Kind beim Test im Behandlungszimmer. Die Mutter sitzt daneben.
Leipziger Forscher wollen Kinder schon im Vorschulalter auf Legasthenie-Risiken testen. Bildrechte: MPI CBS

Lese-Rechtschreibstörung Forscher entwickeln Schnelltest für Vorschulkinder

Kann man Lese-Rechtschreibstörung bei Kindern schon erkennen, wenn sie noch gar nicht Lesen und Schreiben können? Leipziger Forscher sagen: Ja. Sie entwickeln gerade einen Test, der schon bei Einjährigen funktioniert.

Kind beim Test im Behandlungszimmer. Die Mutter sitzt daneben.
Leipziger Forscher wollen Kinder schon im Vorschulalter auf Legasthenie-Risiken testen. Bildrechte: MPI CBS

Diskutieren Sie mit: heute 16.00 Uhr bei unserem Facebook Live heute ab 16.00 Uhr

Legasthenie - die Lese-Rechtschreibstörung (LRS) ist eine der häufigsten Entwicklungsstörungen bei Kindern und Jugendlichen. Eines der größten Probleme ist dabei, dass sie erst in der Schule entdeckt wird, wenn die Kinder Lesen und Schreiben lernen. Leipziger Forscher vom Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie IZI und dem Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften arbeiten deshalb an einem Test, der es ermöglichen soll, LRS-Risiken schon lange vor der Schule zu erkennen. In wenigen Jahren soll jeder Arzt diesen Test durchführen können.

Dr. Arndt Wilcke vom Leipziger Fraunhofer-Institut IZI ist einer der Forscher, der den Test entwickelt. Er steht uns und Ihnen heute Rede und Antwort, bei unserem Facebook Live heute ab 16.00 Uhr.

Über dieses Thema berichtete MDR Fernsehen: Nah dran | 29.06.2017 | 23:20 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 07. August 2017, 13:30 Uhr