Zeitreise Mitteldeutschland | Station 4 | Ereignisse 20.05.1631 - Magdeburg wird zerstört

Reformation und Landesherrschaft 1485-1648

Während des Dreißigjährigen Krieges erlebt Magdeburg seinen schwärzesten Tag: General Tilly stürmt am 20. Mai 1631 mit seinem kaiserlichen Heer die Stadt, erobert und vernichtet sie. Die Magdeburger wehren sich in einem erbitterten Häuserkampf. Brände zerstören die Stadt fast vollständig. Die Soldaten wüten grausam unter der Bevölkerung. 20.000 Menschen kommen um. Frauen und Kinder, ganze Familien, werden gefangen genommen, um Lösegeld zu erpressen. Tilly hat seinen Söldnern, die seit Monaten keinen Sold mehr gesehen haben, eine dreitägige Plünderung versprochen. Der Feldherr opfert Magdeburg, und die Stadt ist fortan nur noch eine Provinzstadt in Brandenburg.