Geschichte

Der deutsch-deutsche Postkrieg

Brief mit Briefmarke
Die Westdeutschen kontern kurz und knapp ... Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Zeitungsartikel
Die DDR-Führung ist empört! Es herrscht Postkrieg zwischen den beiden deutschen Staaten. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Brief mit Briefmarke
Die Gegenseite reagiert prompt. Von nun an heißt es regelmäßig: An den Absender zurück! Auch als die Berlin-Blockade 1949 beendet ist, hört der Postkrieg nicht auf. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Briefmarke
Statt Krawatte trägt der erste Präsident der DDR nun aber einen Strick um den Hals. Und auf der Marke steht: Undeutsche Undemokratische Diktatur. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
geschwärzte Briefmarke auf einem Brief.
Da wird die feindliche Marke sogar geschwärzt, bevor der Brief seine Rückreise antreten muss. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Briefmarke
1978 lässt die Deutsche Bundespost diese Marke zur Erinnerung an den Volksaufstand 1953 in der DDR drucken. Doch der sich anbahnenden Entspannung wegen, kommt sie nicht in Umlauf. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Auf einer Tribüne anlässlich einer Militärparade 1986 stehen unter anderen Hermann Axen, Günter Schabowski, Egon Krenz, Willi Stoph, Erich Honecker, Horst Sindermann, Heinz Kessler, Erich Mielke und Günter Mittag
Am 13. August 1986 feiert die SED-Führung in Ostberlin 25 Jahre "Antifaschistischer Schutzwall". Bildrechte: IMAGO
Ersttagsbrief mit Marke. 25 Jahre antifaschistischer Schutzwall
Das Jubiläum würdigt auch die Deutsche Post: Mit einer Sonderbriefmarke auf Ersttagsbrief. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Brief mit Briefmarken und Bemerkung
Wer so einen Brief allerdings in den Westen schickt, findet ihn bald im eigenen Briefkasten wieder. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Zeitungsausschnitt
Die Deutsche Bundespost mag keine Marken, die den Mauerbau feiern. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Ein Mann im Porträt
Allerdings nicht erst seit 1986, sagt Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk. Die Briefmarke gehört zu diesem Zeitpunkt schon seit Jahrzehnten zum Arsenal des Kalten Krieges. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Zwei abgestempelte Briefmarken auf einem Umschlag
Der "Kampf" der Marken beginnt 1948 mit der Berlin-Blockade. In der Sowjetischen Besatzungszone werden alle Briefmarken aus Westberlin verboten. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Brief mit Aufdruck
Im Gegenteil: Jetzt geben die Kontrahenten richtig Gas. Ostdeutsche Briefe kommen jetzt mit Parolen wie: "Lernt vom Sowjetvolk, lernt vom großen Stalin, wie man den Sozialismus aufbaut!" Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Brief mit Briefmarke
Die Westdeutschen kontern kurz und knapp ... Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Brief mit Briefmarke
Das Spiel scheint beiden Seiten Spaß zu machen: Auf der DDR-Postkarte mahnt man die Einheit Deutschlands an. "... aber nicht unter kommunistischer Diktaktur!", antwortet der Westen. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Briefmarke
Eine Organisation, die den Kommunismus in Ostdeutschland abschaffen will, kämpft Anfang der 1950er-Jahre mit härteren Bandagen. Sie fälscht diese Briefmarke mit dem Bild von Wilhelm Pieck. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Briefmarke
Acht Jahre nach Kriegsende sind immer noch Wehrmachtssoldaten in sowjetischer Gefangenschaft. An ihr Schicksal erinnert diese Marke der Deutschen Bundespost. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
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