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Das Space Shuttle Colombia bei Nacht. Es befindet sich auf seiner Startplattform am amerikanischen Weltraumbahnhof Cape Canaveral. Bildrechte: NASA

Raumfahrt40 Jahre Space Shuttle Columbia: Neue Raumfähren im Test

von Patrick Klapetz

Das amerikanische Space Shuttle hatte vor vierzig Jahren seinen Jungfernflug. Am 12. April 1981 ist die Columbia in den Weltraum aufgebrochen. Zu diesem Anlass hat die NASA altes Videomaterial neu veröffentlicht. Und 2022 könnte eine neue Raumfähre abheben.

Mit dem Space Shuttle begann eine neue Ära der bemannten Raumfahrt: Am 12. April 1981 fand der Jungfernflug der Columbia statt. Mit der STS-1-Mission (Space Transportation System, dt. Weltraumtransportsystem) wurde zum ersten Mal ein wiederverwertbares Raumflugzeug gestartet.

Zudem war der letzte bemannte Flug der amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA bereits sechs Jahre her. Damals fand die erste Kooperation der amerikanisch-sowjetischen Weltraumfahrt statt, das Apollo-Sojus-Testprojekt, das aus einer gemischten Crew bestand, die am 15. Juli 1975 für neun Tage in den Weltraum flog.

Die ersten Konzepte für ein wiederverwendbares Raumschiff wurden bereist in den 1950er-Jahren erstellt. Diese wurden aber über die Jahre hinweg eingestellt, wiederaufgenommen, verworfen und erneuert. 1972 entschied sich der damalige US-Präsident Richard Nixon dafür, dass man sich auf den Bau des Space Shuttles konzentrieren sollte. So entstand die Enterprise, die erste flugfähige Raumfähre. Diese hatte aber ein Problem: Sie war nicht raumflugfähig und wurde deswegen nur für atmosphärische Flugtests verwendet. Im März 1979 wurde dann das erste weltraumtüchtige Space Shuttle der NASA übergeben: die Columbia.