Nach Neowise geht’s weiter Sternschnuppenzeit: Im Süden werden Wünsche wahr

Auch nach dem Kometen Neowise bleibt es spannend am Nachthimmel. Denn Sommerzeit ist Sternschnuppenzeit. Gleich zwei Ströme sind jetzt zu sehen und im August kommen die Perseiden.

Sternenhimmel mit Sternschnuppe
Bildrechte: imago/VIADATA

Warm genug sind die Abende. Nur die Wolken müssen noch mitspielen, dann erleben wir in den kommenden Nächten gleich zwei Meteoritenströme, die für die bekannten Leuchtspuren am Himmel sorgen. Zum einen erreichen die südlichen Delta-Aquariiden in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (28./29. Juli) ihre höchste Sternschnuppendichte. Sie sind etwas für Nachtschwärmer, zu sehen am besten gegen 02 Uhr im Südosten bei 20 bis 25 Grad, also ungefähr zwei Handbreit über dem Horizont. Die Leuchtspuren sind dann in alle Richtungen zu erkennen.

Knapp über dem Horizont

So ist es auch bei den Alpha-Capricorniden. Von ihrem Eintrittspunkt fast genau im Süden und gut doppelt so hoch über dem Horizont wie bei den Delta-Aquariiden streben die Spuren etwa ab Mitternacht in alle Richtungen. Allerdings deutlich weniger. Bei den Alpha-Capricorniden, deren Höhepunkt in der Nacht vom 30. zum 31. Juli erreicht wird, sind es rund vier bis fünf pro Stunde. Die Delta-Aquariiden kann man bei guter Sicht alle zwei Minuten aufleuchten sehen.

Noch mehr Hintergründe zu den Sternschnuppen im Juli finden Sie in unserem Weltraumkalender (am besten gleich zu ihrem Kalender hinzufügen).

Und jetzt das Wetter

Laut MDR Wetterbericht bleibt es weitgehend trocken. Am Dienstag kann es aber aber auch Quell- oder Schleierwolken geben, die sich im Laufe der Woche allerdings immer mehr verziehen. Und der Wind, der tagsüber vielleicht ein wenig nervt, sollte nachts keine Rolle spielen. Also Pulli an und raus zum Wünschen. Und falls Sie es jetzt nicht schaffen, dann empfehlen wir die Perseiden im August.

gp

0 Kommentare