktere der Serie erklärt sie das Thema Persönlichkeitsforschung. Anwesende sollen außerdem die Möglichkeit erhalten, ihre eigene Persönlichkeit einzuschätzen. Bei der Wissenschaftsnacht wird auch Roberta, die Roboterin, einen Auftritt haben. Der "Lego-Roboter" kann als Grundmodell aufgebaut werden. Es können einfache Bewegungen programmiert sowie Sensoren angebracht werden, die Farben und Hindernisse erkennen können. Roberta soll die Grundlagen der Programmierung und Messtechnik vermitteln. Das komplette Programm der sechsten Jenaer Wissenschaftsnacht finden Sie hier.

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | LexiTV | 24. November 2017 | 15:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 23. November 2017, 16:29 Uhr