MDR Zeitreise: Kaufhaus Tietz

Das Centrum-Warenhaus Tietz

Das 1913 gebaute Kaufhaus Tietz war in der DDR ein Centrum-Warenhaus. Heute ist es ein "Kulturkaufhaus", das den Versteinerten Wald, die Stadtbibliothek, die Neue Sächsische Galerie und das Naturkundemuseum beherbergt.

Das Kulturkaufhaus Tietz damals und heute

Besonderes Kennzeichen des Gebäudes sind drei Lichthöfe im Inneren, die immer wieder für die Raumgestaltung genutzt werden.

Blick ins ehemalige Kaufhaus Tietz.
Bildrechte: DRA
Blick ins ehemalige Kaufhaus Tietz.
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Kulturkaufhaus Tietz
Bildrechte: MDR/Nadine Jejkal
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Großer, renovierter Altbau aus dem Jahre 1913. Bürokomplex; teilweise mit Glas verkleidet. Ebenerdig Ladengeschäfte. Im Vordergrund Parkplatz.
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Der Name "Tietz" stammt von einem jüdischen Kaufmann, der in mehreren Städten Warenhäuser hatte. Unter den Nationalsozialisten musste er seine Kette in "Hertie" umbenennen. In Chemnitz blieb der Name bis heute erhalten.

Der Versteinerte Wald wurde 1737 in Hilbersdorf, einem Stadtteil von Chemnitz, geborgen. Den bedeutenden Fossilfund von Baumfarnen und Schachtelhalmen kann man heute unter anderem im Tietz bewundern.