Physik Arten von Halo-Erscheinungen

Sonnenhalo über Tromso, Norwegen.
Für den 22°-Ring sind prismenförmige Eisteilchen verantwortlich. Das Licht bricht sich so in ihnen, dass der Halo ringförmig um die Sonne oder den Mond erscheint. Dabei treffen die Lichtstrahlen in allen möglichen Winkeln auf die Eisprismen, bei einem Austrittswinkel von genau 22° jedoch häufen sie sich derart, dass ein Halo zu erkennen ist. Bildrechte: imago/blickwinkel
Nebensonnen
Die eisigen weiten Kanadas bieten beste Voraussetzungen für beeindruckende Halo-Fotos: Hier sind zwei Nebensonnen zu sehen, die durch Lichtbrechung zustande kommen. Das in der Mitte ist ein Lichtkreuz aus Horizontalkreis und Lichtsäule. Beide Effekte entstehen durch Spiegelungen des Sonnenlichts an den Eiskristallen. Bildrechte: imago/All Canada Photos
Nebensonnen
Nebensonnen können aber auch noch ganz anders daher kommen. Auch diese vermeintliche Regenbogenwolke ist eigentlich eine Nebensonne. In diesem Fall wird sich das Sonnenlicht bei der Brechung an plättchenförmigen Eisteilen in seine Spektralfarben zerlegt. Bildrechte: imago/Christian Ohde
Senkrechter Sonnenstrahl am Himmel
Die Lichtsäule kann aber auch ohne Ring auftreten wie hier in Dresden. Sie entsteht durch die Spiegelung von Sonnenlicht an Eisplättchen und Eissäulchen und zwar nur bei flachem Lichteinfall. Deshalb ist diese Halo-Erscheinung vor allem in der frühen Abend- oder späten Morgendämmerung zu sehen. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Sonnenhalo über Tromso, Norwegen.
Für den 22°-Ring sind prismenförmige Eisteilchen verantwortlich. Das Licht bricht sich so in ihnen, dass der Halo ringförmig um die Sonne oder den Mond erscheint. Dabei treffen die Lichtstrahlen in allen möglichen Winkeln auf die Eisprismen, bei einem Austrittswinkel von genau 22° jedoch häufen sie sich derart, dass ein Halo zu erkennen ist. Bildrechte: imago/blickwinkel
Halo
Ist hier ein Regenbogen umgekippt? Natürlich nicht: Das ist ein Zirkumzenitalbogen. Der entsteht durch Lichtbrechung in Eisplättchen. Er ist ein Kreis aus den Spektralfarben des Lichts, in dessen Zentrum der Zenit liegt. Zu sehen ist er maximal als Bogen auf der der Sonne/dem Mond zugewandten Seite. Manchmal kann er auch nur in Form von bunten Wolken am Himmel zu sehen sein. Bildrechte: IMAGO
Wetterphänomen Eisnebel Halo (Diamond Dust Halo) am Morgen des 21.3.2018 über einem Wohnhaus im Südviertel der Stadt Jena/Thüringen.
Diese Halo-Erscheinung über Jena hat nicht nur einen 22°-Ring und Nebensonnen, sondern auch einen oberen Berührungsbogen. Der tritt an der Außenseite an der höchsten Stelle des Rings auf, ist aber oft sehr kurz oder nur ein Lichtpunkt. Er entsteht, wenn sich das einfallende Licht an Eissäulchen bricht. Bildrechte: imago/Christoph Worsch
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