Vollmond hinter einer Baustelle mit Kran
Bildrechte: IMAGO/Arnulf Hettrich

Partielle Mondfinsternis Ein Stück vom Vollmond... futsch

Vollmond hinter einer Baustelle mit Kran
Bildrechte: IMAGO/Arnulf Hettrich

Der Mond ist angeknabbert … müsste man heute Abend beim Blick in den Nachthimmel singen, wenn der Mond um 20:26 Uhr am Abendhimmel aufgeht - das ist Zeit für Görlitz, in Eisenach passiert das erst 20 Minuten später. Ein Teil des eigentlich vollen Mondes ist dann deutlich verdunkelt. Die partielle Mondfinsternis lässt sich fast überall in Deutschland gut verfolgen, sagt Dr. Carolin Liefke vom Max-Planck-Institut für Astronomie. Weniger als eine Stunde haben Mondgucker Zeit, die partielle Finsternis zu bewundern. Um 21:19 Uhr endet der sichtbare Teil des Naturschauspiels, wenn der Mond wieder aus dem Kernschatten der Erde tritt. Um 22:53 Uhr ist die Finsternis vorbei.

Wer sieht wo was?

Pech haben die Bewohner in den südlichen Regionen – bei bewölktem Himmel kann man das Naturschauspiel nicht verfolgen und sich dann nur die Fotos derer anschauen, die in den wolkenlosen Himmel schauen konnten. Apropos betreutes Sterne-Gucken: Wer das heutige Mond-Schauspiel zusammen mit Experten beobachten will, kann das in Sachsen unter professioneller Anleitung in der Sternwarte Radebeul. In Sachsen-Anhalt und Thüringen gucken Sterngucker dagegen auf eigene Faust in die Röhre, beziehungsweise in den Nachthimmel. In den Sternwarten sind keine speziellen Angebote zum gemeinsamen Mondbeobachten geplant.

Menschen beobachten 2011 auf dem Großen Feldberg im Taunus die totale Mondfinsternis.
Bildrechte: dpa

Über dieses Thema berichtet MDR AKTUELL: im Radio | 07.08.2017 | 13:20 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 08. August 2017, 17:21 Uhr