Redox-Flow Jenaer Forscher bauen die größte Batterie der Welt

Seit Jahren zerbrechen sich Forscher und Unternehmen den Kopf: Wie kann Strom aus Wind und Sonne in großen Mengen gespeichert werden? Das ist eine Schlüsselfrage der Energiewende. Und Jenaer Forscher haben eine Antwort.

Der Chemiker und Materialwissenschaftler Prof. Dr. Ulrich S. Schubert von der Universität Jena leitet die Entwicklungen zentraler Komponenten der neuen Redox-Flow-Anwendung.
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Eine Batterie, die Strom mit Plaste und Salzwasser speichert, das ist die Idee der Wissenschaftler der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Das Energieunternehmen EWE aus Oldenburg möchte diese Idee umsetzen, in einem unterirdischen Salzstock. Am Mittwoch haben beide das Projekt in Berlin vorgestellt. 700 Megawattstunden will EWE speichern, die Energie von über 20 Windrädern. Nach eigenen Angaben wäre das die größte Batterie der Welt. Die Jenaer Forscher sind zuversichtlich bis optimistisch. Prof. Ulrich Schubert sagt: "Es besteht damit die Möglichkeit, etwas Revolutionäres zu machen.“ Lisa Kettwig hat den Forscher und sein Team für MDR Wissen in seinem Labor besucht und sich das Prinzip ganz genau erklären lassen.

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Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN | Thüringen Journal | 22. November 2017 | 19:00 Uhr