Abzug der Sowjetarmee

Rote Geisterstadt - die Garnison Vogelsang 2010

Die Garnison Vogelsang, 60 Kilometer nördlich von Berlin, war einer der größten Militärstützpunkte der UdSSR in der DDR. Nach dem Abzug der Truppen 1994 lag das Gelände brach und wird seitdem nach und nach renaturiert.

Aufnahmen von den sowjetischen Hinterlassenschaften in der Kaserne Vogelsang in Zehdenick aus dem Jahr 2010
Die Garnison Vogelsang in der Schorfheide, 60 Kilometer nördlich von Berlin, war einer der größten Militärstützpunkte der Sowjetunion in der DDR. Bildrechte: Markus Elsner
Aufnahmen von den sowjetischen Hinterlassenschaften in der Kaserne Vogelsang in Zehdenick aus dem Jahr 2010
Die Garnison Vogelsang in der Schorfheide, 60 Kilometer nördlich von Berlin, war einer der größten Militärstützpunkte der Sowjetunion in der DDR. Bildrechte: Markus Elsner
Aufnahmen von den sowjetischen Hinterlassenschaften in der Kaserne Vogelsang in Zehdenick aus dem Jahr 2010
Nach Wünsdorf und Jüterbog war die Garnision einer der größten Truppenstandorte der sowjetischen Streitkräfte in der DDR. Bildrechte: Markus Elsner
Aufnahmen von den sowjetischen Hinterlassenschaften in der Kaserne Vogelsang in Zehdenick aus dem Jahr 2010
Vogelsang war der Standort der ehemaligen 25. Panzerdivision der Sowjetischen Streitkräfte in der DDR. Bildrechte: Markus Elsner
Aufnahmen von den sowjetischen Hinterlassenschaften in der Kaserne Vogelsang in Zehdenick aus dem Jahr 2010
Lenin hält sich noch standhaft in der Geisterstadt. Die Farbe blättert allerdings langsam ab. "Lenin in Vogelsang" heißt ein Dokumentarfilm von 2012, der sich mit der ehemaligen sowjetischen Kasernenanlage beschäftigt und die Erinnerungen deutscher und russischer Zeitzeugen vergleicht. Bildrechte: Markus Elsner
Aufnahmen von den sowjetischen Hinterlassenschaften in der Kaserne Vogelsang in Zehdenick aus dem Jahr 2010
Blick in die Turnhalle der Garnison. Bildrechte: Markus Elsner
Aufnahmen von den sowjetischen Hinterlassenschaften in der Kaserne Vogelsang in Zehdenick aus dem Jahr 2010
Logo des Armee-Sportklubs ЦСКА (Центральный Спортивный Клуб Армии) in der Turnhalle. Bildrechte: Markus Elsner
Aufnahmen von den sowjetischen Hinterlassenschaften in der Kaserne Vogelsang in Zehdenick aus dem Jahr 2010
Der amerikanische Sänger David Hasselhoff mit seinem Hit "Looking for Freedom" scheint ein Idol der Soldaten gewesen zu sein. Bildrechte: Markus Elsner
Aufnahmen von den sowjetischen Hinterlassenschaften in der Kaserne Vogelsang in Zehdenick aus dem Jahr 2010
Eine Galerie der Musik-Idole: Michael Jackson gleich neben dem sowjetischen Liedermacher Jurij Vizbor. Bildrechte: Markus Elsner
Aufnahmen von den sowjetischen Hinterlassenschaften in der Kaserne Vogelsang in Zehdenick aus dem Jahr 2010
Russische Toilettenkultur mitten in Deutschland: Steh-Klos. Bildrechte: Markus Elsner
Aufnahmen von den sowjetischen Hinterlassenschaften in der Kaserne Vogelsang in Zehdenick aus dem Jahr 2010
Symbolträchtige Darstellungen der Sowjetunion auf der Innenseite der Mauer rund um die Garnison. Bildrechte: Markus Elsner
Aufnahmen von den sowjetischen Hinterlassenschaften in der Kaserne Vogelsang in Zehdenick aus dem Jahr 2010
Blick in die russische "Banja" (Sauna): Sogar der Birkenzweig zum Abklopfen liegt noch da. Bildrechte: Markus Elsner
Aufnahmen von den sowjetischen Hinterlassenschaften in der Kaserne Vogelsang in Zehdenick aus dem Jahr 2010
Hier scheint der Kindergarten gewesen zu sein. Bildrechte: Markus Elsner
Aufnahmen von den sowjetischen Hinterlassenschaften in der Kaserne Vogelsang in Zehdenick aus dem Jahr 2010
Seit dem Abzug der Truppen 1994 liegt das riesige Gelände brach. Nach und nach werden Gebäude abgerissen und das Gelände renaturiert. Bildrechte: Markus Elsner
Aufnahmen von den sowjetischen Hinterlassenschaften in der Kaserne Vogelsang in Zehdenick aus dem Jahr 2010
Eine Abenteuerspielplatz für Sprayer, doch ganz ungefährlich ist ein Spaziergang über das Gelände nicht, denn im Boden liegen noch viele Munitionsreste. Bildrechte: Markus Elsner
Aufnahmen von den sowjetischen Hinterlassenschaften in der Kaserne Vogelsang in Zehdenick aus dem Jahr 2010
Viele Gebäude sind schon verschwunden, ein Großteil der riesigen Anlage ist renaturiert worden. Bildrechte: Markus Elsner
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Truppenübungsplätze, Panzer, Munition, Kasernen ...

Als die sowjetische Armee aus Ostdeutschland abzog, hinterließ sie manch schwierige Erbschaft.

Militärschrott aus der Sowjetunion
Nauen bei Berlin, 1991: Bei ihrem Abzug aus den neuen Bundesländern hinterlassen die sowjetischen Truppen Tonnen von Metall- und Sondermüll. Bildrechte: dpa
Militärschrott aus der Sowjetunion
Nauen bei Berlin, 1991: Bei ihrem Abzug aus den neuen Bundesländern hinterlassen die sowjetischen Truppen Tonnen von Metall- und Sondermüll. Bildrechte: dpa
Russische Soldaten räumen 1994 Quartiere.
Oranienburg, 1994: Soldaten der sowjetischen Armee räumen ihre Quartiere. Insgesamt wurden durch den Abzug des Militärs 22.000 Wohnungen in Brandenburg geräumt. Bildrechte: dpa
Russische Soldaten entsorgen Bücher im Müll
Oberkommando der Westgruppe der russischen Streitkräfte in Wünsdorf, 1994: Soldaten entsorgen Bücher. Mit auf dem Müll landet eine Tafel mit der Aufschrift: "Ohne Bücher können wir weder leben noch kämpfen, weder leiden noch uns freuen, weder siegen noch zuversichtlich in jene vernünftige und herrliche Zukunft schreiten, an die wir unerschütterlich glauben." Bildrechte: dpa
Sowjetkaserne nach Abzug in Fürstenberg/Havel
Ehemalige Sowjetkaserne in Fürstenberg/Havel: 1993: Nach dem Abzug der russischen Soldaten verfallen die Unterkünfte, vor den Häusern stapeln sich Schuttberge und Schrott - nicht nur der ehemaligen Benutzer des Geländes. Das Areal war schon 1991 von den Militärs geräumt worden. Bildrechte: dpa
Militärschrott, wie alte Panzerketten und ausrangierte Lastwagen, stapeln sich neben dem sojetischen Kasernenkomplex in Neu-Fahrland bei Berlin
Neu-Fahrland bei Berlin, 1991: Militärschrott wie alte Panzerketten und ausrangierte Lastwagen stapeln sich neben dem sowjetischen Kasernenkomplex. Was nicht mehr gebraucht wird, "entsorgen" die Soldaten auf dem Areal neben den Militärgebäuden. Bildrechte: dpa
Abriss der früheren russischen Funkmeßstation auf dem 978 m hohen Schneekopf zwischen Gehlberg und Oberhof
Bei Oberhof in Thüringen, 1995: Abriss der früheren russischen Funkmessstation auf dem 978 Meter hohen Schneekopf zwischen Gehlberg und Oberhof. Bildrechte: dpa
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