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✔️ Stimmt: Lärm erhöht das Herzinfarkt-Risiko

Geprüft von der MDR WISSEN-Redaktion am 28.12.2022.

Bildrechte: Imago/ Science Photo Library

Der Lärm von Autos, Zügen, Flugzeugen oder der Industrie hat bei Millionen Menschen gesundheitliche Folgen. Laut Europäischer Umweltagentur leidet jede*r fünfte Europäer*in unter gesundheitsgefährdender Lärmbelastung. Hauptquelle sei dabei der Straßenverkehr. Solch chronischer Lärm kann dann nicht nur die kognitiven Fähigkeiten beeinträchtigen, sondern unter anderem auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen auslösen. Schallpegel werden in Dezibel (dB) angegeben. So lassen sich Aussagen treffen, wie laut oder leise es ist. Etwa, wenn Personen sich unterhalten (55 dB) oder in zehn Meter Entfernung ein Rettungswagen mit Martinshorn (120 dB) vorbeifährt. Mediziner*innen und Akustikforscher*innen haben ermittelt, dass ein Mittelungspegel über einen längeren Zeitraum von mehr als 65 dB (nachts 55 dB) mit einem erhöhten Risiko für Bluthochdruck und infolgedessen von Herz-Kreislauf-Erkrankung einhergeht.

Quellen: Umweltbundesamt, EEA, Charité Berlin, WHO

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