Observatorien rund um den Globus

Large Binocular Telescope am Mount Graham in Arizona
Das Large Binocular Telescope in Arizona ist einmalig: Es hat zwei Sammelspiegel mit 8,4 Metern Durchmesser, die gleichzeitig auf einen Himmelskörper ausgerichtet werden können. Jeder der Spiegel wiegt allein 15,6 Tonnen. Geforscht wird hier nach extrasolaren Planeten, die fremde Sterne umkreisen und den ersten Sternen im Universum. Fünf deutsche Forschungseinrichtungen sind daran beteiligt. Bildrechte: imago/Leemage
FAST Observatorium in China
Das chinesische FAST Observatorium ist nach eigenen Angaben dreimal so leistungsstark wie das in Puerto Rico. Der Bau kostete 160 Millionen Euro. Hier soll nach Quellen von Gravitationswellen gesucht und SETI-Forschung - die Suche nach außerirdischen Intelligenzen - betrieben werden. Bildrechte: imago images / Xinhua
Das Atacama Large Millimeter/Submillimeter Array (ALMA) ist ein Radioteleskop in der Atacama Wüste in den nördlichen Anden in Südamerika. Hier ist es vor einem Nachthimmel mit der Milchstraße zu sehen.
ALMA: Das Large Millimeter/Submillimeter Array ist ein Radioteleskop in Chile: 66 Parabolspiegel, mit 7 bis 12 Metern Durchmesser. Ziel: Die Erforschung von Sternen, Planeten und Galaxien.

Hinter der internationalen Astronomie-Einrichtung stecken 22 Länder, der Bau kostete 1,2 Milliarden Euro, Deutschland steuerte 127 Millionen Euro bei. 2003 wurde der Grundstein gelegt.
Bildrechte: ESO/B. Tafreshi (twanight.org)
James Clerk Maxwell Telescope
Das James Clerk Maxwell Telescope auf Hawaii - ebenfalls ein Radioteleskop - ist seit 1987 in Betrieb. Hier werden das Sonnensystem, interstellare Materie, sowie entfernte Galaxien erforscht. Es hatte eines der ersten Bilder eines Schwarzen Lochs geliefert. Bildrechte: imago/Leemage
Large Binocular Telescope am Mount Graham in Arizona
Das Large Binocular Telescope in Arizona ist einmalig: Es hat zwei Sammelspiegel mit 8,4 Metern Durchmesser, die gleichzeitig auf einen Himmelskörper ausgerichtet werden können. Jeder der Spiegel wiegt allein 15,6 Tonnen. Geforscht wird hier nach extrasolaren Planeten, die fremde Sterne umkreisen und den ersten Sternen im Universum. Fünf deutsche Forschungseinrichtungen sind daran beteiligt. Bildrechte: imago/Leemage
E-ELT Observatorium
Zukunftsmusik: So soll es aussehen, wenn es fertig ist, das European Extremely Large Telescope, kurz E-ELT. Im Mai 2017 wurde mit dem Bau begonnen, zwischen 2022 und 2024 soll es fertig sein. Mit 39 Metern Spiegeldurchmesser wird es Planeten untersuchen und ferne Galaxien so detailliert abbilden wie nie zuvor. Bildrechte: imago/Leemage
Computergrafik des geplanten Giant Magellan Telescope in Chile.
Bis 2029 soll das Giant Magellan Telescope (GMT) in Chile gebaut werden. Sein Hauptspiegel wird aus sieben Primärspiegeln bestehen. Beteiligt am Projekt sind die Harvard University und das Smithsonian Astrophysical Observatory. Das GMT soll Daten liefern zu Exoplaneten, schwarzen Löchern und den ersten Sternen des Universums. Bildrechte: Giant Magellan Telescope – GMTO Corporation
Eine 3D-Darstellung des Dreißig-Meter-Teleskops, die das Teleskop vertikal innerhalb seines Gehäuses zeigt.
Das 30 Meter Telescope ist hoch umstritten wegen seines Standortes, dem Vulkan Mauna Kea auf Hawaii. Dagegen gibt es Proteste. Erforscht werden sollen dunkle Materie und dunkle Energie, sowie sehr weit entfernte Sterne, die ersten Galaxien des Universums. Bildrechte: imago/ZUMA Press
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