Hassa al-Mansuri, Astronaut der Vereinigten Arabischen Emirate, winkt im Juri-Gagarin-Trainingszentrum.
Hassa al-Mansuri, erster Astronaut der Vereinigten Arabischen Emirate. Bildrechte: dpa

Raumfahrt Erster Astronaut der Vereinigten Arabische Emirate im All

Am Mittwoch startet der erste Astronaut der Vereinten Arabischen Emirate ins Weltall. Er fliegt mit einer russischen Sojus-Rakete zur ISS. Bei der Vorbereitung der Mission half die europäische Weltraumagentur ESA.

Hassa al-Mansuri, Astronaut der Vereinigten Arabischen Emirate, winkt im Juri-Gagarin-Trainingszentrum.
Hassa al-Mansuri, erster Astronaut der Vereinigten Arabischen Emirate. Bildrechte: dpa

Die Vereinten Arabischen Ermirate (VAE) senden am Mittwoch ihren ersten Astronauten zur ISS. Hassa al-Mansuri startet mit einer Sojus-Rakete vom russischen Kosmodrom in Baikonur und soll acht Tage im Weltraum bleiben. Es ist ein enormer Erfolg für die Emirate, die erst seit zwei Jahren ein eigenes Weltraumprogramm betreiben.

Beim Aufbau des Programms und beim Training von al-Mansuri haben die europäische Weltraumagentur ESA und weitere internationale Partner geholfen. "So ein relativ junges Programm wie bei den Emiraten: Das ist kein PR-Gag, da steht ein ganzer Wirtschaftszweig hinter", sagt der ESA-Generaldirektor Jan Wörner. Die Emirate wollten unabhängiger vom Öl werden und den Übergang in eine "wissensbasierte und innovationsgetriebene Wirtschaft" schaffen, so Wörner.

Zuvor haben die Emirate bereits drei Erdbeobachtungssatelliten in einen Orbit geschossen. Für das kommende Jahr planen sie eine unbemannte Marsmission, bei der eine Sonde die dünne Atmosphäre und die Jahreszeiten auf dem roten Planeten untersuchen soll.

Zusamen mit al-Mansouri starten die NASA-Astronautin Jessica Meir und der Roskosmos-Kosmonaut Oleg Skripochka mit der Sojus zur ISS.

Zuletzt aktualisiert: 25. September 2019, 15:13 Uhr