MDR WISSEN Adventskalender Wie fühlt sich das Leben in der elften Dimension an?

Vorsicht! Türchen drei unseres MDR WISSEN Adventskalenders könnte Sie fundamental verunsichern. Was, wenn wir eigentlich in einer elf-dimensionalen Welt leben, es aber gar nicht merken?

Türchen 3
Bildrechte: MDR/NASA

Eigentlich gibt es drei Raumdimensionen: vorne und hinten, oben und unten, links und rechts. Als Albert Einstein mit der Relativitätstheorie noch die Zeit als vierte Komponente hinzufügte, war das eine kleine Revolution. Neben den drei Raumachsen bildet sie quasi eine vierte Achse, anhand derer wir uns in der Welt bewegen. Und heute? Überbieten sich die Physiker und Physikerinnen mit Dimensionen: Die Stringtheorie hat zehn Dimensionen, die Schleifen-Quantengravitation elf und die Bosonen-Stringtheorie sogar 26.

Wir können nur drei Dimensionen wahrnehmen

Allerdings konnten all diese Dimensionen bisher nicht bewiesen werden. Und: Für uns Menschen macht es möglicherweise gar keinen Unterscheid, wie viele Dimensionen die Welt, in der wir leben hat – denn wahrnehmen können wir ohnehin nur drei. Dass die Zeit – die vierte Dimension – vergeht, bemerken wir zwar, aber: Wir haben kein Organ, um sie wahrzunehmen. Weil wir die "innere Uhr" eigentlich nicht haben, nehmen wir Zeit relativ wahr: Manchmal vergeht sie schneller, manchmal langsamer.

Leben in der elften Dimension ist "lame"

Alle anderen zusätzlichen Dimensionen können wir überhaupt nicht wahrnehmen, obwohl sie theoretisch möglich sind. Ähnlich vieler Tierarten, die nur 2D sehen, aber dennoch in einer 3D-Welt leben. Das Leben in der elften Dimension fühlt sich für uns also höchstwahrscheinlich ganz genauso an wie unser Leben jetzt, weil wir den Unterschied nicht wahrnehmen können.

iz

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