Medizinforschung aus Berlin Nasenspray gegen Coronaviren

Seit Monaten tüfteln Pharamaunternehmen weltweit an einem Mittel gegen das neuartige Coronavirus. So auch eine Firma aus Berlin, die an einem Mittel arbeitet, das Coronaviren daran hindert, in Zellen einzudringen.

Eine Frau sprüht sich Nasenspray in die Nase.
Klingt verblüffend einfach: Nasenspray gegen Corona-Viren. Bildrechte: IMAGO

Ein Sprühstoß Aptamer BC007 und Schluss mit der Virenvermehrung? So könnte man die Methode simpel beschreiben, an der die Berliner Firma Berlin Cures forscht. Dahinter steckt die Entwicklung eines Aptamers, das an exakt definierten Stellen des Sars-CoV-2-Virus andocken und diese daran hindern soll, gesunde Zellen zu kapern und sich in ihnen fortzupflanzen. Denkbar sei die Anwendung als Nasenspray oder Inhalat, sagt die Firma.

Tests in klinischer Studie

Das Aptamer, ein Bindemolekül, besteht den Entwicklern zufolge aus einer komplett synthetischen, nicht modifizierten DNA-Sequenz. Die Virussequenzen, die das Aptamer BC007 ansteuern kann, sind nicht nur in Corona-, sondern auch in anderen Viren vorhanden. Die Wirksamkeit dieses Aptamers wird bereits in einer klinischen Phase-II-Studie überprüft, allerdings in einem komplett anderen medizinischem Zusammenhang, nämlich bei herzkranken Patienten. In der Phase II wird für Medikamente der therapeutische Dosierungsrahmen definiert und die Wirksamkeit, Nebenwirkungen und klinische Toxizität ermittelt.

Nach Angaben der Firma wirkt das Aptamer blutgerinnungshemmend und könnte so auch Mikrothromben, also winzigen Blutgerinnsel, vorbeugen. Das Mittel sei schnell in großen Mengen zu produzieren und über lange Zeit haltbar.

1 Kommentar

part vor 15 Wochen

Ich freue mich außerordentlich das ein Team des Max-Planck-Instituts für Kolloid- und Grenzflächenforschung in Potsdam jetzt endlich ein Naturheilmittel erprobt, das ich seit drei Jahren in Anwendung habe gegen Infekte jeglicher Art. Der einjährige chinesische Beifuß hat schon eine 4000- jährige Tradition in der TCM und soll als Wundermittel sogar HIV- Vieren in Schach halten. Eingesetzt als Mittel gegen Malaria soll die Bandbreite enorm sein, dazu preiswert und selbstaussähend auch in unseren Breiten zu kultivieren. Auch wenn die Pharmafirmen weltweit sehr viel in die Forschung stecken mit entsprechenden Gewinnerwartungen, kann die Abwehr einer Pandemie sehr preiswert sein, denn gegen jedes Leiden ist auch ein Kraut gewachsen.