Das Innenleben des Marslanders
Das Innenleben des Marslanders InSight. Dort hinein kommt der Chip mit ihrem Namen - wenn sie möchten. Bildrechte: NASA/JPL-Caltech/Lockheed Martin

Nasa-Angebot Schicken Sie ihren Namen auf den Mars

Das Innenleben des Marslanders
Das Innenleben des Marslanders InSight. Dort hinein kommt der Chip mit ihrem Namen - wenn sie möchten. Bildrechte: NASA/JPL-Caltech/Lockheed Martin

Ihr Name auf dem Mars. Geht klar, dank der Nasa. Die will im Mai 2018 den neuen Mars-Lander „InSight“ ins All schicken. Und wer mag, kann seinen Namen mit auf den Trip geben. Die Nasa hat dafür eine spezielle Seite freigeschaltet, auf der sich jeder mit Vor- und Nachnamen eintragen kann.

Der BoardingPass für deinen Namen auf der Reise zum Mars
Bildrechte: Nasa

Als Bestätigung gibt es einen schicken Boarding-Pass, den man prima auf dem Smartphone speichern kann, um ihn seinen Freundinnen und Freunden zu zeigen, oder um bei der nächsten Familienfeier zu glänzen. 2015 hatten bei einer ersten Aktion über 825.000 Menschen ihre Namen eingetragen, nun soll ein zweiter Mikrochip dazukommen.

Der Mars begeistert Raumfahrt-Enthusiasten jeden Alters. Diese Möglichkeit lässt sie Teil des Raumfahrzeugs werden, das das Innere des Roten Planeten untersuchen wird.

InSight-Projektleiter Bruce Banerdt

Echte Abenteuer erlebt man damit allerdings nicht. Dafür gibt es eine persönliche Verbindung zum neuen Marslander der Nasa und seiner Forschung. “InSight“ soll im November 2018 auf dem Roten Planeten landen. Die Namen stecken dann in einem Mikrospeicher in seiner Bordelektronik. Geplant ist, dass “InSight“ mit neuen geophysikalischen Instrumenten noch tiefer in die Planetengeschichte eindringen soll – und das im wahrsten Sinnen des Wortes u.a. mit neuen Bohrern. Die Wissenschaftler erhoffen sich davon Erkenntnisse über die Entstehungsgeschichte des Mars. Sie wollen außerdem mit einem Seismometer die tektonischen Aktivitäten untersuchen und herausbekommen, welchen Einfluss Meteroiteneinschläge auf die Entwicklung des Mars hatten.

Der Marslander ist ein internationales Projekt. Neben den deutschen und französischen Weltraumagenturen CBES und DLR sind auch verschiedene Forschungseinrichtungen aus Deutschland, der Schweiz und Frankreich beteiligt, so z.B. das Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung in Göttingen.

Über dieses Thema berichtete MDR AKTUELL: im Radio | 29.09.2017 | 21:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 05. Oktober 2017, 12:52 Uhr