11 Eierfakten, die Sie bestimmt noch nicht kannten

Fünf bunt bemalte Ostereier auf der Wiese.
Mit diesen interessante Fakten rund ums Ei können sie auf ihrer Osterparty richtig angeben. Bildrechte: Colourbox.de
Fünf bunt bemalte Ostereier auf der Wiese.
Mit diesen interessante Fakten rund ums Ei können sie auf ihrer Osterparty richtig angeben. Bildrechte: Colourbox.de
Weiße und braune Eier in übereinandergestapelten Paletten.
Die Farbe der Eier hat nichts mit der Ernährung oder Haltung unserer Hühner zu tun, sondern mit dem Blut des Huhns, aus dem der Farbstoff für das Ei gebildet wird. Ist das Ei weiß, wurden keine Farbstoffe in der Kalkschale eingelagert. Bildrechte: IMAGO
Henne
Obwohl das Blut für die Färbung verantwortlich ist, kann man dem Huhn mit bloßem Auge ansehen, ob es braune oder weiße Eier legen wird. Das Ohrläppchen verrät es. Ja, Hühner haben Ohrläppchen! Ist es Braun, sind auch die Eier braun und ist es weiß, legt das Huhn auch weiße Eier. Bildrechte: Colourbox.de
Basstölpel auf Nest mit Ei
Eier haben eine Spitze. Das ist auch ziemlich clever, denn so kann das Ei nicht verloren gehen. Rollt es weg, rollt es im Grunde im Kreis. So können Vögel, die auf unwegsamem Gelände brüten, ihr Gelege gut beisammenhalten. Bildrechte: dpa
Möwe im Flug
Forscher haben jetzt herausgefunden, dass die Ei-Form etwas mit der Flügelform der Vögel zutun haben könnte. Gute Flieger legen spitzere Eier als Bodenvögel. Man vermutet, dass ein und dasselbe Gen für beides verantwortlich ist. Bildrechte: dpa
Küken schlüpft aus Ei
Im Inneren des Eis, an der stumpfen Seite, befindet sich eine Luftkammer, denn wie jedes andere Lebewesen auch, braucht das Küken Sauerstoff. Die Luft in dieser Blase reicht für die ganzen drei Wochen, in denen das Küken heranwächst tatsächlich aus. Zum einen, weil die Eierschale selbst durchlässig ist und so ein ständiger Luftaustausch stattfinden kann. Zum anderen, weil die Luftblase größer wird, je größer das Küken wird. Aus dem Ei verdampft nämlich allmählich Flüssigkeit und der Luftanteil wird größer. Bildrechte: Colourbox.de
Vergleich Bienenelfe und Straußenei
Mit nur 5 Millimetern Länge kommt das kleinste Vogelei der Welt von der Bienenelfe, einer Kolibriart. Das größte Ei bringt der Vogelstrauß hervor. Es wiegt bis zu zwei Kilogramm. Bildrechte: dpa
Weltgrößte Eiersammlung in Halle
Die weltgrößte Eier-Sammlung hat übrigens die Martin-Luther-Universität in Halle. Die oologische (eierkundliche) Sammlung umfast rund 20.000 Eier von knapp 4000 Arten. Das älteste Ei ist 200 Jahre. 2012 wurde diese Eiersammlung in die Liste des national wertvollen Kulturgutes aufgenommen. Bildrechte: dpa
Ein kleiner Kiwi sitzt in seinem Gehege im Zoo in Berlin.
Der Kiwi aus Neuseeland legt ein Ei, das ungefähr einem Viertel seiner Körpergröße entspricht. Vergleicht man das mit einem Menschen, würde es bedeuten, dass eine Mutter einen Säugling von der Größe eines vierjährigen Kindes zur Welt bringen müsste. Bildrechte: dpa
Schnabeltier
Das Schnabeltier und der Ameisenigel sind eigentlich Säugetiere, legen aber Eier. Sie besitzen keine Zitzen, mit denen sie ihren Nachwuchs säugen, sondern ein Milchfell im Bauchbereich. Dort wird nahrhafte Flüssigkeit abgegeben, mit der sie ihren Nachwuchs füttern. Bildrechte: Colourbox.de
Kuckuckskücken und teichrohrsänger
Der Kuckuck ist ein Künstler. Um seine Eier in Nestern verschiedener Vogelarten zu platzieren, kann er ihre Farbe der der anderen Eier anpassen. So wird das Kuckucksei nicht entdeckt und aus dem Nest geworfen. Bildrechte: dpa
10 Eier in Packung
Die Außenhaut des Eis, die Cuticula, ist wasserlöslich. Wird sie nass, geht sie nach und nach kaputt. Deshalb stehen Eier in Deutschland auch nicht im Kühlregal. Auf gekühlten Eiern könnte sich nämlich auf dem Nachhauseweg Kondenswasser bilden, das die Cuticula angreifen würde. Bildrechte: dpa
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Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL Radio | 29. März 2018 | 15:50 Uhr